Das Friedenslicht von Bethlehem...

wurde auch in diesem Jahr von den Bad Salzschlirfern am Bahnhof in Empfang genommen und im Rahmen einer Andacht in der Kirche verteilt. Am Bahnhof waren auch wieder die Pfadfinder aus Schlitz, die das Licht in ihre Gemeinden weitertrugen.

 


 75 Jahre an der Kirchenorgel 

Zu dem seltenen Organistenjubiläum von 75 Jahren Orgeldienst gratulierte am Christkönigfest die Pfarrei St. Vitus Helmut Kanthak. 

Seit 75 Jahren spielt Helmut Kanthak die Kirchenorgel, seit über 58 Jahren davon in unserer Pfarrei. Zu diesem seltenen Jubiläum gratulierten dem 88jährigen im Christkönigshochamt 2014 im Namen der gesamten Pfarrei  Verwaltungsratsmitglied Maria Post. Eine Urkunde des Bistums drückte den Dank der Kirche für Kanthaks Wirken für die musica sacra aus. 

„Es ist ein Geschenk für eine Gemeinde, wenn sie einen guten Organisten hat, der die Menschen zum Lobe Gottes führt und somit gleichzeitig ein wesentlicher Teil der Verkündigung wird. Sie, Herr Kanthak, haben es mit Ihrem ausdruckstarken Orgelspiel verstanden, immer wieder die Herzen der Menschen zu berühren und die Musik erlebbar zu machen. Für Sie ist das Orgelspiel nicht nur ein Amt, sondern auch eine Gabe und eine Berufung,“ lobte Maria Post den Jubilar, der das Hochamt bis zum Schlusslied an der Orgel begleitet hatte. Maria Post unterstrich, dass Kanthak mit seiner großen Erfahrung nicht  nur den anderen Organisten, sondern auch den Pfarrern der Pfarrei in Sachen Kirchenmusik zur Seite gestanden habe. Darüber hinaus habe er sich in vielfältiger Weise in der Pfarrei engagiert und mit Überzeugung seinen Glauben gelebt. Solche Menschen benötige die Kirche gerade in den Zeiten von Glaubensrückgang und Priestermangel, schloss Maria Post und dankte auch Kanthaks Ehefrau Rosa  und der gesamten Familie des Jubilars, die sein Engagement für die Kirchengemeinde mitgetragen haben. 

Pfarrgemeinderatssprecherin Gisela Wyczysk fasste den Dank der Pfarrei für Kanthaks Arbeit in Reime. Anschließend überreichten die beiden Frauen Kanthak als Geschenk der Pfarrei einen Präsentkorb, eine Foto-Collage sowie die Dankurkunde des Bistums. 

Ortspfarrer Pater Mladen Sesar schloss sich den Dankesworten an. „Ich bin gerade mal 50 Jahre alt und Sie haben schon 75 Jahre Dienst an der Orgel geleistet, das ist ein großartiges Beispiel für den Dienst an den Menschen, wie Gott ihn von uns erwartet“, unterstrich der Pater. Zuvor hatte er in seiner Predigt zum Christkönigstag ausgeführt, dass das Königtum Jesu ein Königtum des Liebens und des  Dienens, nicht des Herrschens sei. Gottes Königtum werde sichtbar, wo die Menschen einander  dienen, vergeben und teilen. 

Die Messe wurde musikalisch mitgestaltet vom Singkreis St. Vitus unter der Leitung von Michael Wyczysk. Alle Messdiener waren zu Ehren des Jubilars im Einsatz. Anschließend nutzen viele Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, sich bei Helmut Kanthak persönlich für sein langjähriges Orgelspiel zu bedanken. Seinen letzten offiziellen Organisteneinsatz plant der Jubilar zur Jahresschlussmesse. 

Gedicht von Gisela Wyczysk: 

Sie sind unermüdlich, immer bereit,

uns zu unterstützen, zum Lobe Gottes, zu jeder Zeit.

Danke für die gute Zusammenarbeit,

in all den Jahren der zurückliegenden Zeit.

Es ist schön und eine außergewöhnliche Gnade,

dass Sie 75 Jahre an der Orgel waren.

Wir danken Gott und loben ihn,

denn er gibt uns so unglaublich viel.

Er hält uns in der Hand und gibt uns Kraft,

sonst hätten Sie all die Jahre nicht geschafft.

Danke!        

 

 


Das Sakrament der Firmung empfangen

...haben unsere Firmbewerber am 15. November von Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke. Er feierte das Hochamt in Konzelebration mit Pater Mladen und Pater Lubo. Der Singkreis St. Vitus bereicherte die Feier mit mehreren Liedbeiträgen. An der Orgel wirkte Helmut Kanthak. 

 

 


 Pater Mladen Sesar OFM begrüßt

 Pater Mladen Sesar OFM ist der neue Seelsorger unserer Pfarrei St. Vitus. Begrüßt wurde er in den Gottesdiensten am 11. und 12. Oktober 2014 von  Pfarrgemeinderatssprecherin Gisela Wyczysk und Verwaltungsratsmitglied Maria Post. Der Singkreis St. Vitus unter Leitung von Michael Wyczysk empfing den neuen Pfarrseelsorger musikalisch im Hochamt am 19. Oktober mit mehreren Gesängen. Die Sprechzeiten von Pater Mladen sind freitags von 17.00 bis 18.15 Uhr im Pfarrhaus. 

 Zwei Jahre lang wirkte zuvor Pfarrer Dr. Floribert Mavungu-ma-Nlandu als Seelsorger in unserer Pfarrei. Zum 1. Oktober 2014 ging er nach Melsungen und Spangenberg, bevor er im Februar 2015 in seine zentralafrikanische Heimat Kongo zurückkehrt. Zusammen mit seiner Verabschiedung feierten die Pfarrgemeinde und Gäste des Geistlichen auch sein 25jähriges Priesterjubiläum. 

 


Pfarrer Dr. Mavungu verabschiedet

In seiner Festpredigt am 27. September 2014  erläuterte Dr. Mavungu seine persönliche Antwort auf den Ruf des Propheten Jesaja, im Hier und Jetzt eine neue Lebendigkeit in Christus zu finden. Viele Dankesworte für sein Wirken im Kurort, Spenden für sein Ananas-Saftpresse-Projekt im Kongo und anregende Gespräche prägten im Anschluss an die Festmesse das gemeinsame Beisammensein im Pfarrhof und Pfarrheim. 

Pfarrgemeinderatssprecherin Gisela Wyczysk begrüßte die Gottesdienstbesucher. „ 25 Jahre hat mich Gott unterstützt, durch Mitbrüder, Mitchristen und die Familie“, betonte Pfarrer Dr. Mavungu in seiner Ansprache. Die Eucharistie sei ein Ausdruck des Dankes dafür. Sein Schulprojekt in Boma baue auf die Einheit der Christen, die die Einheit des Vaters mit seinem Sohn widerspiegele. Die Liebe zu den Mitmenschen solle einen dauerhaften Frieden schaffen. Musikalisch mitgestaltet wurde die Messe vom Singkreis St. Vitus unter Leitung von Monika Allendorf, die auch als Organistin fungierte, sowie der Jugendschola Laudate unter Leitung von Judith Post. Pfarrer Dr. Mavungu feierte die Messe in Konzelebration mit Pfarradministrator Pater Ljubo Lebo, Pfarrer i. R. Karl Knapp vom Bad Salzschlirfer Kur- und Gästehaus St. Bonifatius und dem Moderator des Pastoralverbundes Kleinheiligkreuz, Großenlüders Pfarrer Sebastian Blümel. 

Nach der Messe ergriff Pfarrgemeinderatssprecherin Gisela Wyczysk noch einmal das Wort: „Sie hatten es nicht leicht mit uns“, begann sie und wies auf die kulturellen Unterschiede und Mentalitäten hin, die im Miteinander zwischen Pfarrer und Gemeinde deutlich wurden. Sie dankte Dr. Mavungu für sein Verständnis, mit dem er auf die Menschen im Ort eingegangen sei. Durch den Kongolesen habe die Pfarrei die Gelegenheit erhalten, über den eigenen Kirchturm hinaus in die Welt zu schauen. Die Bad Salzschlirfer hätten ein wenig von der Spontaneität und Lebensfreude der Afrikaner erfahren und gespürt, dass es die „eine katholische Kirche weltweit“ gebe. Durch Dr. Mavungus Schulprojekt sei den Pfarrmitgliedern bewusst geworden, dass es ohne Bildung keinen wirklichen Frieden geben könne. 

Für die evangelische Kirchengemeinde Bad Salzschlirf-Großenlüder sagte Pfarrer Christian Schulte, auch wenn die christlichen Kirchen leider noch nicht offen aufeinander zugingen in der Ökumene, so habe Pfarrer Dr. Mavungu allen Christen in Bad Salzschlirf vor Augen geführt, dass es den einen Herrn gebe, der uns alle verbinde.  Es habe stets Freude gemacht, mit Dr. Mavungu und seinem Humor Gottesdienste gemeinsam zu feiern. Auch Prädikant Michael Passarge unterstrich, er habe Dr. Mavungu als lebensfrohen Menschen kennengelernt. „Wenn Sie Bischof werden, komme ich mit meiner Ente“, versprach der dem  Jubilar, mit dem er sich ab und an über Autos unterhalten hatte. 

Für die politische Gemeinde dankte erster Beigeordneter Karl Schüler, dass Dr. Mavungu die Bad Salzschlirfer zwei Jahre auf ihrem Weg begleitete hatte. Dabei habe es, nicht zuletzt durch die von Gemeinde und Kirche betriebene Kindertagesstätte, einige Anlässe der Zusammenarbeit gegeben. Bürgermeister Matthias Kübel selbst werde noch eine Spende der politischen Gemeinde übergeben. Für die Kirchengemeinde Taufkirchen bei München dankte Pfarrgemeinderatssprecherin  Roswitha Schäffner im Namen ihrer Delegation für die Einladung und Gastfreundschaft der Bad Salzschlirfer zu dieser Feier. DieTaufkirchener hatten Dr. Mavungu als Urlaubsvertretung in 2012 kennen und schätzen gelernt und ließen sich von seinem Saftpresse-Projekt begeistern. „“Geht nicht“, gibt es bei uns nicht“, betonte sie und wünschte dem Jubilar „Möge jeder Samen, den du säst, reiche Frucht bringen“. Ein Abschiedsgeschenk wartet zum  Besuch Dr. Mavungus im Oktober in Taufkirchen auf ihn. 

Pfarrer Dr. Mavungu dankte abschließend allen für das „was Sie an mir getan haben“ und lud zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrhaus ein. Das schöne Wetter ließ die Gäste zunächst noch im Pfarrhof bei Bratwürstchen und Getränken verweilen, bevor die Gespräche in kleinen Runden im Saal fortgesetzt wurden. Verwandte von Pfarrer Dr. Mavungu boten noch kulinarische Köstlichkeiten der afrikanischen Küche an. 

Die Pfarrei St. Vitus  wird ab Oktober von Pater Mladen Sesar OFM (Blankenau) seelsorglich betreut. Pater Ljubo Lebo OFM (Blankenau) bleibt Pfarradministrator. Der Einführungsgottesdienst für Pater Mladen findet am Sonntag, 19. Oktober 2014, ab 9.30 Uhr statt. 

   


 

Sommerlaune am Pfarrfest 

 

Unser Pfarrfest am Sonntag, 15. 6. 2014, war wieder eine gelungene Veranstaltung. Die Pfarrfamilie konnte den Tag nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Fest startete mit dem Hochamt, das Pfarrer Mavungu und Pater Ljubo konzelebrierten. Pfarrer Mavungu teilte zum Abschluss des Gottesdienstes mit, dass der die Gemeinde im Herbst verlassen wird. Am 27. September plant er eine Abschiedsfeier. Zukünftig wird er in seiner Heimatdiözese die katholischen Schulen leiten.

 

Der Singkreis St. Vitus gestaltete die Festmesse musikalisch mit. Anschließend präsentierten die Kita-Kinder Tänze und Lieder im Pfarrhof. Zum Frühschoppen spielte die Blaskapelle InTakt der Freiwilligen Feuerwehr auf. Leckere Eintöpfe, Grillspezialitäten und selbstgebackene Kuchen luden zum Gaumenschmaus. Die Jugendschola Laudate lud die Kinder zu Spielen rund um die Kirche ein. 

 

 


Festliche Fronleichnamsprozession

Die Prozession zu Fronleichnam 2014 wurde nicht vom Wetter beeinträchtigt. Die Pfarrgemeinde konnte die festliche geschmückten Altäre im Innerort bewundern, Gesang und Gebete klangen durch den Kurort. 

 


 

Unsere Kommunionkinder 2014

Impressionen vom Weißen Sonntag, 27. 4. 2014

 

 

 

 


Vorbereitung in zwei Gruppen

Zehn Kinder unserer Pfarrei werden am 27. April 2014 zur ersten Hl. Kommunion gehen. Ihre Vorbereitung auf den großen Tag hat im September 2013 begonnen. Vier Tischmütter begleiten die Kinder bei den wöchentlichen Treffen.

Am 29. August 2013 trafen sich die Eltern der zukünftigen Kommunionkinder mit Pfarrer Floribert Mavungu, Pater Ljubo und Katechetin Sabine Faust zum ersten Elternabend. An diesem Abend erklärten sich vier Tischmütter, Karoline Ganß, Anja Petruschke, Tatjana Weisinger und Constanze Krönung, bereit, die Kommunionkinder auf ihrem Weg zur 1. Hl. Kommunion zu begleiten. Hierzu wurden zwei Gruppen à fünf Kindern gebildet.

Als erstes gestaltete jede Gruppe eine Kerze, die ihnen und ihren Katecheten in der Schülermesse von Pfarrer Floribert Mavungu überreicht wurde.

Ab dem 9. September 2013 finden wöchentliche Kommunionvorbereitungsstunden statt. Jede Woche wird eine Katechese aus der Mappe „Heute muss ich bei dir zu Gast sein“ erarbeitet. Ganz besonders viel Spaß bereitete den Kindern das Kennenlernen des Rosenkranzgebetes mit abschließendem Basteln eines eigenen Rosenkranzes. In den nächsten Monaten werden sie noch viel von Jesus und seinem selbstlosen Leben lernen und erfahren.

Eine gemeinsame Adventsfeier mit den Kommunionkindern, deren Familien und Pfarrer Mavungu war am Dienstag, 17.Dezember, mit anschließender Schülermesse geplant. Vom 24. bis zum 26. Januar 2014 findet ein Familienwochenende am Michaelshof in der Rhön statt.

In einem Gottesdienst am Sonntag, 23. Februar 2014, werden unsere zukünftigen Kommunionkinder der Gemeinde vorgestellt. Die Erstkommunionfeier findet am Sonntag, 27. April 2014, um 10.00 Uhr statt.