Unsere Messdiener

Ein Ministrant (von lateinisch ministrare ‚dienen') oderMessdiener ist ein liturgischer Dienst in der römisch-katholischen Kirche. Noch der Codex Iuris Canonici von 1917 schrieb in Can. 813 die Anwesenheit eines Ministranten bei der Feier der heiligen Messe verpflichtend vor.

Unsere Messdiener in St. Vitus begleiten die Messen und weitere liturgische Feiern wie Taufen und Beerdigungen. Der Nachwuchs wird von den älteren Messdienern in den Dienst eingeführt. Neben den kirchlichen Pflichten pflegen die Messdiener ihre Gemeinschaft  mit Ausflügen und weiteren Unternehmungen. Sie stellen sich in der Karwoche als Klapperkinder zur Verfügung. 


 Einführung 2018

Full house in der Sakristei

„Wahnsinn, unglaublich! Wer hätte das gedacht?“ – Der ein oder andere Fastnachter mag dieses Lied wohl nur zu gut kennen, liebe Pfarrgemeinde.
Seid Euch sicher: am diesjährigen Kirchweihsonntag (04.11.) haben die alten Ministranten samt Pater Mladen genau das im Sinn gehabt.
An Diesem Tag konnten wir nach dreimonatiger Vorbereitungszeit, in der es wöchentlich zwei Gruppenstunden gab, zehn Mädchen und Jungen aus der zweiten und dritten Klasse für das Amt als Ministranten und den Dienst am Altar für unsere Gemeinde ausbilden. Wir haben gemeinsam geübt und gelernt, wie der Dienst am Altar funktioniert, was es mit Wasser und Wein auf sich hat, wie viel Weihrauch man am besten Nutzt (gängige Denke: viel hilft viel…) und vor Allem wann. Wir haben die Messfeiern des Kirchenjahres bis in die Einzelteile auseinandergenommen, um sie dann wieder gemeinsam zusammenzubauen.
Was soll man sagen? Es war eine wunderbare Zeit, in der wir sehr viel miteinander und voneinander gelernt haben, eine Menge Spaß hatten und unsere Ministrantengemeinschaft erweitern und vertiefen konnten. Unsere „Neuen“ haben bereits seit den Sommerferien bei kleinen und großen Messen ministriert und so Erfahrung im Feld sammeln können. Zum Kirchweihfest war es endlich so weit. Vor der Messe waren eine ganze Menge aufgeregter Gesichter in der Sakristei, manche mit und andere ohneMinistrantengewand – bei so vielen Leuten hat der Einzug dann auch mal eine Minute länger gedauert und man konnte dem ein oder anderen Messbesucher das große Fragezeichen im Gesicht ablesen: Wo kommen die denn jetzt plötzlich her? Das waren doch mal keine zehn Stück mehr. Stimmt. Waren! Die Tarzisiusjünger, immerhin älteste und am weitesten verbreitete Innung der ganzen Kirche, machen das Leben in unserer Gemeinde wieder bunt.
Wir freuen uns, dass an diesem Tag so viele Menschen das Kirchweihfest mit uns feiern konnten und das wir mit unseren neuen Ministranten neue Steine des Lebens und der Freude in unser schönes Gotteshaus mit einbauen konnten. Liturgie heißt Glauben leben – und mit unserer Einweihung ist eine ordentliche Ladung Leben in die Bude geweht, mit lauter jungen Menschen, die das Feuer des Glaubens entzündet hat.

Wir „Alten“ wünschen Euch „Neuen“ Minis Gottes reichen Segen für euer ehrenvolles Amt und hoffen, dass wir noch möglichst lange gemeinsam den Hochaltarraum mit dem Weihrauchfass unsicher machen können! ????


Es war einmal ein Wandersmann…

Ne, stop. Das waren fast zwanzig. Und die waren alle auch noch nicht so alt… aber gewandert sind sie!

Und zwar waren das unsere Minis. Statt zu Gewand und Weihrauchfass haben wir uns Anfang September an einem angenehmen Nachmittag für Wanderschuh und Stab entschieden. Zusammen mit Karl Schüler sind wir aufgebrochen zur Seeburg. Das war ein spannender Weg durch den leider sehr vertrockneten Wald. Wir haben uns unterm grünen Dach von Mutter Natur den Weg über die Grotte und den Strangelsberg, vorbei am Rotacker (100 Gummipunkte aus Weihrauch für alle, die wissen, wo der liegt… ???? ) zum Pfannekuchenstein gebahnt, dort dann lecker gepicknickt mit herrlichem Kuchen – der wurde übrigens fast wie im alten Rom geliefert. Aber statt per pedes apostelorum hat Judith Post dann doch lieber das Fahrrad auf sich genommen, um uns vor dem Tod durch Unterkuchung (schwere Krankheit…) zu retten! ???? Pfannekuchen wären auch eine leckere Sache gewesen, aber leider konnten wir keinen Lieferservice finden, der an die Adresse frisch gebackene Pfannekuchen geliefert hätte…
Am Pfannekuchenstein haben wir einige lustige Stunden mit Spielen verbracht, unter Anderem unserem berüchtigten „Schwedenschach“. Von da sind wir weiter über die Grenze marschiert und kurz vor der Seeburg hat bereits eine kleine Überraschung gewartet: Uwe Gies hat uns mit dem Traktor eingesammelt! Gemeinsam sind wir an die Burg gefahren, haben uns die Reste des alten Gemäuers angesehen und einiges über seine Geschichte erfahren, danach sind wir mit dem Traktor zurückgefahren und am Pfarrhof vom Hänger geladen worden. Das Ende vom Lied: Heuballen haben einen echt angenehmen Alltag! Die müssen nicht aufsteigen und runterklettern – aber das macht ja gerade Spaß beim Traktor fahren!
Nachdem wir gemeinsam die Vorabendmesse unsicher gemacht haben, ist der Abend noch mit einem Schmaus vom Grill und einigen Runden E-Zertreten ausgeklungen.

Wir hatten einen wunderschönen Tag und wollen uns bei unseren Unterstützern Judith, Uwe und Karl für ihren Einsatz bedanken, ihr habt uns durch Eure Hilfe einen himmlischen Tag beschert.
Aber natürlich gilt ebenso allen Muttis, die uns mit köstlichem Kuchen und leckeren Grillsalaten versorgt haben ein messdienermäßiges Vergelt’s Gott!

Eure MINIS ST. VITUS

 


 Messdienerkirmes zum Dämmerschoppen

Am Krichweihfest feiern wir Kirmes. Das machen die Großen am Dämmerschoppen – und wir Minis? – Haben uns diesjahr auch was einfallen lassen und ein Tischkickertournier im Pfarrheim veranstaltet. Da war mächtig was los! 25 Teams haben sich zum Wettkampf an zwei Kickertischen gemessen und um drei süße Überraschungen die Bälle übers Holz geschossen. Da sind einige galante Spielzüge dabei gewesen: vom Torwarttor bis zum erbarmungslosen Zweikampf von Stürmern und Verteidigung um den Ballbesitz war alles dabei! In der Aufwärmrunde hat auch Pater Mladen mitgekickt (…und verloren…) und unsere Teams kräftig angefeuert. Mit den spannenden Finalspielen um die Plätze auf dem Treppchen standen unsere drei Sieger fest: Kilian, Julian und Christina. 

Wir wollen allen Tischkickerlieferanten (Martin Post und Simon Post) herzlich danken für ihren
(teils Traktoren-)einatz und natürlich allen Sportlern für einen fairen Wettkampf. Die rote Karte ist trotz der vielen Spiele kein einziges Mal gefallen… da kann sich die Bundesliga eine Scheibe von abschneiden.
Nächstes Jahr geht`s in die zweite Runde. Wir sind gespannt, ob die Titel verteidigt werden oder ob es neue Siegergesichter auf der Siegertreppe des Minitourniers zur Kirmes geben wird.

Eure MINIS ST. VITUS