Wissenswertes rund um die Kita von A bis Z

 

Abholregelung

Die Abholregelung ist Bestandteil unseres Betreuungsvertrages. Dort tragen Sie die Personen ein, welche berechtigt sind, Ihr Kind abzuholen. Personen, deren Namen dort nicht aufgeführt sind, geben wir Ihr Kind nicht mit. Abholberechtigt sind auch nur volljährige Personen!

Die Abholregelungen werden in den jeweiligen Gruppen aufbewahrt. Sprechen Sie die Erzieherinnen an, wenn Sie jemanden eintragen möchten. 

Bitte beachten Sie, dass die Kinder immer abgeholt werden müssen und ab dem Kindergartenjahr 2014/15 nicht mehr alleine nach Hause gehen dürfen!

Aufteilung unserer Kita:

Großer Spielraum im Eingangsbereich, Büro, Schlafraum, Marienkäfer (blau), Eisbären (rot), Dinos (gelb), Elefanten (grün), Personalzimmer, Turnhalle bzw. Mehrzweckraum, Küche, Toiletten und Waschräume. Zur Kita gehört ein großer Spielplatz.

Die „Sternschnuppen“-Gruppe befindet sich im Paul-Gerhard-Haus im Söderweg 1, 36364 Bad Salzschlirf.

Anrufen:

Bei Fragen oder Mitteilungen an uns, können Sie uns in der Zeit von 07:30 – 16:30 Uhr unter der Tel. Nr. 06648/ 37374 erreichen. Sollte es uns nicht möglich sein, persönlich ans Telefon zu gehen, erreichen Sie unseren Anrufbeantworter. Hier können Sie uns Ihre Nachricht hinterlassen oder um einen Rückruf bitten.

Aufsichtspflicht:

Die Aufsichtspflicht der Erzieherinnen erstreckt sich auf den Aufenthalt der Kinder in der Kita und auf Spaziergänge und Ausflüge ohne Eltern.

Sie beginnt bei der Übernahme des Kindes und endet bei der Übergabe an berechtigte Personen (siehe Abholregelung).

Ausflüge:

Während des Kindergartenjahres werden verschiedene Veranstaltungen z.B. Gottesdienste und Feste gefeiert, Ausflüge durchgeführt.

Bei Veranstaltungen und Ausflügen mit Eltern und Kindern, liegt die Aufsichtspflicht immer bei den Eltern.

Abmeldung:

Soll Ihr Kind die Kita nicht mehr besuchen, z.B. bei Umzug usw., sind Sie zur rechtzeitigen schriftlichen und formlosen Kündigung verpflichtet. Die Kündigungsfristen entnehmen Sie bitte dem Betreuungsvertrag. Bei Schuleintritt ist eine Abmeldung nicht erforderlich.

Begrüßung

Eine ganz wichtige Gruppenregel, auf welche wir Wert legen, ist die persönliche Begrüßung und Verabschiedung bei der jeweiligen Erzieherin.

Bekleidung:

Wir möchten Sie bitten, auf angemessene, wetterentsprechende Kleidung sowie Schuhwerk zu achten, damit wir auch bei feuchter, kalter oder sonniger Witterung das Außengelände aufsuchen können.

Geben Sie Ihrem Kind eine mit Namen gekennzeichnete Tasche mit Wechselwäsche mit. So können wir Ihr Kind umziehen, wenn es sich z.B. während des Spiels auf dem Spielplatz schmutzig oder im Waschraum nass gemacht hat.

Ziehen Sie Ihrem Kind spielgerechte und bequeme Kleidung an.

Kleidungsstücke, die von der Kita ausgeliehen wurden, bringen Sie bitte gewaschen zurück.

Kontrollieren Sie bitte ab und zu die Hausschuhe, Turnschuhe und auch die Wechselwäsche Ihres Kindes zwecks passender Größe.

Christliche Erziehung:

Das christliche Miteinander und das Weitergeben unserer Glaubenserfahrungen ist täglich ein Thema in unserer Einrichtung und fließt in die Arbeit mit ein. Uns ist wichtig, dass die Kinder bei der religiösen Erziehung in erster Linie mit der Freude und dem Glück positive Erfahrungen machen.

Die Ein- bis Dreijährigen

Seit dem 01.04.2011 betreuen wir Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in der Krippengruppe (rote Gruppe). 

In einer an die Bedürfnisse der Jüngsten angepassten Umgebung werden max. 10 Kinder von zwei Fachkräften betreut, da diese kleinen Kinder ein großes Bedürfnis an Zuwendung und Aufmerksamkeit haben.

Dienstbesprechung:

Jeden Montag treffen wir uns von 16.30 bis 18.30 Uhr zu einer Dienstbesprechung. Es werden organisatorische, konzeptionelle oder themenbezogene Aspekte besprochen. Nur durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Absprachen gelingt es, ein gutes Arbeitsklima zu halten, damit sich die Qualität in unserer Kita weiterentwickeln kann 

Eigene Spielsachen:

An jedem Montag ist unser Spielzeugtag, d.h. an diesem Tag können die Kinder Spielsachen von zuhause mitbringen.

Natürlich haben wir Verständnis, wenn vor allem unsere Kleinsten sich zeitweise noch nicht von ihrem Kuscheltier trennen können. Alle Kinder sind jedoch für ihre Spielsachen verantwortlich. Wir übernehmen keine Haftung.

Bitte geben Sie kein Kriegsspielzeug und keine Schminksachen mit.

Elternbeirat:

In jeder Gruppe wird zu Beginn des Kindergartenjahres der Elternbeirat gewählt (pro Gruppe 1 Elternvertreter und dessen Stellvertreter). Der Elternarbeit hat eine beratende Funktion und vertritt die Eltern der Kindergartenkinder.

Das bedeutet u.a.

-     ca. 2 Kindergartenbeiratstreffen im Jahr

-       Organisation und Planung von Veranstaltungen

-       Ansprechpartner für Eltern und Erzieher sein

Elterninfos:

Im Flur finden Sie eine große Pinnwand, wo wir wichtige Informationen, beispielsweise über ansteckende Erkrankungen oder Veranstaltungen, für Sie aushängen. Gruppenbezogene Informationen finden Sie auf den Tafeln vor den jeweiligen Gruppenräumen.

Elternbriefe verteilen wir in die entsprechenden Halterungen vor den Gruppen oder geben Sie Ihnen persönlich mit.

Essen:

Während des Kindergartenmorgens, gegen 9.30 Uhr, essen die Kinder ein zweites Frühstück. Bitte unterstützen Sie die gesunde Ernährung Ihres Kindes mit einem möglichst zuckerfreien Frühstück! Bitte geben Sie ihm keine Süßigkeiten mit (z.B. Milchschnitte, Knoppers, Kekse, kleine Kuchen, Schokolade usw.)!

Die Kinder können zwischen Tee, Milch und Wasser wählen. Für den kleinen Imbiss am Nachmittag geben Sie Ihrem Kind ein Brot, Obst oder Joghurt mit.

Sie haben die Möglichkeit, Ihr Kind auf den aushängenden Listen im Eingangsbereich zum Mittagessen anzumelden. Bitte melden Sie Ihr Kind bis zum Ende der laufenden Woche schon für die nächste Woche an, damit die Küche planen kann. In Notfällen ist auch eine kurzfristige Teilnahme (Anmeldung bis 12.00 Uhr des Vortages oder bis 9.00 Uhr des gleichen Tages) möglich. Ein Mittagessen kostet 3,10 € und wird von der Firma Grümel aus Fulda geliefert.

Im Interesse Ihres Kindes sollten Sie nicht vergessen, Ihr Kind anzumelden, da wir ihm sonst kein Mittagessen anbieten können. Umgekehrt müssen wir Ihnen das Essen in Rechnung stellen, wenn Sie vergessen, Ihr Kind abzumelden!

Den Kindern steht ein Kühlschrank zur Aufbewahrung ihrer Mahlzeiten zur Verfügung. Bitte beschriften Sie die Brotdosen mit dem Namen Ihres Kindes und erklären Sie den Kindern, dass volle Brotdosen nach dem Essen wieder in den Kühlschrank gehöre

Elternbeitrag:

Seit dem 01.08.2015 gilt folgende Beitragsregelung:

Sie wählen, verbindlich für die Dauer eines Kindergartenjahres, aus folgenden Modulen:

U3

Mo.-Fr.

7:30 - 14:30 Uhr

Ü3 a

Mo.-Fr.

7:30 - 12:30 Uhr

Ü3 b

Mo.-Fr.

7:30 – 14:30 Uhr

Ü3 c

Mo.-Do.

7:30 – 16:30 Uhr

Fr.

7:30 – 14:30 Uhr

 

185 €

 

 

95 €

 

120 €

 

145 €

Bitte beachten Sie, dass Sie die Module nicht tageweise mischen können!

Ferien:

Zu Beginn des Kindergartenjahres, werden die Schließzeiten bzw. Ferientermine vom Träger nach Anhörung der Mitarbeiterinnen und des Kita- Beirates festgelegt und schriftlich mitgeteilt.

Freispiel:

Die Dauer des Freispiels hängt von der Spielintensität und den Bedürfnissen der Kinder ab. Während des Freispiels haben die Kinder die Möglichkeit, alle Materialien und Spielecken in ihren Gruppenräumen zu nutzen.

Förderverein:

Wir freuen uns über die Unterstützung unseres Fördervereins. Ziel des Vereins ist es, unsere Kindertagesstätte mit finanzieller, ideeller und materieller Hilfe zu unterstützen. Sie können gerne als Mitglied beitreten oder aktiv mitwirken. Flyer und Beitrittsformulare erhalten Sie im Büro. Weitere Informationen finden Sie an der Pinwand im Eingangsbereich.

Geburtstage:

Geburtstagsfeiern sind sehr beliebt! Schließlich steht das Kind an diesem Tag im Mittelpunkt. Das Geburtstagskind kann für seine Gruppe eine Kleinigkeit mitbringen, dies kann etwas zu essen, ein interessantes Buch oder eine spannende CD für die ganze Gruppe sein. Bitte sprechen Sie mit der jeweiligen Erzieherin der Gruppe ab, was Sie mitbringen möchten.

Hospitation der Eltern:

Die Eltern sind herzlich eingeladen, nach vorheriger Absprache, an einem Vormittag ihr Kind im Umgang mit anderen Kindern zu erleben. So können Sie sich auch ein Bild vom Gruppenalltag machen 

Hausschuhe: 

Aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen tragen alle Kinder ganzjährig in der Einrichtung feste Hausschuhe oder Sandalen – bitte keine Schlappen, Clogs oder Hüttenschuhe. 

Jahresplan:

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres teilen wir unseren Jahresplan an Sie aus. Dort informieren wir Sie über die von uns übers Jahr geplanten Aktivitäten und Veranstaltungen für die gesamte Kita.

Konzeption:

Pädagogische Grundsätze, Richtlinien und Rahmenbedingungen unserer Einrichtung und unserer pädagogischen Arbeit sind in unserer Konzeption festgehalten und formuliert. Diese Konzeption wurde durch den Verwaltungsrat verabschiedet und kann von Ihnen gerne gelesen werden. Fragen Sie bitte im Büro der Kindergartenleitung nach, um ein Exemplar zu erhalten.

Krankheiten:

Bitte teilen Sie uns telefonisch kurz mit, wenn Ihr Kind erkrankt sein sollte. Im Falle einer ansteckenden, meldepflichtigen Krankheit (z.B. Windpocken, Hand-Mund-Fuß-Krankheit, Masern, Mumps, Röteln, Norovirus, Läuse u.a./ siehe Betreuungsvertrag) benötigen wir ein ärztliches Attest beim Wiedereintritt des Kindes in die Kita.

Bei ansteckenden Erkrankungen bringen wir einen Aushang an der Elterninfowand an.

Auch im Falle eines kleineren Infektes und bei Antibiotikumgabe sollte Ihr Kind bis zur vollständigen Genesung die Kita nicht besuchen. Hier ist kein ärztliches Attest erforderlich.

Bitte unterstützen Sie uns dabei, die Zahl von Krankheitsfällen so gering wie möglich zu halten, indem Sie Ihr Kind nicht krank zu uns bringen. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu hoch.

Lernen: 

Lernen im Kindergarten ist in den unterschiedlichsten Lernbereichen möglich. Wir bieten den Kindern eine Vielfalt von Erlebnismöglichkeiten:

?  in der Sozialerziehung und Persönlichkeitsbildung

?  im Denken und Sprechen

?  in der Wahrnehmung

?  in der Bewegungs- und Musikerziehung

?  in der Umwelt-, Natur- und Sacherziehung

?  im bildnerischen Gestalten

?  in der religiösen Erziehung

?  in der Gesundheitserziehung

Maxi - Club:

Die zukünftigen Schulkinder gehören in ihrem letzten Kindergartenjahr zum “Maxi-Club”. Sie erhalten in kleinen Projekten, welche jährlich variieren, eine zusätzliche Förderung neben der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den jeweiligen Gruppen. Projekte können sein: Verkehrserziehung, Brandschutzerziehung, Würzburger Sprachtraining, Bewegung, Abschlussgottesdienst und Übernachtung in der Kita mit anschließendem gemeinsamen Frühstück u.v.m..

Für das letzte Kindergartenjahr wird kein Kitabeitrag von den Eltern erhoben.

Öffnungszeiten:

Am Vormittag:

  • 7.30 - 8.00 Uhr        Frühdienst
  • 7.30 – 9.00 Uhr       Bringzeit
  • 8.00 - 12.00 Uhr      Spielzeit
  • 12.00 – 12.30 Uhr    Abholzeit
  • 12.00 – 13.00 Uhr    Mittagessen
  • 12.30 – 13.30 Uhr    Mittagsruhe (Kitatür ist abgeschlossen!)

Am Nachmittag:

  • 13.30 – 14.00 Uhr    Bring- und Abholzeit

Während dieser Zeit schlafen unsere ganz Kleinen in der Krippe und die Größeren in der “Traumstunde” in der Turnhalle. Wir bitten Sie daher um Ruhe und Rücksicht!

  • 13:30 Uhr Nachmittag haben die Kinder die Möglichkeit, sich in zwei Spielgruppen zu treffen.
  • Der Kindergarten schließt um 16.30 Uhr. Freitags schließen wir bereits 14.30 Uhr

Unsere Krippengruppe hat Montag bis Freitag von 7.30 bis 14.30 Uhr geöffnet.

Wir bitten Sie, die Bring- und Abholzeiten einzuhalten! Wir richten unseren Tagesablauf entsprechend ein und planen unsere Aktivitäten und Angebote danach. Wir erheben eine Gebühr von 5,00 €, wenn die Uhrzeiten für das Bringen und Abholen der Kinder nicht eingehalten werden.

Ökumene:

Wir pflegen den Kontakt zur katholischen und zur evangelischen Kirchengemeinde.

Parken:

Die Eltern sind verpflichtet, Ihre Kinder auf dem Parkplatz vor fahrenden Autos zu schützen. Beim Öffnen der Autotüren, muss darauf geachtet werden, dass parkende Fahrzeuge nicht beschädigt werden.

Bitte parken Sie nicht auf den Personalparkplätzen! Danke!

„Powertag“:

Einmal wöchentlich bieten wir einen sogenannten „Powertag“ an. Das bedeutet, dass die Kinder an diesem Tag kein Frühstück von zu Hause mitbringen. Sie bereiten alle gemeinsam in ihrer Gruppe eine Mahlzeit zu, welche sie sich im Lauf der Woche gemeinsam ausgesucht haben, z.B. Frühstücksbüffet, Müsli, Pizza, Nudeln usw. In der Regel bringen die Kinder dafür etwas von zu Hause mit. Wir geben Ihnen rechtzeitig bescheid.

Bitte haben Sie Verständnis, dass der „Powertag“ zugunsten anderer Aktivitäten hin und wieder ausfallen kann. Sie werden darüber rechtzeitig informiert.

Praktikanten:

Unser Kindergarten betreut und begleitet regelmäßig PraktikantenInnen, welche sich für den Beruf des Erziehers interessieren oder diese Berufsrichtung bereits eingeschlagen haben.

Projekte:

In jeder Gruppe finden kleinere oder größere Projekte außerhalb des Jahresplanes statt. In unseren Projekten finden Sie u.a. Aspekte des künstlerischen, des sprachlichen, des musikalischen Bereiches wieder, d.h. unsere Angebote für die Kinder werden sehr vielseitig und abwechslungsreich gestaltet. Hierbei ist jede Gruppe ganz eigenständig in der Planung ihrer Aktivitäten. Die Wünsche und Vorschläge der Kinder werden, wenn möglich und umsetzbar, berücksichtigt.

Probleme:

Wenn Probleme auftauchen, die Ihr Kind, Sie selbst, uns Erzieherinnen oder unsere Arbeit betreffen, bitte sprechen Sie uns direkt an! Sicher lässt sich eine Lösung finden.

Wir sehen in Ihnen wertvolle Partner unserer Arbeit, wünschen uns jedoch auch Ihr Vertrauen und Ihr Verständnis, dass wir nicht jeden Wunsch erfüllen können. Wir sind für konstruktive Kritik offen und dankbar.

Rauchverbot:

In unserer Einrichtung herrscht striktes Rauchverbot!

Regeln:

Regeln sind für die Orientierung der Kinder sehr wichtig. Sie geben gerade den neuen Kindern eine Hilfe beim Zurechtfinden, Schutz und Sicherheit. Die Gruppenregeln sind für alle gültig. Je nach Situation müssen sie aber neu überdacht, gegebenenfalls auch geändert werden.

Sprechzeiten:

Bei Bedarf können Sie mit Ihrer Erzieherin oder der Kindergartenleitung jederzeit einen Termin vereinbaren. Sprechen Sie uns an!

Träger:

Katholische Kirchengemeinde St. Vitus

Kirchstraße 10

36364 Bad Salzschlirf

Tel. 06648-2397

Fax. 06648-2398

Mail: www.vituskirche.de

Kuratorin: Andrea Martin

Tel.:06648 – 911354

Sechs Verwaltungsmitglieder sowie der Gemeindepfarrer regeln die personellen Angelegenheiten der Einrichtung und beschließen die Höhe der Elternbeiträge. Die politische Gemeinde ist Miteigentümer des Gebäudes und des Spielplatzgeländes.

Turnen:

Einmal in der Woche hat jede Gruppe ihren Turntag, zu dem die Kinder ihren Turnbeutel mit separatem Turnzeug mitbringen. Es ist von Vorteil, die Turnkleidung mit Namen zu versehen, da die Kinder oft nicht zuordnen können, was ihnen gehört und was nicht.

Bitte nehmen Sie die Turnkleidung regelmäßig zum Waschen mit nach Hause!

Team:

Unser Team besteht aus qualifizierten Mitarbeiterinnen mit den unterschiedlichsten Zusatzqualifikationen. Im Vordergrund unserer Arbeit steht ein gemeinsames, in unserer Konzeption verankertes Ziel.

Aber jede Erzieherin bringt, genau wie Ihre Kinder, unterschiedliche Talente, Temperamente und Ideen in unsere Kindertagesstätte ein. Diese Vielfalt macht unseren Kindergarten farbig und lebendig.

Unfallversicherung:

Jedes Kind ist beim Besuch der Kindertagesstätte gesetzlich unfallversichert bei der Unfallkasse Hessen. Dies bezieht sich auch auf den Weg von und zur Einrichtung. Der Versicherungsschutz besteht unabhängig davon, ob die Kinder begleitet werden oder den Weg zur Einrichtung alleine zurücklegen.

Versicherungsschutz:

Versicherungsschutz in der Kita besteht, sobald ein Kind angemeldet ist, und es die Einrichtung besucht. Auch sogenannte Schnupperkinder sind versichert. Gleiches gilt für Helfer, sofern eine Beauftragung (z.B. Helferliste bei Wanderungen, Festen, Hospitationen etc.) vorliegt. Privatgegenstände sind nicht versichert, außer Bekleidung und Brillen (Körperersatzstücke).

Zahngesundheit:

Nach dem Mittagessen putzen sich die Kinder ihre Zähne. Zahnbürsten und Zahncreme erhalten wir kostenfrei vom Arbeitskreis für Zahngesundheit. Außerdem pflegen wir den Kontakt zur Patenschaftszahnärztin vor Ort. Wir unterstützen die Eltern bei Ihrer Aufgabe, den Kindern die Zahnpflege nahezubringen. Die Hauptverantwortung für die tägliche Zahn- und Mundhygiene liegt aber selbstverständlich in der Verantwortung der Eltern.

Zusammenarbeit:

Eine gute und offene Zusammenarbeit mit Ihnen ist uns wichtig.

Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zeit mit Ihnen und Ihrem Kind.

Bad Salzschlirf, Januar 2016

 

 

      Die ersten Tage in der Krippe

Elterninformation zur Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe der Kindertagesstätte St. Michael

Sehr geehrte Eltern,

nun steht Ihnen ein großer Schritt bevor. Sie haben sich entschieden, Ihr Kind vertrauensvoll in unsere Hände zu geben. Diese Situation wollen wir gut mit Ihnen und Ihrem Kind meistern.

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kindergarteneinrichtung ist für kleine Kinder eine große Herausforderung: Das Kind muss sich an eine neue Umgebung anpassen, zu fremden Personen eine Beziehung aufbauen, sich an eine täglich mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Um zu vermeiden, dass all diese Veränderungen Stress beim Kind erzeugen, ist es sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind, gerade zu Beginn, ein Stück Lebensweg Hand in Hand gehen 

Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen schon im Vorfeld eine Orientierungshilfe bei der Eingewöhnung und Antworten auf die am häufigsten gestellten Elternfragen geben. Unser Ziel ist es, die Eingewöhnungszeit so sanft wie möglich zu gestalten. Dies schaffen wir mit einem individuellen Eingewöhnungskonzept dank Ihrer Unterstützung. Nur so können wir gemeinsam erreichen, dass sich das kleine Kind in unserer Einrichtung wohl fühlt. Gut eingewöhnte Kinder entwickeln sich besser, sind neugieriger, damit lernbereiter und sind weniger krank.

Wir möchten Sie aber ausdrücklich bitten, Ihre persönlichen Fragen zur Eingewöhnung an die Fachkraft, welche die Eingewöhnung Ihres Kindes übernimmt, zu stellen. Nur so können Bedenken und Sorgen Ihrerseits geklärt und Missverständnisse vermieden werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kind und auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihr Krippenteam

 

Fragen, bevor es los geht

Ist mein Kind für die Kindertageseinrichtung noch zu klein?

Die Krippengruppe der Kindertagesstätte St. Michael ist auf die Altersstufe Ihres Kindes vorbereitet, die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen sind vorhanden. Damit sich Ihr Kind einleben kann, ist eine behutsame Eingewöhnung ganz entscheidend. Während der Eingewöhnungszeit ist eine enge Zusammenarbeit von Eltern und dem pädagogischen Fachpersonal unabdingbar.

Sind wir „Rabeneltern“, wenn wir unser Kind in eine Kindertageseinrichtung geben?

Es gibt viele Gründe, sein Kind eine Kindertageseinrichtung besuchen zu lassen. Schlechte Eltern sind sie deshalb sicher nicht. Sie können sich noch immer genug Zeit für Ihr Kind nehmen. Nicht die Menge, sondern die Qualität der Zeit, die Sie mit Ihrem Kind verbringen, ist entscheidend.

Werde ich mein Kind an die Erzieherin verlieren?

Die Erziehung eines Kindes in der Krippengruppe unterscheidet sich sicherlich von der Erziehung in der Familie. Eine eigens dafür bestimmte Fachkraft begleitet Sie und Ihr Kind während der Eingewöhnungszeit. Diese Fachkraft wird Sie auch weiterhin begleiten und dafür sorgen, dass die Bedürfnisse und Interessen des Kindes genügend Beachtung finden. Ausgehend von Beobachtungen und kindlichen Äußerungen sowie Ihren Informationen als Eltern, wird die Entwicklung Ihres Kindes individuell gefördert.

Wie lange dauert die Eingewöhnung meines Kindes?

Das ist bei jedem Kind unterschiedlich. In der Regel kann man von 1-3 Wochen ausgehen. Es ist wichtig, dass Sie während der Eingewöhnung Ihres Kindes persönlich anwesend sind. In den ersten 3 Tagen begleiten Sie Ihr Kind für etwa 1 Stunde in die Krippe. Danach trennen Sie sich für kurze Zeit von ihrem Kind, verbleiben aber in der Nähe der Krippengruppe. Je nachdem, wie sicher sich ihr Kind fühlt, kann die Anwesenheitszeit Ihres Kindes in der Gruppe verlängert werden. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn Ihr Kind die neue Bezugsperson anerkannt hat und ihr vertraut. Die Eingewöhnung Ihres Kindes wird mit Ihnen – immer ausgehend von den Bedürfnissen Ihres Kindes – individuell vereinbart.

Wann kann ich wieder arbeiten gehen?

Wenn Ihr Kind sicher eingewöhnt ist, können Sie wieder zur Arbeit gehen. Kalkulieren Sie sicherheitshalber einen Zeitraum von 4 Wochen ein. Manchmal können unvorhergesehene Dinge eintreten, welche die Eingewöhnung verlängern, wie z.B. Krankheit des Kindes.

Kann auch eine andere Person die Eingewöhnung übernehmen?

Wenn es Ihnen nichtmöglich ist, die Eingewöhnung selbst zu begleiten, kann dies auch eine andere Bezugsperson des Kindes übernehmen, zu der Ihr Kind Vertrauen hat, z.B. die Oma. Die Eingewöhnung sollte nicht von wechselnden Personen begleitet werden.

Was muss ich zur Eingewöhnung mitbringen?

Bringen Sie Geduld und Zeit mit. Ein Kuscheltier oder ein Lieblingsspielzeug gibt dem Kind Sicherheit und Trost in der neuen Umgebung. Braucht Ihr Kind einen Schnuller oder eine Teeflasche, so nehmen Sie diese ebenfalls mit.

Was ziehe ich meinem Kind an?

Ziehen Sie Ihrem Kind bequeme Kleidung an, die auch schmutzig werden darf. Denken Sie auch daran, dass Ihr Kind wetterfeste Kleidung für draußen benötigen könnte. Fragen Sie die Fachkraft, welche Kleidungsstücke in der Krippe ständig verfügbar sein sollten.

Die ersten Tage in der Krippe

Was mache ich nach dem „Guten-Tag-Sagen“?

Die Fachkraft bietet Ihnen einen Platz an, von dem aus Sie Ihr Kind beobachten können, und wo Ihr Kind Sie jederzeit erreichen kann. Verhalten Sie sich bitte passiv. Sie sollen lediglich Sicherheit geben, damit sich das Kind mit der neuen Umgebung vertraut machen kann.

Mein Kind löst sich nicht von mir – was soll ich tun?

Lassen Sie Ihrem Kind Zeit, sich von Ihnen zu lösen. Reagieren Sie immer positiv auf seine Annäherung und seinen Blickkontakt zu Ihnen. Wenn es in den ersten Tagen auf Ihrem Schoß sitzen möchte, ist das vollkommen in Ordnung.

Wie ist das mit dem Füttern und Wickeln?

In den ersten Tagen wickeln und füttern Sie Ihr Kind selbst. Nach und nach übernimmt die Fachkraft diese Aufgabe, zunächst in Ihrer Anwesenheit, später allein.

Wie verhalte ich mich anderen Kindern gegenüber?

Wenn ein Kind auf Sie zukommt, reagieren Sie freundlich. Bleiben Sie dennoch Ihrem eigenen Kind gegenüber aufmerksam und bei Bedarf ansprechbar.

Wie lange bleiben wir an den ersten Tagen?

Sie bleiben mit Ihrem Kind etwa 1 Stunde in der Krippengruppe. Die weiteren schritte spricht die Fachkraft mit Ihnen ab.

Was ist, wenn mir bei der ersten Trennung die Tränen kommen?

Bitte versuchen Sie, Ihre Gefühle in Grenzen zu halten, wenn Sie sich von Ihrem Kind verabschieden. Außerhalb des Gruppenraumes dürfen sie ruhig weinen.

Wer sagt mir, wie lange, wann und wohin ich gehen soll?

Die Fachkraft bespricht mit Ihnen, wann Sie den ersten Trennungsversuch machen und wie lange Sie aus dem Raum gehen. Sie müssen jedoch anfangs in der Einrichtung bleiben.

Was geschieht, wenn mein Kind mich nicht gehen lassen will?

Verabschieden Sie sich kurz und eindeutig, z.B. mit den Worten: „Ich gehe kurz hinaus und komme gleich wieder.“ Lassen Sie einen persönlichen Gegenstand, beispielsweise Ihre Jacke, auf Ihrem Platz liegen. Warten Sie kurz hinter der Tür, ob Ihr Kind Ihr Weggehen doch noch akzeptiert oder ob die Fachkraft Sie gleich wieder herein bittet.

Was ist, wenn mein Kind weint oder schreit, wenn ich mich verabschiede?

Abschiedstränen sind normal. Sie sind Ausdruck einer tiefen Bindung. Wenn es der Fachkraft nicht gelingt, Ihr Kind zu trösten, holt diese Sie nach wenigen Minuten wieder zurück 

Wie verabschiede ich mich von meinem Kind?

Verabschieden Sie sich nur einmal, und zwar klar und deutlich, z.B.: „Tschüss Andrea, Mama geht jetzt. Ich komme gleich wieder.“

Was passiert, während ich draußen bin?

Die Fachkraft beobachtet das Kind, spricht mit ihm und unterstützt es dabei, den Raum zu erkunden und Kontakt zu anderen Kindern zu knüpfen.

Wann werde ich zurückgeholt?

Sie werden nach der vereinbarten Zeit zurückgeholt oder wenn Ihr Kind sich von der Fachkraft nicht trösten lässt.

Was mache ich, wenn ich wieder herein komme?

Begrüßen Sie Ihr Kind kurz und gehen Sie auf Ihren Platz. Aus der Art und Weise, wie Ihr Kind reagiert, kann die Fachkraft Rückschlüsse ziehen, wie sicher Ihr Kind sich bereits in der Krippe verhält.

 

Wie lange dauert die Eingewöhnung?

Wann entscheidet es sich, wie lange die Eingewöhnung dauert?

Jedes Kind braucht seine eigene Zeit. Erst wenn Ihr Kind genug Vertrauen zur Fachkraft aufgebaut hat, ist die Eingewöhnung abgeschlossen.

Was ist, wenn mein Kind eine längere Eingewöhnung braucht?

Dass ein Kind manchmal mehr Zeit zur Eingewöhnung braucht, ist nichts Ungewöhnliches. Meistens steht es dann in einer sehr engen Verbindung zur Mutter. Geben Sie ihm die Zeit, die es braucht. In wenigen Einzelfällen muss der Eingewöhnungsversuch mehrmals wiederholt werden. In ganz seltenen Fällen lässt sich ein Kind nicht eingewöhnen. Dann muss überlegt werden, ob das Kind zum jetzigen Zeitpunkt eine Betreuung in der Krippe überhaupt verkraften kann. Doch das ist wirklich eine Ausnahme.

Was geschieht, wenn mein Kind oder dessen Bezugsperson krank werden?

Unter Umständen muss die Eingewöhnung noch einmal von vorne begonnen werden. Dies sollte aber nach Möglichkeit mit der gleichen Bezugsperson erfolgen.

Wann ist mein Kind eingewöhnt?

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn Ihr Kind eine vertrauensvolle Beziehung zu der Bezugsperson aufgebaut hat. Dies erkennen Sie z.B. daran, dass Ihr Kind sich von der Bezugsperson trösten lässt, wenn es Kummer hat oder sich von ihr wickeln lässt. Ein gut eingewöhntes Kind ist neugierig und interessiert, die Welt der Kindertageseinrichtung zu entdecken.

Was ist, wenn ich noch Fragen habe?

Bitte scheuen Sie sich nicht zu fragen! Die Fachkräfte beantworten gerne alle Ihre Fragen. So können eventuelle Bedenken und Sorgen Ihrerseits geklärt und Missverständnisse vermieden werden.

Bad Salzschlirf, Juni 2014

 

       Die Krippe – ein Ort zum Spielen, Lernen, Forschen und Fröhlich sein - Kurzkonzept

  Räumlichkeiten der Krippe

 Zur Krippe gehören ein Gruppenraum, ein Nebenraum (Spiel- und Schlafraum), ein Wickelraum und ein Waschraum.

 Die Kinder sollen sich in ihrer neuen Umgebung wohl und geborgen fühlen. Wir möchten eine Atmosphäre bieten, die sowohl die Aktivität der Kinder fördert, als auch genug Rückzugsmöglichkeiten für ruhige Momente schafft. Die Aufteilung der Räume richtet sich nach den Bedürfnissen der Kleinsten und ist kleinkindgerecht eingerichtet.

 Im Gruppenraum gibt es unterschiedliche Spielbereiche, wie z.B.: Puppenküche, Kreativecke, Bauecke, Wasserspieltisch, Musikecke, Autospielteppich u. a.m..

 Im Nebenraum wird getanzt, gesungen, Geburtstag gefeiert und geschaukelt Außerdem stehen unterschiedliche Wandspielelemente zum Entdecken und Spielen zur Verfügung.

 Der Wickelraum ist freundlich eingerichtet mit einem großen Wickeltisch mit Aufstiegshilfe.

 Unser großzügiger Waschraum, mit 2 Kleinkindtoiletten, einer Duschwanne mit Dusche und einer Waschrinne, ist neben dem Hygieneraum auch ein beliebter Experimentierort

 Eingewöhnung

 Nach dem formellen Aufnahmegespräch mit der Leitung, erfolgt ein Kennenlern- und Informationsgespräch mit der Bezugsfachkraft. In diesem Gespräch wird konkret die Zeit der Eingewöhnung erklärt, die sich weitgehend nach dem „Berliner Modell“ richtet, d. h. es ist eine Phase individueller, enger Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kind und Erzieherin. Gemeinsam wird eine Schnupperzeit für das Kind und die Eltern/den Elternteil angeboten. In Begleitung der Eltern/des Elternteils entstehen erste Kontakte zur Fachkraft, den Kindern und den Räumlichkeiten. In der Regel dauert der erste Besuch ca. eine Stunde. Die Besuche werden nach und nach ausgeweitet, je nach Stabilisierung des Kindes. Beim nächsten Schritt verlassen die Eltern/das Elternteil die Gruppe, halten sich aber im Kindergartenbereich zur Verfügung. In der Schlussphase sind die Eltern/das Elternteil nicht mehr in der Einrichtung, aber jederzeit für uns erreichbar. Die Dauer und der Verlauf der Eingewöhnung sind bei jedem Kind unterschiedlich. In der Regel zwischen einer bis vier Wochen. Es wird jedem Kind die Zeit gegeben, die es braucht, um ein sicheres Bindungsverhalten zu entwickeln. Es ist wichtig, eine sichere Bindung zum Kind aufzubauen, damit das Kind Vertrauen zu seiner Bezugsperson (Fachkraft) und Umgebung erlangt und sich ohne Angst in seinem neuen Lebensraum entwickeln kann. Ein wichtiger Aspekt ist auch die beständige Anwesenheit der gleichen Bezugsperson, an die sich das Kind jederzeit vertrauensvoll wenden kann.

 Bildung und Entwicklung

 Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung, die den sicheren Lebensraum von zu Hause, um einen neuen Bereich, die Krippe, erweitert. Ihr Kind findet bei uns Geborgenheit und Schutz und hat dadurch die Möglichkeit, zunehmend selbstständiger und selbstbewusster zu werden. Es kann neue Lebensräume erobern, lernt neue Kontakte zu knüpfen, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und sich mit seiner unmittelbaren Umwelt auseinanderzusetzen. Dabei stellen wir den pädagogischen Rahmen zur Verfügung, in dem wir das Kind individuell annehmen, unterstützen, begleiten, Anreize schaffen und unsere Erfahrung und unser Wissen weitergeben.

 Sozialkompetenz

 Durch den Eintritt in die Krippe lernt das Kind ein neues soziales Umfeld kennen. Wir unterstützen es, neue Kontakte zu schließen und zu gestalten. Es lernt dabei, sich mit anderen Kindern auseinanderzusetzen, sich sprachlich zu äußern, seine Erlebnisse zu teilen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln. Diese beginnenden Freundschaften helfen dem Kind, sich geborgen und angenommen zu fühlen. Uns ist wichtig, dass das Selbstwertgefühl eines jeden Kindes durch unsere Arbeit täglich gestärkt wird. Wir sind bestrebt, Werte unserer Gesellschaft vorzuleben, damit sich die Kinder daran orientieren können.

 Bewegung

 Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung in diesem Alter. Die Kinder nehmen durch die Bewegung die Umwelt mit allen Sinnen wahr. Sie lernen ihren Körper immer besser kennen, erfahren sich in unterschiedlichen Bewegungsabläufen, probieren aus und werden immer selbstsicherer im Umgang mit sich, mit Distanzen, Höhen, Tiefen, Geschwindigkeiten. Die Raumorientierung wird gefördert, was den Aktionsradius des Kindes immer größer werden lässt. Um die Aktivitäten des Kindes zu stärken, bieten wir ein bis zwei Bewegungstage in der Woche an, an denen uns die große Turnhalle zur freien Verfügung steht. Dort haben wir genügend Platz für großräumige Bewegung, unterstützt durch vielfältige Materialien wie z.B.: Bänke, Matten, Klettergerüst, weiche Bauelemente, Fahrzeuge, Bälle u.v.m. Unser weitläufiger Flurbereich und unser, eigens für die Krippe abgegrenztes Außengelände, finden bei den Kindern in ihrem Bewegungsdrang großen Anklang.

 Sprache

 Da sich die Sprache in diesem Alter erst entwickelt, wird viel über Körpersprache, Mimik und Gestik kommuniziert. Wir nehmen uns die Zeit zuzuhören und zu verstehen. Mit einem vielfältigen Angebot begleiten wir ihr Kind beim Spracherwerb. Bilderbücher, Geschichten, Lieder, Fingerspiele, Reime usw. bieten Anreize, sich neue Wörter und Sätze anzueignen. Auch der sprachliche Austausch unter den Kindern wird von uns unterstützt und gefördert.

 Kreativität/Musik

 Die Phantasie soll bei den Krippenkindern entdeckt, gefördert und weiterentwickelt werden. Wir geben ihnen Raum, Zeit und die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Die Kinder lernen unterschiedliche Materialien kennen wie z.B.: Fingerfarbe, Knete, Schaum, Naturmaterialien, Tücher usw., und deren vielfältigen Einsatz und Gestaltungsmöglichkeiten mit ihnen.

 Sie können mit Farben experimentieren, die Natur erforschen, Rollenspiele erfinden, die Beschaffenheit von Dingen ertasten, etc..

 Musik und Tanz ist auch ein Teil der Phantasie. Viele Lieder handeln beispielsweise von Tieren, Märchenwesen oder Blumen. Die Kinder spielen die Tiere, verkleiden sich oder tanzen einfach nach der Melodie. Musik fördert das Rhythmusgefühl, das Taktgefühl und die Bewegungsfreude. Gleichzeitig unterstützt Musizieren und Tanzen das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammengehörigkeit. Wir haben unterschiedliche Musikinstrumente, deren Handhabung den Kindern spielerisch nähergebracht wird.

 Wickeln/Essen/Schlafen

 Jedes Kind hat sein eigenes Körbchen mit seinen Wickelutensilien im Wickelschrank. Es wird bedarfsgerecht nach Absprache mit Ihnen gewickelt. Wir erfüllen die erforderlichen Hygienestandards und achten auf äußerste Sauberkeit.

 Das Frühstück nehmen wir alle gemeinsam ein. Wir legen Wert auf ein abwechslungsreiches kleines Frühstück. Wir helfen und unterstützen die Kinder beim Essen, sind aber bestrebt die Kinder in ihrer Selbstständigkeit zu fördern.

 Das Mittagessen bereiten wir in der großen Küche kindgerecht vor und servieren es in unserem Gruppenraum. Wir legen großen Wert auf ein gemütliches, ruhiges Umfeld beim Essen. Wir unterstützen die Kinder beim eigenständigen Essen und vermitteln in unserer Vorbildfunktion Tischkultur. Wir möchten, dass die Kinder die einzelnen Komponenten probieren, aber das Kind entscheidet allein, ob es oder wie viel es essen möchte. Wir wecken gerne die Neugier bei den Kindern, auch Unbekanntes zu probieren, um so den Geschmackssinn zu fördern und zu erhalten.

 Nach dem Mittagessen brauchen unsere „Kleinen“ ein bisschen Zeit, um sich auszuruhen. Wir helfen bei der Körperpflege (nach dem Essen Hände, Gesicht waschen, wickeln etc.). Jedes Kind hat sein eigenes Bett. Um sich ein wenig wie zu Hause zu fühlen, geben wir (vor dem ersten Mal Schlafen) die Bettwäsche zum Waschen mit nach Hause. Der bekannte Geruch der Wäsche soll dem Kind ein vertrautes und sicheres Gefühl geben. Zum Kuscheln bringen die Kinder ein Kuscheltier oder eine andere Einschlafhilfe von zu Hause mit. Bei leiser Hintergrundmusik geben wir jedem Kind etwas Zuwendung, bis es eingeschlafen ist.

 Elke Böhm

 Gruppenleitung Krippe