Konzeption

der Kindertagesstätte St. Michael

 

Kindertagesstätte St. Michael

Anschrift:                Schwester-Nina-Weg 1

36364 Bad Salzschlirf

Tel.:                       06648 37374

Mail:                      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web:                      www.vituskirche.de

 

Kuratorin:                Andrea Martin

Leitung:                  Maria Horn

Stellv. Leitung:         Christina Kommol

 

Träger:                   Katholische Kirchengemeinde St. Vitus

                            Kirchstraße 10

                            37374 Bad Salzschlirf

 

  Vorwort

 Liebe Eltern,

 der Kindergarten St. Michael hat im Jahr 2015 sein 20jähriges Bestehen gefeiert.

Viele Kinder sind seitdem ein- und ausgegangen und haben das Haus mit Leben erfüllt. Der Träger wechselte, das Mitarbeiterteam hat sich verändert, Räume wurden umgestaltet, neue Projekte starteten. Mit Beginn des Jahres 2016 eröffneten wir eine Außengruppe, um der steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu genügen.

Und jetzt, im Januar 2018, eröffnen wir unseren Neubau, welcher eine Ü3-Gruppe und eine Krippe beherbergen wird.

Diese ständige Vielzahl an Veränderungen macht es erforderlich, das pädagogische Konzept unserer Einrichtung kontinuierlich und fortlaufend zu überarbeiten. Denn so, wie Ihre Kinder täglich im Kindergarten lernen, so lernen auch wir von Ihren Kindern.

 

Mit der neuesten Überarbeitung unserer Konzeption, an deren Entstehung das gesamte Erzieherinnenteam mitgewirkt hat, möchten wir Ihnen Einblick geben in unsere pädagogische Arbeit.

 

Wir möchten festhalten, dass wir gerne mit Ihren Kindern arbeiten, und dass es uns am Herzen liegt, dass sich Ihre Kinder hier wohl und geborgen fühlen.

Daran hat sich in den letzten 22 Jahren übrigens nichts geändert!

 

Das Team der Kita St. Michael

 

Inhaltsverzeichnis

 1. Willkommen in der Kita St. Michael

1.1. Der Träger

1.2. Die Lage und das Einzugsgebiet

1.3. Die Räume und das Außengelände

1.4. Die Kinder

1.5. Das Team

1.6. Die Öffnungszeiten und feste Tagesaktivitäten

 

 

2. Pädagogische Grundsätze

2.1. Unser Bild vom Kind

2.2. Unsere Rolle als Pädagoginnen

2.3. Religiöse und Christliche Aspekte

2.4. Aufnahmegespräch und Eingewöhnung

2.5. Jeder für sich und alle zusammen - Gruppenarbeit und gruppenübergreifende Projekte

2.6. Spielend lernen - von der Bedeutung des Freispiels

2.7. Teilhabe der Kinder/ Mitbestimmung

2.8. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf – Integration

2.9. Präventives und sozialpädagogisches Konzept in der Sexualerziehung

2.10. Wahrnehmendes Beobachten ist vielfaches Zuhören – Unser Entwicklungsbogen

 

 3. Ziele der Pädagogischen Arbeit

3.1. Starke Kinder

3.2. Soziale Kinder

3.3. Vitale Kinder

3.4. Singende, tanzende und phantasievoll-gestaltende Kinder

3.5. Kommunikationsfreudige Kinder

3.6. Naturbewusste, forschende und neugierige Kinder

3.7. Wachsende Kinder

 

 

4. Die Krippe – ein Ort zum Spielen, Lernen, Forschen und fröhlich sein

 5. Im Dialog – Zusammenarbeit von Eltern und Pädagogen

  6. Netzwerkarbeit

 7. Prinzipien der Qualitätsentwicklung und –sicherung

8. Anhang

 

1.Willkommen in der Kita St. Michael

1.1. Der Träger

Seit 2001 ist die Katholische Kirchengemeinde St. Vitus Träger der Kindertagesstätte St. Michael. Sechs Verwaltungsratsmitglieder sowie der Gemeindepfarrer regeln insbesondere die personellen Angelegenheiten der Einrichtung und entscheiden über strukturelle Veränderungen und Neuanschaffungen.

Unsere Kuratorin, Frau Andrea Martin, ist seit 2012 im Amt. Sie fungiert als „Bindeglied“ zwischen der Kita und dem Verwaltungsrat und nimmt auch an den Verwaltungsratssitzungen teil. Mit ihrer Tätigkeit unterstützt sie die Kita-Leitung und entlastet dabei gleichzeitig den Verwaltungsrat.

Die politische Gemeinde ist Eigentümer des Gebäudes und des Spielplatzgeländes.

 

1.2. Die Lage und das Einzugsgebiet

Die Kindertagesstätte St. Michael liegt in Bad Salzschlirf, einem Kurort im Landkreis Fulda mit ca. 3000 Einwohnern.

Der Ort ist mit Bus und Bahn gut an den Verkehr angebunden, und es gibt eine umfassende Infrastruktur (Grundschule, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, ein Freibad, Handwerksbetriebe, Kurkliniken, Seniorenheime, den Kurpark, Restaurants).

Bad Salzschlirf ist ruhig und idyllisch gelegen, zieht aber neben Touristen und Erholungssuchenden auch immer mehr junge Familien mit Kindern an. Des Weiteren sind in Bad Salzschlirf Asylbewerber verschiedenster Nationalitäten untergebracht, darunter auch viele Kinder.

Unsere Einrichtung ist der einzige Kindergarten vor Ort und bietet Platz für 124 Kinder, aufgeteilt auf zwei Gebäude.

  

1.3. Die Räume und das Außengelände

Der Kindergarten wurde 1995 nach einem halben Jahr Bauzeit eingeweiht.

Es gibt insgesamt 4 Gruppenräume. Zu jedem Gruppenraum gehört eine obere Etage, welche jede Gruppe ganz individuell nutzt, sei es als Kuschelzone oder Bauecke.

Zu jedem Raum gehören ein Bad mit Waschbecken, Toiletten oder Wickeltisch.

Die Kinder werden in die Gestaltung „ihres“ Gruppenraumes aktiv mit einbezogen und helfen mit, diesen ordentlich und sauber zu halten.          

Durch eine Glastür können die Kinder direkt aufs Außengelände gelangen, welches wir 2013 mit Hilfe unseres Fördervereins und hilfsbereiter Eltern neu bepflanzt haben. Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten zum Klettern, Buddeln, Rutschen und Schaukeln.

    

Unser großzügiger Flurbereich mit Bällebad und Leseecke wird von allen Kindern gerne genutzt, und in unserer großen und hellen Turnhalle können die Kinder Laufen, Turnen, Toben, und Kreisspiele machen. Dieser große Raum bietet uns auch die Möglichkeit, dass sich alle Kinder zusammenfinden. Hier feiern wir gemeinsam und führen viele andere Veranstaltungen durch.

Seit dem Jahr 2011 betreuen wir auch Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Daher wurde ein Gruppenraum speziell für die Bedürfnisse der Allerjüngsten umgebaut und eingerichtet. Auch auf dem Außengelände haben die Krippenkinder ihren ganz eigenen Spielbereich.

Das in 2017 neu errichtete Gebäude betritt man durch einen Windfang und kommt dann in einen großen Flurbereich mit Sitzecke für die Eltern und Garderobenplätzen für die Kinder. Vom Flur aus erreicht man die Gruppenräume beider Gruppen, eine Krippengruppe für maximal 12 und eine altersgemischte Gruppe für maximal 2

Die Räumlichkeiten der Krippe bestehen aus einem großen Gruppenraum mit angrenzendem Ruheraum, welcher außerhalb der Ruhezeit jedoch auch als Bewegungs- und Rückzugsraum genutzt wird. An den Gruppenraum angeschlossen ist ein Sanitärbereich mit Wickeltisch, Toiletten, Waschbecken und Dusche.

 

Die Räumlichkeiten der Altersgemischten Gruppe bestehen aus einem sehr großen Gruppenraum plus angrenzendem Zusatzraum, der je nach Bedarf als Ruhe- oder Bewegungsraum genutzt werden kann.

An den Gruppenraum angeschlossen ist auch hier der Sanitärbereich inklusive Wickelmöglichkeit.

    

 

Über eine Sauberlaufzone, welche sich beide Gruppen teilen, können die Kinder das Außengelände erreichen. Hier wird der Spielbereich der Krippenkinder, welchen sich beide Krippengruppen teilen, durch einen Zaun vom übrigen Außenbereich getrennt.

 

1.4. Die Kinder

Täglich besuchen uns 124 Kinder im Alter von 1-6 Jahren. Die Kinder verteilen sich am Vormittag auf 6 Gruppen:

  • Die Eisbärengruppe (12 Kinder von 1-3 Jahren, 3 Fachkräfte)
  • Die Marienkäfergruppe (max. 25 Kinder von 2-4 Jahren, 2 Fachkräfte, ein FSJ)
  • Die Dinogruppe (25 Kinder von 3-6 Jahren, 2 Fachkräfte)
  • Die Benjamin-Blümchen-Gruppe/ Integrationsgruppe (25/ 20 Kinder von 3 bis 6 Jahren, 2/ 3 Fachkräfte)
  • Die Sternschnuppengruppe, Nebengebäude (max. 25 Kinder von 2-6 Jahren, 2 Fachkräfte)
  • Die Robbengruppe, Nebengebäude (12 Kinder im Alter von 1-3 Jahren, 3 Fachkräfte)

 

Unsere Kinder kommen als Einzel- oder Geschwisterkinder mit ganz unterschiedlichen familiären Hintergründen zu uns. Sie gehören verschiedenen Glaubensrichtungen an, sprechen oftmals fremde Sprachen oder kommen aus einem anderen Kulturkreis. Diese Unterschiede bereichern unseren Kindergarten mit Vielfalt und fördern Toleranz schon bei den Kleinsten.

 

1.5. Das Team

Zu unserem Team gehören 14 Erzieherinnen, eine Kinderpflegerin mit Zusatzausbildung in Kreativpädagogik, eine Diplom-Sozialpädagogin (FH), eine Hauswirtschaftskraft und ein Hausmeister sowie zeitweilig FSJler und/oder Praktikanten/innen.

Jede Erzieherin bringt, zusätzlich zu ihrer Ausbildung, ganz unterschiedliche Talente und Ideen mit, welche unseren Kindergarten vielfältig und lebendig machen.

 

In jeder Gruppe ist eine Erzieherin als Gruppenleitung eingesetzt.

Die Kitaleiterin unterstützt das Personal bei ihrer pädagogischen Arbeit, ist jedoch hauptsächlich für administrative, organisatorische und personelle Aufgaben zuständig. Ihr obliegt die Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat, dem Elternbeirat und allen anderen Netzwerkpartnern.

 

1.6. Die Öffnungszeiten und feste Tagesaktivitäten

Unser Kindergarten öffnet täglich um 7.30 Uhr und schließt 16.30 Uhr. Am Freitag schließen wir jedoch bereits um 14.30 Uhr. Von 12.30 – 13.30 Uhr ist Mittagsruhe und wir versuchen, dass die Kinder sich mit Geschichten und Traumreisen auf eine kurze Zeit der Ruhe und Entspannung einlassen.

Es gibt in unserem Tagesablauf verschiedene Strukturen, welche täglich wiederkehren und den Kindern einen sicheren Halt geben. Dazu gehören das Frühstück, Stuhlkreise, das Freispiel oder Angebote und Ausflüge, das Spielen auf dem Außengelände, das gemeinsame Mittagessen, die Mittagsruhe bzw. Traumstunde und der individuelle Nachmittagssnack. Je nach Tagesprogramm können sich diese Dinge zeitlich etwas nach vorne oder hinten verschieben.

 

 

2. Pädagogische Grundsätze

 

2.1. Unser Bild vom Kind

Kinder sind individuelle Persönlichkeiten, welche in der Gemeinschaft nach Selbstverwirklichung streben. Sie sind Akteure ihrer eigenen Entwicklung.

Jedes Kind hat Rechte:

  • Das Recht auf Wertschätzung
  • Das Recht auf eine gesicherte, seelische und leibliche Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • Das Recht auf die eigene Körperlichkeit und Willensäußerung unter Berücksichtigung seiner wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse

Wir nehmen jedes Kind ernst. Wir respektieren, dass jedes Kind mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns kommt. Und wir akzeptieren die kindlichen Eigenarten, die ganz eigene kindliche Art zu fühlen, zu sehen, zu denken und sich zu äußern. In jedem Kind begegnen wir Gott.

    

 

2.2. Unsere Rolle als Pädagogen

Die Eltern vertrauen uns ihre Kinder und damit das Wertvollste in ihrem Leben, tagtäglich an. Dieser Verantwortung und aller damit verbundenen Aufgaben sind wir uns bewusst und nehmen sie ernst. Alle Pädagoginnen gestalten den Kitaalltag unter folgenden Gesichtspunkten gemeinsam und kollegial:

  • Begleiten der Kinder in Gleichwertigkeit und Würde
  • Einsetzen für die Belange der Kinder
  • Kooperatives Verhalten
  • Gegenseitige Rücksichtnahme auf Gefühle und Stimmungen
  • Förderung von Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit

Wir akzeptieren, dass Kinder zu unterschiedlichen Erzieherinnen unterschiedlich starke Bindungen entwickeln.

Unsere innere pädagogische Haltung macht uns immer wieder bewusst, dass wir Vorbilder der Kinder sind. Unser Umgang miteinander, unsere Tischkultur, unsere Beziehung zur Natur, unser Glauben u.v.m. prägen den Alltag der Kinder und vermitteln ihnen, was wichtig, richtig und wertvoll ist. Und so bietet sich jeden Tag ein Universum an Impulsen und Anregungen für die Kinder, beobachten, lernen und entwickeln sie sich ganz selbstverständlich.

 

Gesetzliche Grundlage unserer Arbeit ist das Sozialgesetzbuch VIII. Die Pädagogische Richtlinie gibt uns der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP) vor, nach dem wir uns grundsätzlich orientieren.

Die Kinder sind durch die gesetzliche Unfallversicherung in folgenden Situationen versichert:

  • auf dem direkten Hin- und Rückweg zu und vom Kindergarten
  • während des Aufenthaltes in der Kita
  • bei Ausflügen und Exkursionen

Alle Mitarbeiterinnen kennen Unfallverhütungsmaßnahmen und werden regelmäßig geschult.

Die Aufsichtspflicht ergibt sich aus § 1631 Abs. 1 BGB und aus den §§ 1 Abs. 1 und 9 Nr. 2 des SGB VIII  und wird per Betreuungsvertrag von den Eltern für die Dauer des Aufenthaltes der Kinder auf die Kindertagesstätte übertragen. Die Kinder dürfen nicht „unbeaufsichtigt“ sein, was jedoch nicht bedeutet, dass eine Erzieherin permanent in der Nähe sein muss. Je nach Alter und Kompetenz dürfen Kinder Freiräume (Flur, Außengelände) erobern, eigene Erfahrungen sammeln und lernen, eigenverantwortlich zu handeln.

Zudem brauchen Kinder auch Räume, in denen sie sich ohne ständige Kontrolle der Erwachsenen frei und selbstbestimmt bewegen dürfen, wo sie nicht ständig beobachtet sondern beachtet werden, mit ihren Bedürfnissen und kreativen Ideen.

 

Kinder haben das Recht, vor Gewalt geschützt zu werden.

Der Schutz des Kindeswohls ist Bestandteil des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages aller katholischen Kindertageseinrichtungen. Das Schutzkonzept gegen Kindeswohlgefährdung für Kindertageseinrichtungen im Bistum Fulda gemäß § 8a Abs. 2 und §72 a SGB VIII ist somit eine verbindliche Dienstanweisung und Bestandteil unserer Konzeption. Alle Mitarbeiter werden kontinuierlich zur Thematik geschult und kennen den Verfahrensablauf (siehe Anhang, S. 50).

Die Eltern stimmen mit ihrer Unterschrift unter den Betreuungsvertrag der Mitwirkung bei Maßnahmen zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII und der Datenweitergabe im Interesse des Kindes zu (siehe Betreuungsvertragsbedingungen, Nr. 8).

 

2.3. Religiöse und Christliche Aspekte

Unser Kindergarten befindet sich in katholischer Trägerschaft. Damit steht der Mensch als Person mit seiner unverlierbaren, von Gott geschenkten Würde, im Zentrum unserer pädagogischen Haltung.

Als katholischer Kindergarten nehmen wir jedoch nicht nur katholisch getaufte Kinder auf. Wir freuen uns darüber, dass sich bei uns Kinder ohne und unterschiedlicher Konfessionen zusammen finden. Die Kinder erfahren, wie vielfältig Glauben aussehen kann und lernen, unterschiedliche Sichtweisen zu tolerieren.

Über Gott und die Kirche zu sprechen, gehört zu unserem alltäglichen Geschehen und Erleben. Wir sehen darin keinen gesonderten Teil unserer Arbeit.

Im Eingangsbereich hängt das Kreuz.

Das Bistum Fulda gibt den katholischen Kindertageseinrichtungen eine besondere Bedeutung im pastoralen Wirken der Kirche und erklärt sie zu wichtigen Orten des christlichen Lebens. Die Leitlinien für katholische Kindertagesstätten des Bistums Fulda sind ein wichtiger Leitfaden unserer Arbeit.

Wir feiern die Feste im Jahreskreis, lesen biblische Geschichten und singen kirchliche Lieder. Wir gestalten mit den Kindern Andachten und Gottesdienste, besuchen die Kirche und sprechen mit dem für die Gemeinde zuständigen Pfarrer.

 

2.4. Aufnahmegespräch und Eingewöhnung

Wir wissen, dass der Eintritt in den Kindergarten sowohl Kindern als auch Eltern nicht immer leicht fällt. Langjährige Erfahrungen haben alle Mitarbeiterinnen dafür sensibilisiert.

In jeder Gruppe unseres Kindergartens wird der Prozess der Eingewöhnung, vom Aufnahmegespräch bis zum Kitaalltag, individuell begleitet, und wir nehmen uns Zeit, damit der „Start in den neuen Lebensabschnitt“ gelingt. Dafür wünschen wir uns vor allem das Vertrauen der Eltern in unsere pädagogischen Fähigkeiten.

Darum beziehen wir die Eltern in die Eingewöhnung mit ein. Sie bilden das sichere Fundament für die Kinder in einer neuen und ungewohnten Umgebung. Diese Sicherheit brauchen die Kinder, um neue Beziehungen zu bisher fremden Personen aufzubauen und unbekannte Räumlichkeiten zu erobern. Schritt für Schritt lernen die Kinder, sich von den Eltern zu lösen.

Und manchmal brauchen auch die Eltern unseren pädagogischen Blick, um uns ihr Kind anzuvertrauen.

In der Krippe erfolgt die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell der Kleinkindpädagogik (nach Beller). Eine genaue Beschreibung dieses Modells finden Sie im Anhang unserer Konzeption.

Wir sind überzeugt, dass ein guter Einstieg den Grundstein für eine gute Kindergartenzeit legt.

 

2.5. Jeder für sich und alle zusammen – Gruppenarbeit und gruppenübergreifende Projekte

Aus der Lebensrealität, den aktuellen Fragen und den Interessen der Kinder ergeben sich ganz unterschiedliche Spielideen und Aktionen. Die Kinder entwickeln und planen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Spiele, Geburtstage, Stuhlkreise, Ausflüge u.v.m..

          

Dies bedeutet, dass jede Gruppe frei und spontan entscheidet, wie ihr Tages-, Wochen- oder Monatsplan aussehen soll. Diese Entscheidungsfreiheit stärkt das Gruppengefüge, fördert die Kreativität der Kinder und liegt uns besonders am Herzen.

 

Selbstverständlich gibt es jedoch auch gruppenübergreifende Veranstaltungen. Im Maxiclub treffen sich beispielsweise alle Vorschulkinder, andere Projekte zielen auf die 3-4 jährigen Kinder ab. Hier wird dem Umstand Rechnung getragen, dass jedes Lebensalter auch gewisse Entwicklungsaufgaben, Fähig- und Fertigkeiten mit sich bringt.

Die Feste im Jahreskreis (St. Martin, Ostern, Fasching, Erntedank, Nikolaus Weihnachten), Andachten, Frühlingsfeste und Jubiläen feiern wir alle gemeinsam. Hierzu laden wir oftmals auch die Eltern ein.

 

 

 

2.6. Spielend lernen – von der Bedeutung des Freispiels

Das Spiel gilt als Urphänomen des Lebens und ist von fundamentaler Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Hier schafft sich das Kind seine eigene Welt, übt unbeschwert soziale Handlungen ein und lernt die eigenen Kräfte einzuschätzen. Die Kinder entscheiden selbständig, mit wem sie wie lange spielen. Sie knüpfen Freundschaften, lernen Bedürfnisse zu formulieren, Konflikte zu lösen, Rücksicht zu nehmen und sich zu konzentrieren. Spielen bedeutet Kreativität, Autonomie, Neugier, Kommunikation und vor allem Spaß.

Die Erzieherinnen fungieren während des Freispiels als „Begleiter“. Sie beobachten die Kinder und sind für sie da, wenn sie es brauchen, halten sich aber bewusst zurück mit Vorgaben und Angeboten. Die Kinder sollen aus eigenem Antrieb aus sich selbst heraus die Welt entdecken, im eigenen Tempo und mit der eigenen Bedeutsamkeit und Wichtigkeit.

Wir wollen die Kinder nicht mit unseren „Erwachsenenideen“ überhäufen sondern lediglich ein spannendes Abenteuerfeld bieten, in dem sie ihre eigene Welt und sich selbst erkunden können. Die Gestaltung unserer Gruppenräume und das vorhandene Spielmaterial bieten hierfür vielfältige Anregungen.

    

 

2.7. Teilhabe der Kinder/ Mitbestimmung

 Bereits sehr kleine Kinder können äußern, was sie beschäftigt, was sie sich wünschen und was sie überhaupt nicht wollen. Auf diese Art gestalten und bestimmen sie ihren Lebensalltag mit. Zu diesem gehört auch die Kindertagesstätte, welche in besonderer Weise  ein geschütztes und ideales Lern- und Übungsfeld für gemeinschaftliches Handeln darstellt.

 

Wir ermutigen und bestärken die Kinder, unabhängig vom Alter, eigene Meinungen und Vorschläge zu äußern und offen vor allen auszusprechen. Sie erleben, dass sie mit ihren eigenen Ideen und Standpunkten etwas bewirken können, und dass es sich lohnt, sich für eine Sache stark zu machen.

Die Kinder erfahren, dass sie ernst genommen und respektiert werden aber auch, dass es in einer Gruppe verschiedene Ansichten geben und nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann oder Kompromisse eingegangen werden müssen.

Kinder erfahren durch Beteiligung die eigene Wirksamkeit und entwickeln ein grundlegendes Verständnis von Demokratie.

Auch die Grundregeln der Kommunikation werden hier ganz nebenbei eingeübt: das Zuhören, andere aussprechen lassen, sich in die Gedankenwelt anderer hineinversetzen und andere Wert- und Weltvorstellungen akzeptieren.

 

2.8. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf - Integration

Als katholische Kindertagesstätte sind wir offen für alle Kinder und werden von der Überzeugung getragen, dass Gemeinschaft nur gelingen kann, wenn man jedes Kind vorbehaltlos annimmt.

Wir haben die Möglichkeit in unserer Einrichtung, Kinder mit besonderem Förderbedarf (Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte oder entwicklungsbeeinträchtigte und -verzögerte Kinder) aufzunehmen. In unserer Integrationsgruppe wird dafür der pädagogische Rahmen geschaffen. Die Gruppenstärke wurde auf 20 Kinder reduziert und der Betreuungsschlüssel auf drei Erzieherinnen erhöht. Die enge Zusammenarbeit mit der Frühförderstelle garantiert einen fachlichen Austausch, Beratung und Unterstützung.

Wir integrieren die Kinder mit besonderem Förderbedarf in den Gruppenalltag. Dies wirkt frühzeitig Isolation und Ausgrenzung entgegen und schult gleichzeitig Toleranz und Akzeptanz.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Pädagogen und Experten ist uns besonders wichtig und sichert eine individuelle und rechtzeitige Unterstützung der Kinder.

 

2.9. Präventives und sozialpädagogisches Konzept in der Sexualerziehung

In unserer Einrichtung, der Kita St. Michael, möchten wir jedem Kind eine selbstbestimmte, angstfreie und geschützte Sexualentwicklung ermöglichen. Uns ist wichtig, jedes Kind individuell und behutsam in seiner Sexualentwicklung zu begleiten.

 

Wir sehen es in unserer Einrichtung als Ziel an:

  • Mädchen und Jungen darin zu stärken, die eigene Sexualität und den Umgang mit ihrem Körper als einen positiven Lebensbereich kennenzulernen und zu erleben.
  • Die Kinder darin zu stärken, ihren eigenen Körper wahrzunehmen und zu akzeptieren.
  • Die Kinder zu sensibilisieren, die eigenen Gefühle und Grenzen zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren.
  • Die Gefühle der anderen Menschen wahr zunehmen und ihnen respektvoll zu begegnen.
  • Den Kindern das Erleben des gleichberechtigten Umgangs zwischen Mädchen und Jungen und von Akzeptanz zu unterstützen und zu fördern.
  • Mädchen und Jungen im Finden und Erkennen der eigenen Identität zu unterstützen.
  • Eine Atmosphäre zu schaffen, die einlädt, Fragen zu stellen und Gespräche über die Sexualität zulässt.
  • Den Kindern entwicklungsgerechtes Wissen über Sexualität zu vermitteln und geeignetes Material zur Verfügung zu stellen.

Für eine kindgerechte Begleitung in der Sexualentwicklung ist es wichtig:

  • Darauf zu achten, dass das persönliche Schamgefühl eines jeden Mädchen und eines jeden Jungen respektiert wird.
  • Durch die Raumgestaltung den Kindern die Möglichkeit geben, weitgehend ungestört und geschützt zu spielen.
  • Für das Wickeln einen geschützten Bereich in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu schaffen.
  • Darauf zu achten, eine liebevolle, persönliche Bindung aufzubauen und eine Pflegekonstanz zu gewährleisten.
  • Durch Angebote mit Materialien wie Knete, Fingerfarbe, Lehm, Matsch, Sand, Schaum etc. den Kindern wichtige Körpererfahrungen zu ermöglichen.

Wir arbeiten nach den Richtlinien des Kinderschutzgesetzes, der Ordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bistum Fulda (Präventionsordnung Fulda – PrävO FD) und richten uns nach dem diözesanen Verhaltenskodex des Bistum Fulda. Wir haben auch eigens für unsere Kita einen Verhaltenskodex erarbeitet.

 

2.10. Wahrnehmendes Beobachten ist vielfaches Zuhören – unser Entwicklungsbogen

Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP) legt fest:

„Die gezielte Beobachtung und Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern bildet eine wesentliche Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen.“ (S. 115)

 

Wir haben in unserer Kindertagesstätte gemeinsam einen Beobachtungs- und Dokumentationsbogen erarbeitet, welcher die Kinder durch ihre Kindergartenzeit hindurch begleitet. Anhand dieses Bogens können wir Bildungsprozesse der Kinder gezielter wahrnehmen und wirkungsvoller unterstützen. Dabei legen wir als pädagogische Fachkräfte den Fokus auf die Fähig- und Fertigkeiten sowie die Ressourcen der Kinder. Vereinfacht: es soll nicht verdeutlicht werden, was das Kind in einem bestimmten Alter alles noch nicht kann sondern, was es bereits kann!

 

Unser Entwicklungsbogen legt in verschiedenen Altersstufen (2, 4 und 5 Jahre) den Schwerpunkt auf folgende Entwicklungsbereiche:

  • Kognitive Fähigkeiten
  • Umgebungsbewusstsein
  • Körperbewusstsein/ Pflege
  • Essen
  • Sprachentwicklung
  • Spieletätigkeit
  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • Sozial-emotionale Entwicklung

Jeder Bereich enthält wiederum eine Vielzahl an Entwicklungsaufgaben.

 

Anhand der Entwicklungsbögen können wir als pädagogische Fachkräfte erkennen, in welchen Punkten die Kinder schon gut entwickelt sind, und wo es noch Ressourcen gibt, und wie diese gefördert werden können.

In Elterngesprächen schauen wir dann gemeinsam mit den Eltern auf den aktuellen Entwicklungsstand ihres Kindes.

 

3. Ziele der pädagogischen Arbeit

Hauptziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, ergänzend zur Familie, Grundlagen zu schaffen, damit Kinder zu starken, sozialen, vitalen, kreativen, kommunikativen und naturverbundenen, selbständigen Menschen heranwachsen. Menschen, die auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen können und die Aufgaben des Lebens selbstbewusst meistern.

Wir legen besonderen Wert darauf, die Kinder in einer liebevollen Atmosphäre zu begleiten und ihre Individualität zu achten.

 

3.1. Starke Kinder

„Gott hat jedem Menschen Charismen und Talente gegeben, die ihn zu einer unverwechselbaren Person machen. Deshalb ist jeder Mensch einzigartig. Jeder hat Gaben, keiner hat keine, aber nicht alle haben die gleichen Gaben. Solche Gaben helfen, das Leben zu bewältigen.“ (BEP der Bistümer in Hessen, S. 6)

Jedes Kind, welches zu uns kommt, bringt einzigartige Besonderheiten und unterschiedliche Voraussetzungen mit (Familie, Umgebung, Temperament, Talent, Auffassungsgabe, Lern- und Entwicklungstempo). Dies bedeutet, dass sich jedes Kind ganz individuell und unterschiedlich schnell entwickelt. Es gibt keine starren Normen für diesen Prozess.

 

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die Begabungen und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Kinder zu unterstützen und zu fördern. Wir holen die Kinder dort ab, wo sie stehen und begleiten sie ein Stück ihres Weges.

 

 

 

 

Gestärkte Kinder werden in ihrem Leben besser zurechtkommen, Rückschläge leichter verwinden und Herausforderungen annehmen. Hier sehen wir eine wichtige Aufgabe, bei der wir als Kita die Familien unterstützen.

 

3.2. Soziale Kinder

Der Mensch lernt lebenslang, in jeder Situation, voneinander und miteinander. Das Lernen beginnt für das Kind zunächst in der eigenen Familie. Mit dem Besuch des Kindergartens erweitert sich sein soziales Umfeld. Es entstehen neue Beziehungen und erste Freundschaften.

Jedes Kind darf und soll auch seine Gefühle zeigen, selbst wenn hier Auseinandersetzungen entstehen. Diese Konflikte sind wichtig für die Entwicklung des Sozialverhaltens. Natürlich achten wir darauf, dass es nur verbale Auseinandersetzungen gibt und das „Sich-Vertragen“ gelingt.

 

    

Unsere Kita besuchen Kinder aus verschiedenen Ländern, unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlicher Kulturen. Dies erleben wir als große Bereicherung, denn die Kinder gehen ohne Vorurteile miteinander um und lernen voneinander.

 

Wir sind bestrebt, den Kindern Werte unserer Gesellschaft vorzuleben, damit sie sich daran orientieren können. Unser offenes, wertschätzendes und respektvolles Verhalten unterstützt die Kinder dabei, folgende soziale Kompetenzen zu erwerben:

  • Beziehungsgestaltung zu Kindern und Erwachsenen
  • Empathie, Fairness
  • Solidarität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit
  • Kompromissbereitschaft, Toleranz, Akzeptanz
  • Fähigkeit zur Konfliktlösung
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
  • Einhaltung von Regeln.

 

3.3 Vitale Kinder

Kinder sind viel und gerne in Bewegung. Durch Bewegung entdecken sie nicht nur ihre Umwelt, sie entwickeln auch ein Gefühl für den eigenen Körper. Im Spiel lernen sie, die eigenen Grenzen einzuschätzen und sozial zu agieren. Viel Bewegung an frischer Luft stärkt zudem die Abwehrkräfte der Kinder und fördert die kognitive Entwicklung. Der Bewegungserziehung geben wir in unserer Einrichtung täglich viel Raum.

Unser Außengelände bietet vielfältige Spielmöglichkeiten, Verstecke und Rückzugsorte. Wir kennen kein „schlechtes Wetter“ und sind zu jeder Jahreszeit täglich draußen unterwegs. Die Kinder können schon morgens ab 7:30 Uhr (außer in den dunklen Wintermonaten) direkt nach Draußen zum Spielen gehen.

Kinder möchten rennen, toben, klettern, rutschen, forschen, matschen, sich in verschiedene Rollen versetzen und auch mal innehalten. All das dürfen sie bei uns erleben, und wir begleiten sie nur so viel wie nötig. Kinder müssen lernen, mit Gefahren und Risiken umzugehen, denen sie beim Spiel in der Natur begegnen können. Unsere Spielgeräte jedoch werden regelmäßig auf ihre Sicherheit hin überprüft.

 

Der Träger unserer Einrichtung hat uns zusätzlich zum Außengelände eine Freifläche zur Verfügung gestellt, welche nur wenige Minuten Fußweg von unserer Kita entfernt liegt. Diese eingezäunte Fläche bietet genügend Platz für Fußballspiele, Kreisspiele, Turnstunden im Freien oder ein Picknick für ein bis zwei Gruppen.

Wir erkunden auch gerne die nähere Umgebung. Der Wald als natürliche Spielfläche ist zu Fuß gut zu erreichen und wird zur Abenteuerlandschaft für die Kinder. Hier können sie frei, ohne Zäune und ohne Vorgaben, zu Entdeckern und Forschern werden.

Unsere Krippenkinder verfügen über ein eigenes Außengelände, welches täglich von Ihnen genutzt werden kann. Darüber hinaus bieten uns zwei Krippenwagen die Möglichkeit, auch Ausflüge und Spaziergänge zu unternehmen, selbst wenn die kleinen Füße noch nicht so weit laufen können.

 

In unserem Hauptgebäude besitzen wir einen gut ausgestatteten Turnraum, den jede Gruppe individuell nutzt. Der großzügige Flur fungiert ebenfalls als Bewegungsbaustelle, wo die Kinder schaukeln, mit Fahrzeugen fahren, Balancieren und im Bällebad toben können.

Neben ausreichend Bewegung ist uns eine gesunde Ernährung wichtig. Wir sind überzeugt davon, dass es bereits im Kindergartenalltag wichtig ist, den Wert von gesundem und ausgewogenem Essen zu vermitteln. Die Eltern unterstützen uns, indem sie ihren Kindern ein gesundes Frühstück einpacken. Das Mittagessen, welches wir von der Firma Grümel in Fulda geliefert bekommen, ist frisch, abwechslungsreich und vollwertig. Die Kinder dürfen Wünsche für den Speiseplan äußern. Jedes Kind nimmt sich sein Essen selber. So lernen die Kinder, nur das aufzulegen, was sie auch essen können.

Einmal wöchentlich findet in jeder Gruppe unser „Powertag“ statt. An diesem Tag bereiten die Kinder, unterstützt von den Erzieherinnen, ihr eigenes Frühstück zu. Was es zu essen gibt, wird im Vorfeld immer zusammen mit den Kindern entschieden.

Gutes und gemeinsames Essen macht Spaß, und das wollen wir unseren Kindern zeigen!

Wir vermitteln den Kindern außerdem die Bedeutung der Zahnhygiene und unterstützen damit die Eltern, denen natürlich bei der häuslichen Zahnpflege ihrer Kinder die Hauptaufgabe zukommt.

 

3.4. Singende, tanzende und phantasievoll-gestaltende Kinder

Musik

Die Musik und das Singen haben den größten Nutzeffekt für die Entwicklung von Kindergehirnen (vgl.: Prof. Dr. G. Hüther) und fördern die gesamte P ersönlichkeit des Kindes. Aber vor allem macht Musik Spaß! Sie ist aus unserem Kindergartenalltag nicht wegzudenken, und wir finden jeden Tag einen Anlass, um zu singen.

Kinder nehmen Musik sehr sinnlich wahr. Man hört die Musik, man spürt sie, man bewegt sich zu ihr und kann sie sogar selber erschaffen. Dafür gibt es in unserer Kita eine Vielzahl von Instrumenten, und wir stellen diese auch selber her.

Musik transportiert Emotionen, sie kann entspannen, sie kann von fremden Kulturen erzählen und die Phantasie beflügeln.

 

Gestalten

Wir möchten, dass die Kinder Freude am eigenen Gestalten entwickeln. Jedes Kind hat individuelle Gestaltungs- und Ausdruckswege, welche wir achten und respektieren. Wir unterstützen die Kinder dabei, Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Sie sollen sich nach ihren individuellen und eigensinnigen Vorstellungen ausdrücken, weshalb wir Schablonen ablehnen. Diese spiegeln nicht die Phantasie der Kinder sondern nur die der Erwachsenen. Daher finden sie in unserem Haus nicht 124 gleich gebastelte Dinge.

Die Kinder sollen auch aus sich selbst heraus kreativ sein und nicht dazu „überredet“ werden. Für uns zählt nicht die Anzahl der kleinen Kunstwerke, welche das Kind schafft, sondern die Freude, die es während des Entstehungsprozesses hatte.

 

Unsere Gruppenräume halten die unterschiedlichsten Materialien und Möglichkeiten für die Kinder bereit, mit denen sie experimentieren, gestalten, basteln, werkeln, kleckern, matschen, schneiden, kleben und sich ausprobieren können.

Wenn ein Kind den Kindergarten verlässt, so erhält es von uns eine Sammlung seiner schönsten Arbeiten als Erinnerung an die Zeit bei uns.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.5. Kommunikationsfreudige Kinder

Sprache und Kommunikation sind für die Gestaltung des Lebens von zentraler Bedeutung. Kinder lernen Sprache im Alltag.

Im Spiel und Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen lernen sie nicht nur die Bedeutung des gesprochenen Wortes und die Grammatik. Vielmehr erwerben sie im Laufe ihrer Entwicklung die Fähigkeit, auch die nonverbalen Signale wie Augenkontakt, Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimmlage und Satzmelodie zu deuten.

In unserem Kindergarten gibt es jeden Tag unzählige Gelegenheiten, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen: Begrüßung, Stuhlkreise, Gespräche zu bestimmten Themen, Lieder, Gedichte, Reime, Fingerspiele, Theaterstücke, Geschichten, Bilder, Hörspiele, Rätsel, Vorlesen, Spiele, Bauwerke betrachten, Einkaufen gehen, Kochen und backen, gemeinsame Mahlzeiten, Geburtstagsfeiern uvm.

Wir schaffen in unserer Kindertagesstätte eine vertrauensvolle Atmosphäre für jedes Kind, damit es ohne Ängste und Zweifel sprechen und sich mitteilen kann. Vor allem aber hören wir zu und nehmen die Kinder ernst in ihren Äußerungen!

 

3.6. Naturbewusste, forschende und neugierige Kinder

 Wieso, weshalb, warum? Bereits unsere Kleinsten erforschen ihre Umwelt. Sie stellen Fragen, entdecken Zusammenhänge, wundern sich und begreifen.

 

Wir möchten die Kinder in unserer Einrichtung dabei unterstützen, „sich ein Bild von der Welt zu machen“. Uns kommt es dabei nicht darauf an, so viel Wissen wie möglich zu vermitteln sondern die Kinder einzuladen, die Wunder dieser Welt zu entdecken. Selbst in den alltäglichsten Dingen stecken oftmals erstaunliche Überraschungen. Wir sehen unsere pädagogische Aufgabe auch nicht darin, die Kinder mit Fördermaßnahmen und Angeboten zu „ersticken“ und zu verplanen. Wir möchten vielmehr ihre Neugier wecken, ein Entdeckungsfeld schaffen, Handlungsspielräume erweitern und ihnen bei der „Erforschung der Welt“ in ihrem eigenen Tempo liebevoll zur Seite zu stehen.

 

Als katholischer Kindergarten erzählen wir auch die Schöpfungsgeschichte und vermitteln den Kindern, wie wertvoll die Natur ist, deren Teil wir sind.

Wir begegnen Tieren und Pflanzen mit Respekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.7. Wachsende Kinder

Im Laufe eines Lebens wird der Mensch immer wieder mit Veränderungen und Brüchen konfrontiert, welche bereits im Kindesalter bewältigt werden müssen. Eine erste große Veränderung für Kinder stellt der Eintritt in den Kindergarten dar, welchen wir durch die Eingewöhnung so sanft wie möglich zu gestalten versuchen.

[Geben Sie ein Zitat aus dem Dokument oder die Zusammenfassung eines interessanten Punkts ein. Sie können das Textfeld an einer beliebigen Stelle im Dokument positionieren. Verwenden Sie die Registerkarte 'Zeichentools', wenn Sie das Format des Textfelds 'Textzitat' ändern möchten.]

Aber auch im Kindergartenalltag werden die Kinder mit veränderten Situationen konfrontiert, sei es ein Gruppenwechsel, der Wegzug der besten Freundin oder eine neue Erzieherin. Wir nehmen die Sorgen und Probleme der Kinder dabei sehr ernst, thematisieren diese und geben ihnen Halt und Unterstützung. Auch die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern erleichtert den Bewältigungsprozess für die Kinder und macht sie stark für zukünftige Veränderungen.

 

Am Ende der Kindergartenzeit erfolgt der besonders elementare Übergang in die Grundschule.

 

 

„Kinder sind hochmotiviert, sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Dennoch ist der Schuleintritt ein Übergang in ihrem Leben, der mit Unsicherheit einhergeht. Wenn Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Zeit in einer Kindertageseinrichtung zurückgreifen können, sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen.“ BEP, S. 108)

 

Wir verstehen unsere Einrichtung als einen Bildungsort und die komplette Kindergartenzeit als Vorbereitung auf die Schule. Hiermit meinen wir jedoch nicht den Erwerb von „Schulwissen“ wie Schreiben, Lesen und Rechnen. Vielmehr sprechen wir von einer ganzheitlichen und umfassenden

Quelle: fotolia

Vorbereitung auf das Leben. Dies bedeutet, dass die Kinder Fähigkeiten erwerben, die ihnen helfen, sich im Leben und in der Schule aktiv zu beteiligen, selbständig zu lernen, zu interagieren, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen kompetent zu meistern. Die Kita ergänzt die Familie und soll die Kleinsten vor allem sozial fit machen, wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln und ein Ort sein, wo Kinder lernen, in Gemeinschaft zu leben.

Wir gehen davon aus, dass Kinder alles mitbringen, was sie zum Lernen benötigen. Wir bieten in unserer Kita Begleitung und Anregung, damit die Kinder ihre Neugier und Wissbegierde auch ausleben können.

Dabei ist es uns wichtig, die Kinder nicht zu verplanen und mit fremdbestimmten Angeboten zu überhäufen. Wir schaffen vielmehr „Entdeckungsfelder als Nährboden für Bildungsprozesse“ (vgl.: Diekhof, M. in Kitopia, S.186). Die Kinder brauchen Raum und Zeit, Unterstützung, Begleitung und Inspiration, wenn sie auf „Entdeckungstour“ gehen und dabei zu selbstbestimmten, individuellen und neugierigen Menschen heranwachsen. Diese Aufgabe nehmen wir hier in unserer Kindertagesstätte sehr ernst!

 

Die zukünftigen Schulkinder gehören in ihrem letzten Kindergartenjahr zum „Maxi-Club“. Das bedeutet, sie sind jetzt „die Großen“, und natürlich übernehmen die Älteren auch Verantwortung für die Kleineren, nehmen Rücksicht, erklären und helfen. Sie können zeigen, was sie bereits alles gelernt haben, und dass sie gut gerüstet in die Schule wechseln werden.

Um die zukünftigen Schulkinder auf die Schule einzustimmen und vorzubereiten, ihnen das Gefühl der Vorfreude zu vermitteln und Ängste zu nehmen, finden im letzten Kindergartenjahr 6 Projektwochen statt. Die Kinder dürfen mit darüber entscheiden, was in diesen Projektwochen gemacht werden soll, z.B.: Verkehrserziehung, Erste-Hilfe-Kurse für Kinder, Forscher- und Entdeckerwochen, Theater, Zirkus uvm. Und auch die Verabschiedung der zukünftigen Schulkinder wird mit einer Übernachtung oder einem Ausflug gebührend gefeiert.

Selbstverständlich besuchen wir auch die Grundschule im Ort. So lernen die Kinder das Schulgebäude und die zukünftigen Lehrer kennen, und fühlen sich am ersten Schultag nicht vollkommen fremd. Wir pflegen darum eine enge Kooperation mit der Bonifatiusschule vor Ort.

Die Eltern können in einem eigens dafür angelegten Ordner bei uns einsehen, welche Spiele, Übungen, Gedichte, Reime, Fingerspiele, Bücher, CDs, Gebete usw. ab dem Krippenalter bis zum letzten Kindergartenjahr bei uns zum Einsatz kommen, und was die Kinder dabei alles lernen und üben.

4. Die Krippe – ein Ort zum Spielen, Lernen, Forschen und Fröhlich sein

 

Wir freuen uns sehr, dass wir in unserer Kindertagesstätte die Möglichkeit haben, bereits die Allerjüngsten, also Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, zu betreuen.

Zu diesem Zweck wurden die Räumlichkeiten den Bedürfnissen sehr kleiner Kinder angepasst (Wickelraum, Kleinkindtoiletten, Waschrinne, Schlafraum, Wandspielelemente u.v.m.), und auch das Außengelände bietet einen eigenen Spielbereich für die Kleinsten.

 

Die pädagogischen Rahmenbedingungen und die Ziele der pädagogischen Arbeit unserer Einrichtung gelten in der Krippe gleichermaßen, werden aber natürlich an die Fähig- und Fertigkeiten und die Bedürfnisse der Allerkleinsten angepasst.

Beide Krippengruppen betrachten sich nicht losgelöst von der Einrichtung sondern sind fester Bestandteil dieser. Auch die Kleinsten sind bei Festen, Feiern, Angeboten und Auftritten im Rahmen ihrer Fähigkeiten immer dabei!

 

Räumlichkeiten der Krippe

Zur Krippe gehören ein Gruppenraum, ein Nebenraum (Spiel- und Schlafraum), ein Wickelraum und ein Waschraum.

Die Kinder sollen sich in ihrer neuen Umgebung wohl und geborgen fühlen. Wir möchten eine Atmosphäre bieten, die sowohl die Aktivität der Kinder fördert, als auch genug Rückzugsmöglichkeiten für ruhige Momente schafft. Die Aufteilung der Räume richtet sich nach den Bedürfnissen der Kleinsten und ist kleinkindgerecht eingerichtet.

In den Gruppenräumen gibt es unterschiedliche Spielbereiche, wie z.B.: Puppenküche, Kreativecke, Bauecke, Wasserspieltisch, Musikecke, Autospielteppich u. a.m..

In den Nebenräumen wird getanzt, gesungen, Geburtstag gefeiert und geschaukelt Außerdem stehen unterschiedliche Wandspielelemente zum Entdecken und Spielen zur Verfügung.

Die Wickelräume sind freundlich eingerichtet mit großen Wickeltischen mit Aufstiegshilfe.

Unsere großzügigen Waschräume verfügen über Kleinkindtoiletten, Duschwannen mit Dusche und Waschrinnen.

 

Eingewöhnung

Nach dem formellen Aufnahmegespräch mit der Leitung, erfolgt ein Kennenlern- und Informationsgespräch mit der Bezugsfachkraft. In diesem Gespräch wird konkret die Zeit der Eingewöhnung erklärt, die sich weitgehend nach dem „Berliner Modell“ richtet, d. h. es ist eine Phase individueller, enger Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kind und Erzieherin. Gemeinsam wird eine Schnupperzeit für das Kind und die Eltern/den Elternteil angeboten. In Begleitung der Eltern/des Elternteils entstehen erste Kontakte zur Fachkraft, den Kindern und den Räumlichkeiten. In der Regel dauert der erste Besuch ca. eine Stunde. Die Besuche werden nach und nach ausgeweitet, je nach Stabilisierung des Kindes. Beim nächsten Schritt verlassen die Eltern/das Elternteil die Gruppe, halten sich aber im Kindergartenbereich zur Verfügung. In der Schlussphase sind die Eltern/das Elternteil nicht mehr in der Einrichtung, aber jederzeit für uns erreichbar. Die Dauer und der Verlauf der Eingewöhnung sind bei jedem Kind unterschiedlich. In der Regel zwischen einer bis vier Wochen. Es wird jedem Kind die Zeit gegeben, die es braucht, um ein sicheres Bindungsverhalten zu entwickeln. Es ist wichtig, eine sichere Bindung zum Kind aufzubauen, damit das Kind Vertrauen zu seiner Bezugsperson (Fachkraft) und Umgebung erlangt und sich ohne Angst in seinem neuen Lebensraum entwickeln kann. Ein wichtiger Aspekt ist auch die beständige Anwesenheit der gleichen Bezugsperson, an die sich das Kind jederzeit vertrauensvoll wenden kann.

 

Bildung und Entwicklung

Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung, die den sicheren Lebensraum von zu Hause, um einen neuen Bereich, die Krippe, erweitert. Ihr Kind findet bei uns Geborgenheit und Schutz und hat dadurch die Möglichkeit, zunehmend selbstständiger und selbstbewusster zu werden. Es kann neue Lebensräume erobern, lernt neue Kontakte zu knüpfen, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und sich mit seiner unmittelbaren Umwelt auseinanderzusetzen. Dabei stellen wir den pädagogischen Rahmen zur Verfügung, in dem wir das Kind individuell annehmen, unterstützen, begleiten, Anreize schaffen und unsere Erfahrung und unser Wissen weitergeben.

 

Sozialkompetenz

Durch den Eintritt in die Krippe lernt das Kind ein neues soziales Umfeld kennen. Wir unterstützen es, neue Kontakte zu schließen und zu gestalten. Es lernt dabei, sich mit anderen Kindern auseinanderzusetzen, sich sprachlich zu äußern, seine Erlebnisse zu teilen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln. Diese beginnenden Freundschaften helfen dem Kind, sich geborgen und angenommen zu fühlen. Uns ist wichtig, dass das Selbstwertgefühl eines jeden Kindes durch unsere Arbeit täglich gestärkt wird. Wir sind bestrebt, Werte unserer Gesellschaft vorzuleben, damit sich die Kinder daran orientieren können.

 

Bewegung

Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung in diesem Alter. Die Kinder nehmen durch die Bewegung die Umwelt mit allen Sinnen wahr. Sie lernen ihren Körper immer besser kennen, erfahren sich in unterschiedlichen Bewegungsabläufen, probieren aus und werden immer selbstsicherer im Umgang mit sich, mit Distanzen, Höhen, Tiefen, Geschwindigkeiten. Die Raumorientierung wird gefördert, was den Aktionsradius des Kindes immer größer werden lässt.

 

Sprache

Da sich die Sprache in diesem Alter erst entwickelt, wird viel über Körpersprache, Mimik und Gestik kommuniziert. Wir nehmen uns die Zeit zuzuhören und zu verstehen. Mit einem vielfältigen Angebot begleiten wir ihr Kind beim Spracherwerb. Bilderbücher, Geschichten, Lieder, Fingerspiele, Reime usw. bieten Anreize, sich neue Wörter und Sätze anzueignen. Auch der sprachliche Austausch unter den Kindern wird von uns unterstützt und gefördert.

 

Kreativität/Musik

Die Phantasie soll bei den Krippenkindern entdeckt, gefördert und weiterentwickelt werden. Wir geben ihnen Raum, Zeit und die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Die Kinder lernen unterschiedliche Materialien kennen wie z.B.: Fingerfarbe, Knete, Schaum, Naturmaterialien, Tücher usw., und deren vielfältigen Einsatz und Gestaltungsmöglichkeiten mit ihnen.

Sie können mit Farben experimentieren, die Natur erforschen, Rollenspiele erfinden, die Beschaffenheit von Dingen ertasten, etc..

Musik und Tanz ist auch ein Teil der Phantasie. Viele Lieder handeln beispielsweise von Tieren, Märchenwesen oder Blumen. Die Kinder spielen die Tiere, verkleiden sich oder tanzen einfach nach der Melodie. Musik fördert das Rhythmusgefühl, das Taktgefühl und die Bewegungsfreude. Gleichzeitig unterstützt Musizieren und Tanzen das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammengehörigkeit. Wir haben unterschiedliche Musikinstrumente, deren Handhabung den Kindern spielerisch nähergebracht wird.

 

Wickeln/Essen/Schlafen

Jedes Kind hat sein eigenes Körbchen mit seinen Wickelutensilien im Wickelschrank. Es wird bedarfsgerecht nach Absprache mit Ihnen gewickelt. Wir erfüllen die erforderlichen Hygienestandards und achten auf äußerste Sauberkeit.

Das Frühstück nehmen wir alle gemeinsam ein. Wir legen Wert auf ein abwechslungsreiches kleines Frühstück. Wir helfen und unterstützen die Kinder beim Essen, sind aber bestrebt die Kinder in ihrer Selbstständigkeit zu fördern.

Das Mittagessen bereiten wir in der großen Küche kindgerecht vor und servieren es in unserem Gruppenraum. Wir legen großen Wert auf ein gemütliches, ruhiges Umfeld beim Essen. Wir unterstützen die Kinder beim eigenständigen Essen und vermitteln in unserer Vorbildfunktion Tischkultur. Wir möchten, dass die Kinder die einzelnen Komponenten probieren, aber das Kind entscheidet allein, ob es oder wie viel es essen möchte. Wir wecken gerne die Neugier bei den Kindern, auch Unbekanntes zu probieren, um so den Geschmackssinn zu fördern und zu erhalten.

Nach dem Mittagessen brauchen unsere „Kleinen“ ein bisschen Zeit, um sich auszuruhen. Wir helfen bei der Körperpflege (nach dem Essen Hände, Gesicht waschen, wickeln etc.). Jedes Kind hat sein eigenes Bett. Um sich ein wenig wie zu Hause zu fühlen, geben wir (vor dem ersten Mal Schlafen) die Bettwäsche zum Waschen mit nach Hause. Der bekannte Geruch der Wäsche soll dem Kind ein vertrautes und sicheres Gefühl geben. Zum Kuscheln bringen die Kinder ein Kuscheltier oder eine andere Einschlafhilfe von zu Hause mit. Bei leiser Hintergrundmusik geben wir jedem Kind etwas Zuwendung, bis es eingeschlafen ist.

5. Im Dialog – Eltern und Pädagogen

 

Wir legen Wert darauf, dass Elternarbeit als eine Erziehungspartnerschaft zwischen Familie und Pädagoginnen zum Wohl des Kindes gestaltet ist.

 

Das bedeutet und umfasst für uns:

  • Eltern gelten für uns als die „Experten“ ihrer eigenen Kinder
  • Gegenseitige Achtung, Akzeptanz, Respekt, Begegnung „auf Augenhöhe“, Verständnis
  • Gegenseitiger kontinuierlicher Informationsfluss (Elterninfowand, Elternbriefe, Gruppeninfotafeln, Tür- und Angelgespräche, Jahresplan)
  • Regelmäßige Eltern- und Entwicklungsgespräche
  • Hospitation der Eltern
  • Regelmäßige Elternabende (für alle Eltern, auf Gruppenebene, zu einem bestimmten Thema)
  • Wahl des Elternbeirats, regelmäßige Sitzungen des Eltern- und Kindergartenbeirats
  • Gemeinsame Feste, Feiern, Veranstaltungen
  • Gemeinsame Ausflüge
  • Wertschätzender und konkurrenzloser Umgang
  • Beschwerden sind ausdrücklich erwünscht

 

Wir führen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. Für Kritik und Anregungen sind wir stets offen, und die Eltern können uns jederzeit ansprechen, wenn sie ein Gespräch wünschen. Auch das Büro der Leitung hat

keine gesonderten Sprechzeiten. Sie können jederzeit anklopfen!

 

Quelle: Merkur

Wir nehmen die Sorgen der Eltern und Kinder, Wünsche, Kritiken und Vorschläge ernst und legen Wert auf einen offenen und vertrauensvollen Umgang damit. Daher haben wir uns bewusst gegen einen Beschwerdebriefkasten entschieden.

Wir freuen uns über aktive und engagierte Eltern, welche dazu beitragen, den Kindern eine unvergessliche Kindergartenzeit zu bereiten.

6. Netzwerkarbeit

 

Quelle: Netzwerk

Als katholische Kindertagesstätte ist die Verbundenheit mit der Kirchengemeinde St. Vitus und dem Gemeindepfarrer für uns selbstverständlich. Aber es bestehen noch viele weitere Kooperationen und Kontakte, welche wir sehr schätzen und pflegen und an dieser Stelle aufzählen wollen:

 

 

  • Gemeinde Bad Salzschlirf
  • Förderverein der Kita St. Michael
  • Bonifatiusschule
  • Feuerwehr
  • Evangelische Kirchengemeinde
  • Haus Waldeck, insbesondere die „Kindergarten-Oma“
  • Patenschaftszahnärztin Tarillion
  • Arbeitskreis für Zahngesundheit, Ernährungsberaterin
  • „Freunde mit vier Pfoten“, Pädagogische Begleitung mit Tieren
  • Therapiehunde Osthessen e.V.
  • Frühförderstelle „Zitronenfalter“ Fulda
  • Frühförderstelle für blinde und sehbehinderte Kinder
  • Bodelschwingh Schule Großenlüder
  • Kreisverkehrswacht Fulda
  • Grümel

An dieser Stelle danken wir auch allen Geschäften, Nachbarn, Vereinen und Freunden vor Ort, die uns mit ihrem Engagement unterstützen und uns viele Unternehmungen ermöglichen.

Die Zusammenarbeit mit therapeutischen Fachkräften, diagnostischen Stellen und sozialen Diensten sehen wir als willkommene Ressource und sind stets offen dafür.

 

7. Prinzipien der Qualitätsentwicklung und -sicherung

 

Die Qualität unserer Arbeit ist uns sehr wichtig, und wir arbeiten ständig daran, diese weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Gemäß § 45 Bundeskinderschutzgesetz sind wir auch gesetzlich dazu verpflichtet, das Wohl der Kinder in der Einrichtung zu gewährleisten.

Die Fachberatung der Caritas informiert uns kontinuierlich, umfassend und kompetent über aktuelle Themen aus allen Bereichen rund um die Kita.

Wir nehmen regelmäßig an Weiter- und Fortbildungen teil, um unseren beruflichen Kenntnisstand zu erweitern und aufzufrischen.

In den 14-tägigen Teamsitzungen besprechen wir wichtige organisatorische Dinge und reflektieren aktuelle Ereignisse.

Unser Konzept dient uns als Handlungsleitfaden unserer pädagogischen Arbeit. Wir haben es gemeinsam erarbeitet und können uns damit identifizieren. Wir werden die Konzeption in regelmäßigen Abständen reflektieren und gegebenenfalls an Veränderungen anpassen.

 

Durch das Bistum Fulda wird unsere Einrichtung ärztlich und sicherheitstechnisch betreut. Es liegen für alle Mitarbeiter erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vor, welche alle vier Jahre erneuert werden müssen. Alle Mitarbeiter sind bzw. werden zum Thema „Prävention von sexuellem Missbrauch“ geschult.

 

Des Weiteren finden regelmäßige Kontrollen durch das Gesundheitsamt und das Veterinäramt Fulda statt.

Es wurde für unsere Kindertagesstätte eine Gefährdungsbeurteilung erstellt, welche alle zwei Jahre überarbeitet wird.

Die Gemeinde als Eigentümer des Gebäudes und des Außengeländes ist verpflichtet, regelmäßig die Sicherheit des Gebäudes hinsichtlich des Brandschutzes und die Sicherheit der Spielgeräte auf der Außenanlage zu überprüfen.

 

Die Gebäudereinigung Leutke sorgt für Hygiene und Sauberkeit in unserem Haus.

 

Bad Salzschlirf, Januar 2018

 

 

 

 

11. Anhang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      Die ersten Tage in der Krippe

Elterninformation zur Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe der Kindertagesstätte St. Michael

Sehr geehrte Eltern,

nun steht Ihnen ein großer Schritt bevor. Sie haben sich entschieden, Ihr Kind vertrauensvoll in unsere Hände zu geben. Diese Situation wollen wir gut mit Ihnen und Ihrem Kind meistern.

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kindergarteneinrichtung ist für kleine Kinder eine große Herausforderung: Das Kind muss sich an eine neue Umgebung anpassen, zu fremden Personen eine Beziehung aufbauen, sich an eine täglich mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Um zu vermeiden, dass all diese Veränderungen Stress beim Kind erzeugen, ist es sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind, gerade zu Beginn, ein Stück Lebensweg Hand in Hand gehen.

Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen schon im Vorfeld eine Orientierungshilfe bei der Eingewöhnung und Antworten auf die am häufigsten gestellten Elternfragen geben. Unser Ziel ist es, die Eingewöhnungszeit so sanft wie möglich zu gestalten. Dies schaffen wir mit einem individuellen Eingewöhnungskonzept dank Ihrer Unterstützung. Nur so können wir gemeinsam erreichen, dass sich das kleine Kind in unserer Einrichtung wohl fühlt. Gut eingewöhnte Kinder entwickeln sich besser, sind neugieriger, damit lernbereiter und sind weniger krank.

Wir möchten Sie aber ausdrücklich bitten, Ihre persönlichen Fragen zur Eingewöhnung an die Fachkraft, welche die Eingewöhnung Ihres Kindes übernimmt, zu stellen. Nur so können Bedenken und Sorgen Ihrerseits geklärt und Missverständnisse vermieden werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kind und auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihr Krippenteam

 

 

Fragen, bevor es los geht

Ist mein Kind für die Kindertageseinrichtung noch zu klein?

Die Krippengruppe der Kindertagesstätte St. Michael ist auf die Altersstufe Ihres Kindes vorbereitet, die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen sind vorhanden. Damit sich Ihr Kind einleben kann, ist eine behutsame Eingewöhnung ganz entscheidend. Während der Eingewöhnungszeit ist eine enge Zusammenarbeit von Eltern und dem pädagogischen Fachpersonal unabdingbar.

Sind wir „Rabeneltern“, wenn wir unser Kind in eine Kindertageseinrichtung geben?

Es gibt viele Gründe, sein Kind eine Kindertageseinrichtung besuchen zu lassen. Schlechte Eltern sind sie deshalb sicher nicht. Sie können sich noch immer genug Zeit für Ihr Kind nehmen. Nicht die Menge, sondern die Qualität der Zeit, die Sie mit Ihrem Kind verbringen, ist entscheidend.

Werde ich mein Kind an die Erzieherin verlieren?

Die Erziehung eines Kindes in der Krippengruppe unterscheidet sich sicherlich von der Erziehung in der Familie. Eine eigens dafür bestimmte Fachkraft begleitet Sie und Ihr Kind während der Eingewöhnungszeit. Diese Fachkraft wird Sie auch weiterhin begleiten und dafür sorgen, dass die Bedürfnisse und Interessen des Kindes genügend Beachtung finden. Ausgehend von Beobachtungen und kindlichen Äußerungen sowie Ihren Informationen als Eltern, wird die Entwicklung Ihres Kindes individuell gefördert.

Wie lange dauert die Eingewöhnung meines Kindes?

Das ist bei jedem Kind unterschiedlich. In der Regel kann man von 1-3 Wochen ausgehen. Es ist wichtig, dass Sie während der Eingewöhnung Ihres Kindes persönlich anwesend sind. In den ersten 3 Tagen begleiten Sie Ihr Kind für etwa 1 Stunde in die Krippe. Danach trennen Sie sich für kurze Zeit von ihrem Kind, verbleiben aber in der Nähe der Krippengruppe. Je nachdem, wie sicher sich ihr Kind fühlt, kann die Anwesenheitszeit Ihres Kindes in der Gruppe verlängert werden. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn Ihr Kind die neue Bezugsperson anerkannt hat und ihr vertraut. Die Eingewöhnung Ihres Kindes wird mit Ihnen – immer ausgehend von den Bedürfnissen Ihres Kindes – individuell vereinbart.

 

 

Wann kann ich wieder arbeiten gehen?

Wenn Ihr Kind sicher eingewöhnt ist, können Sie wieder zur Arbeit gehen. Kalkulieren Sie sicherheitshalber einen Zeitraum von 4 Wochen ein. Manchmal können unvorhergesehene Dinge eintreten, welche die Eingewöhnung verlängern, wie z.B. Krankheit des Kindes.

Kann auch eine andere Person die Eingewöhnung übernehmen?

Wenn es Ihnen nichtmöglich ist, die Eingewöhnung selbst zu begleiten, kann dies auch eine andere Bezugsperson des Kindes übernehmen, zu der Ihr Kind Vertrauen hat, z.B. die Oma. Die Eingewöhnung sollte nicht von wechselnden Personen begleitet werden.

Was muss ich zur Eingewöhnung mitbringen?

Bringen Sie Geduld und Zeit mit. Ein Kuscheltier oder ein Lieblingsspielzeug gibt dem Kind Sicherheit und Trost in der neuen Umgebung. Braucht Ihr Kind einen Schnuller oder eine Teeflasche, so nehmen Sie diese ebenfalls mit.

Was ziehe ich meinem Kind an?

Ziehen Sie Ihrem Kind bequeme Kleidung an, die auch schmutzig werden darf. Denken Sie auch daran, dass Ihr Kind wetterfeste Kleidung für draußen benötigen könnte. Fragen Sie die Fachkraft, welche Kleidungsstücke in der Krippe ständig verfügbar sein sollten.

 

Die ersten Tage in der Krippe

Was mache ich nach dem „Guten-Tag-Sagen“?

Die Fachkraft bietet Ihnen einen Platz an, von dem aus Sie Ihr Kind beobachten können, und wo Ihr Kind Sie jederzeit erreichen kann. Verhalten Sie sich bitte passiv. Sie sollen lediglich Sicherheit geben, damit sich das Kind mit der neuen Umgebung vertraut machen kann.

Mein Kind löst sich nicht von mir – was soll ich tun?

Lassen Sie Ihrem Kind Zeit, sich von Ihnen zu lösen. Reagieren Sie immer positiv auf seine Annäherung und seinen Blickkontakt zu Ihnen. Wenn es in den ersten Tagen auf Ihrem Schoß sitzen möchte, ist das vollkommen in Ordnung.

Wie ist das mit dem Füttern und Wickeln?

In den ersten Tagen wickeln und füttern Sie Ihr Kind selbst. Nach und nach übernimmt die Fachkraft diese Aufgabe, zunächst in Ihrer Anwesenheit, später allein.

Wie verhalte ich mich anderen Kindern gegenüber?

Wenn ein Kind auf Sie zukommt, reagieren Sie freundlich. Bleiben Sie dennoch Ihrem eigenen Kind gegenüber aufmerksam und bei Bedarf ansprechbar.

Wie lange bleiben wir an den ersten Tagen?

Sie bleiben mit Ihrem Kind etwa 1 Stunde in der Krippengruppe. Die weiteren Schritte spricht die Fachkraft mit Ihnen ab.

Was ist, wenn mir bei der ersten Trennung die Tränen kommen?

Bitte versuchen Sie, Ihre Gefühle in Grenzen zu halten, wenn Sie sich von Ihrem Kind verabschieden. Außerhalb des Gruppenraumes dürfen sie ruhig weinen.

Wer sagt mir, wie lange, wann und wohin ich gehen soll?

Die Fachkraft bespricht mit Ihnen, wann Sie den ersten Trennungsversuch machen und wie lange Sie aus dem Raum gehen. Sie müssen jedoch anfangs in der Einrichtung bleiben.

Was geschieht, wenn mein Kind mich nicht gehen lassen will?

Verabschieden Sie sich kurz und eindeutig, z.B. mit den Worten: „Ich gehe kurz hinaus und komme gleich wieder.“ Lassen Sie einen persönlichen Gegenstand, beispielsweise Ihre Jacke, auf Ihrem Platz liegen. Warten Sie kurz hinter der Tür, ob Ihr Kind Ihr Weggehen doch noch akzeptiert oder ob die Fachkraft Sie gleich wieder herein bittet.

Was ist, wenn mein Kind weint oder schreit, wenn ich mich verabschiede?

Abschiedstränen sind normal. Sie sind Ausdruck einer tiefen Bindung. Wenn es der Fachkraft nicht gelingt, Ihr Kind zu trösten, holt diese Sie nach wenigen Minuten wieder zurück.

Wie verabschiede ich mich von meinem Kind?

Verabschieden Sie sich nur einmal, und zwar klar und deutlich, z.B.: „Tschüss Andrea, Mama geht jetzt. Ich komme gleich wieder.“

Was passiert, während ich draußen bin?

Die Fachkraft beobachtet das Kind, spricht mit ihm und unterstützt es dabei, den Raum zu erkunden und Kontakt zu anderen Kindern zu knüpfen.

Wann werde ich zurückgeholt?

Sie werden nach der vereinbarten Zeit zurückgeholt oder wenn Ihr Kind sich von der Fachkraft nicht trösten lässt.

Was mache ich, wenn ich wieder herein komme?

Begrüßen Sie Ihr Kind kurz und gehen Sie auf Ihren Platz. Aus der Art und Weise, wie Ihr Kind reagiert, kann die Fachkraft Rückschlüsse ziehen, wie sicher Ihr Kind sich bereits in der Krippe verhält.

 

Wie lange dauert die Eingewöhnung?

Wann entscheidet es sich, wie lange die Eingewöhnung dauert?

Jedes Kind braucht seine eigene Zeit. Erst wenn Ihr Kind genug Vertrauen zur Fachkraft aufgebaut hat, ist die Eingewöhnung abgeschlossen.

Was ist, wenn mein Kind eine längere Eingewöhnung braucht?

Dass ein Kind manchmal mehr Zeit zur Eingewöhnung braucht, ist nichts Ungewöhnliches. Meistens steht es dann in einer sehr engen Verbindung zur Mutter. Geben Sie ihm die Zeit, die es braucht. In wenigen Einzelfällen muss der Eingewöhnungsversuch mehrmals wiederholt werden. In ganz seltenen Fällen lässt sich ein Kind nicht eingewöhnen. Dann muss überlegt werden, ob das Kind zum jetzigen Zeitpunkt eine Betreuung in der Krippe überhaupt verkraften kann. Doch das ist wirklich eine Ausnahme.

Was geschieht, wenn mein Kind oder dessen Bezugsperson krank werden?

Unter Umständen muss die Eingewöhnung noch einmal von vorne begonnen werden. Dies sollte aber nach Möglichkeit mit der gleichen Bezugsperson erfolgen.

Wann ist mein Kind eingewöhnt?

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn Ihr Kind eine vertrauensvolle Beziehung zu der Bezugsperson aufgebaut hat. Dies erkennen Sie z.B. daran, dass Ihr Kind sich von der Bezugsperson trösten lässt, wenn es Kummer hat oder sich von ihr wickeln lässt. Ein gut eingewöhntes Kind ist neugierig und interessiert, die Welt der Kindertageseinrichtung zu entdecken.

 

Was ist, wenn ich noch Fragen habe?

Bitte scheuen Sie sich nicht zu fragen! Die Fachkräfte beantworten gerne alle Ihre Fragen. So können eventuelle Bedenken und Sorgen Ihrerseits geklärt und Missverständnisse vermieden werden.

 

Bad Salzschlirf, Januar 2018