Konzeption

der Kindertagesstätte St. Michael

 

Kindertagesstätte St. Michael

 

Anschrift:                Schwester-Nina-Weg 1

 

36364 Bad Salzschlirf

 

Tel.:                      06648 37374

 

Mail:                      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Web:                     www.vituskirche.de

 

 

 

Kuratorin:               Andrea Martin

 

Leitung:                  Maria Horn

 

Stellv. Leitung:         Christina Kommol

 

 

 

Träger:                   Katholische Kirchengemeinde St. Vitus

 

                            Kirchstraße 10

 

                            37374 Bad Salzschlirf

 

 

 

 Kindertagesstätte St. Michael, Außenstelle Paul-Gerhard-Haus

 

Anschrift:                Söderberg 1

 

                            36364 Bad Salzschlirf

 

Tel.:                      06648 6206320

 

Mail:                      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Web:                     www.vituskirche.de

 

 

 

Kuratorin:               Andrea Martin

 

Leitung:                  Maria Horn

 

Stellv. Leitung:         Christina Kommol

 

 

 

Träger:                   Katholische Kirchengemeinde St. Vitus

 

                            Kirchstraße 10

 

                            37374 Bad Salzschlirf

 

 

 

  Vorwort

 

 Liebe Eltern,

 

 der Kindergarten St. Michael hat im Jahr 2015 sein 20jähriges Bestehen gefeiert.

 

Viele Kinder sind seitdem ein- und ausgegangen und haben das Haus mit Leben erfüllt. Der Träger wechselte, das Mitarbeiterteam hat sich verändert, Räume wurden umgestaltet, neue Projekte starteten. Mit Beginn des Jahres 2016 eröffnen wir eine Außengruppe, um der steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen nachkommen zu können.

 

 Diese ständige Vielzahl an Veränderungen macht es erforderlich, das pädagogische Konzept unserer Einrichtung kontinuierlich und fortlaufend zu überarbeiten. Denn so, wie Ihre Kinder täglich im Kindergarten lernen, so lernen auch wir von Ihren Kindern.

 

 Mit der neuesten Überarbeitung unserer Konzeption, an dessen Entstehung das gesamte Erzieherinnenteam mitgewirkt hat, möchten wir Ihnen Einblick geben in unsere pädagogische Arbeit.

 

 Wir möchten festhalten, dass wir gerne mit Ihren Kindern arbeiten, und dass es uns am Herzen liegt, dass sich Ihre Kinder hier wohl und geborgen fühlen.

 

Daran hat sich in den letzten 20 Jahren übrigens nichts geändert!

 

 Das Team der Kita St. Michael

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 1. Willkommen in der Kita St. Michael

 

1.1. Der Träger

 

1.2. Die Lage und das Einzugsgebiet

 

1.3. Die Räume und das Außengelände

 

1.4. Die Kinder

 

1.5. Das Team

 

1.6. Die Öffnungszeiten und feste Tagesaktivitäten

 

 

 

 2. Pädagogische Rahmenbedingungen

 

2.1. Unser Bild vom Kind

 

2.2. Unsere Rolle als Pädagoginnen

 

2.3. Religiöse und Christliche Aspekte

 

2.4. Aufnahmegespräch und Eingewöhnung

 

2.5. Jeder für sich und alle zusammen - Gruppenarbeit und gruppenübergreifende Projekte

 

2.6. Spielend lernen - von der Bedeutung des Freispiels

 

2.7. Feste und Feiern

 

2.8. Teilhabe der Kinder/ Mitbestimmung

 

2.9. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf – Integration

 

2.10. Präventives und sozialpädagogisches Konzept in der Sexualerziehung

 

 

 

 3. Ziele der Pädagogischen Arbeit

 

3.1. Starke Kinder

 

3.2. Soziale Kinder

 

3.3. Vitale Kinder

 

3.4. Singende, tanzende und phantasievoll-gestaltende Kinder

 

3.5. Kommunikationsfreudige Kinder

 

3.6. Naturbewusste, forschende und neugierige Kinder

 

3.7. Wachsende Kinder

 

 

 

  4. Die Krippe – ein Ort zum Spielen, Lernen, Forschen und fröhlich sein

 

 

 

 5. Im Dialog – Zusammenarbeit von Eltern und Pädagogen

 

 

6. Netzwerkarbeit

 

 

 

7. Prinzipien der Qualitätsentwicklung und –sicherung

 

 

 

8. Anhang

 

 

 

1.Willkommen in der Kita St. Michael

 

1.1. Der Träger

 

Seit 2001 ist die Katholische Kirchengemeinde St. Vitus Träger der Kindertagesstätte St. Michael. Sechs Verwaltungsratsmitglieder sowie der Gemeindepfarrer regeln insbesondere die personellen Angelegenheiten der Einrichtung und entscheiden über strukturelle Veränderungen und Neuanschaffungen.

 

Unsere Kuratorin, Frau Andrea Martin, ist seit 2012 im Amt. Sie fungiert als „Bindeglied“ zwischen der Kita und dem Verwaltungsrat und nimmt auch an den Verwaltungsratssitzungen teil. Mit ihrer Tätigkeit unterstützt sie die Kita-Leitung und entlastet dabei gleichzeitig den Verwaltungsrat.

 

Die politische Gemeinde ist Eigentümer des Gebäudes und des Spielplatzgeländes.

 

 

 

1.2. Die Lage und das Einzugsgebiet

Die Kindertagesstätte St. Michael liegt in Bad Salzschlirf, einem Kurort im Landkreis Fulda mit ca. 3000 Einwohnern.

 

Der Ort ist mit Bus und Bahn gut an den Verkehr angebunden, und es gibt eine umfassende Infrastruktur (Grundschule, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, das Solebad und ein Freibad, Handwerksbetriebe, Kurkliniken, Seniorenheime, den Kurpark, Restaurants).

 

Bad Salzschlirf ist ruhig und idyllisch gelegen, zieht aber neben Touristen und Erholungssuchenden auch immer mehr junge Familien mit Kindern an. Des Weiteren sind in Bad Salzschlirf Asylbewerber verschiedenster Nationalitäten untergebracht, darunter auch viele Kinder.

 

Unsere Einrichtung ist der einzige Kindergarten vor Ort und bietet Platz für 87 Kinder.

 

Aufgrund fehlender Plätze betreuen wir in unserer Außengruppe im Paul-Gerhard-Haus seit Januar 2016 weitere 15 Kinder von 3-6 Jahren (siehe Kurzkonzept).

 

1.3. Die Räume und das Außengelände

 

Der Kindergarten wurde 1995 nach einem halben Jahr Bauzeit eingeweiht.

 

Es gibt insgesamt 4 Gruppenräume. Zu jedem Gruppenraum gehört eine obere Etage, welche jede Gruppe ganz individuell nutzt, sei es als Kuschelzone oder Bauecke.

 

Zu jedem Raum gehören ein Bad mit Waschbecken, Toiletten oder Wickeltisch.

 

Die Kinder werden in die Gestaltung „ihres“ Gruppenraumes aktiv mit einbezogen und helfen mit, diesen ordentlich und sauber zu halten.     

 

Durch eine Glastür können die Kinder direkt aufs Außengelände gelangen, welches wir 2013 mit Hilfe unseres Fördervereins und hilfsbereiter Eltern neu bepflanzt haben. Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten zum Klettern, Buddeln, Rutschen und Schaukeln.

 

Unser großzügiger Flurbereich mit Bällebad und Leseecke wird von allen Kindern gerne genutzt, und in unserer großen und hellen Turnhalle können die Kinder Laufen, Turnen und Toben, Kreisspiele machen oder in der "Traumstunde" nach dem Mittagessen ausruhen. Dieser große Raum bietet uns auch die Möglichkeit, dass sich alle Kinder zusammenfinden. Hier feiern wir gemeinsam und führen viele andere Veranstaltungen durch.

 

Seit dem Jahr 2011 betreuen wir auch Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Daher wurde ein Gruppenraum speziell für die Bedürfnisse der Allerjüngsten umgebaut und eingerichtet. Auch auf dem Außengelände haben die Krippenkinder ihren ganz eigenen Spielbereich.

 

1.4. Die Kinder

 

Täglich besuchen uns 102 Kinder im Alter von 1-6 Jahren. Die Kinder verteilen sich am Vormittag auf 5 Gruppen:

 

  • Die Eisbärengruppe (10 Kinder von 1-3 Jahren, 3 Fachkräfte)
  • Die Marienkäfergruppe (25 Kinder von 2-4 Jahren, 3 Fachkräfte)
  • Die Dinogruppe (25 Kinder von 3-6 Jahren, 2 Fachkräfte)
  • Die Benjamin-Blümchen-Gruppe (25 Kinder von 3 bis 6 Jahren, 2 Fachkräfte)
  • Die Sternschnuppengruppe, Außenstelle (15 Kinder von 3-6 Jahren, 2 Fachkräfte)

 

Die Kinder aller Gruppen, welche uns auch am Nachmittag besuchen, werden auf drei Nachmittagsgruppen verteilt

 

Unsere Kinder kommen als Einzel- oder Geschwisterkinder mit ganz unterschiedlichen familiären Hintergründen zu uns. Sie gehören verschiedenen Glaubensrichtungen an, sprechen oftmals fremde Sprachen oder kommen aus einem anderen Kulturkreis. Diese Unterschiede bereichern unseren Kindergarten mit Vielfalt und fördern Toleranz schon bei den Kleinsten.

 

1.5. Das Team

 

Zu unserem Team gehören elf Erzieherinnen, eine Kinderpflegerin mit Zusatzausbildung in Kreativpädagogik, eine Diplom-Sozialpädagogin (FH), eine Hauswirtschaftskraft und ein Hausmeister sowie zeitweilig Praktikanten/innen.

 

Jede Erzieherin bringt, zusätzlich zu ihrer Ausbildung, ganz unterschiedliche Talente und Ideen mit, welche unseren Kindergarten vielfältig und lebendig machen. 

 

In jeder Gruppe ist eine Erzieherin als Gruppenleitung eingesetzt.

 

Die Kitaleiterin unterstützt das Personal bei ihrer pädagogischen Arbeit, ist jedoch hauptsächlich für administrative, organisatorische und personelle Aufgaben zuständig. Ihr obliegt die Zusammenarbeit mit dem Vorstand, dem Elternbeirat und allen anderen Netzwerkpartnern.

 

1.6. Die Öffnungszeiten und feste Tagesaktivitäten

 

Unser Kindergarten öffnet täglich um 7.30 Uhr und schließt 16.30 Uhr. Am Freitag schließen wir jedoch bereits um 14.30 Uhr. Von 12.30 – 13.30 Uhr ist Mittagsruhe und unsere Einrichtung geschlossen.

 

Es gibt in unserem Tagesablauf verschiedene Strukturen, welche täglich wiederkehren und den Kindern einen sicheren Halt geben. Dazu gehören das gemeinsame Frühstück, das gemeinsame Mittagessen, die Mittagsruhe und der Nachmittagssnack. Je nach Tagesprogramm können sich diese Dinge zeitlich etwas nach vorne oder hinten verschieben. 

 

2. Pädagogische Rahmenbedingungen

 

2.1. Unser Bild vom Kind

 

Kinder sind keine unfertigen Erwachsenen. Sie sind individuelle Persönlichkeiten, welche in der Gemeinschaft nach Selbstverwirklichung streben.

 

Jedes Kind hat Rechte:

 

  • Das Recht auf Wertschätzung
  • Das Recht auf eine gesicherte, seelische und leibliche Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • Das Recht auf die eigene Körperlichkeit und Willensäußerung unter Berücksichtigung seiner wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse

 

Wir nehmen jedes Kind ernst. Wir respektieren, dass jedes Kind mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns kommt. Und wir akzeptieren die kindlichen Eigenarten, die ganz eigene kindliche Art zu fühlen, zu sehen, zu denken und sich zu äußern. In jedem Kind begegnen wir Gott.

 

2.2. Unsere Rolle als Pädagogen

 

Die Eltern vertrauen uns ihre Kinder, und damit das Wertvollste in ihrem Leben, tagtäglich an. Dieser Verantwortung und aller damit verbundenen Aufgaben sind wir uns bewusst und nehmen sie ernst. Alle Pädagoginnen gestalten den Kitaalltag unter folgenden Gesichtspunkten gemeinsam und kollegial:

 

  • Begleiten der Kinder in Gleichwertigkeit und Würde
  • Einsetzen für die Belange der Kinder
  • Kooperatives Verhalten
  • Gegenseitige Rücksichtnahme auf Gefühle und Stimmungen
  • Förderung von Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit

 

Wir akzeptieren, dass Kinder zu unterschiedlichen Erzieherinnen unterschiedlich starke Bindungen entwickeln.

 

Jede Erzieherin beobachtet „ihre“ Kinder sehr differenziert, dokumentiert und entwickelt Angebote, welche den Interessen und individuellen Voraussetzungen der Kinder entgegen kommen. Dabei nutzen wir die Tatsache, dass auch jede Pädagogin mit ganz unterschiedlichen Begabungen und Talenten ausgestattet ist.

 

Die Kinder sind durch die gesetzliche Unfallversicherung in folgenden Situationen versichert:

 

  • auf dem direkten Hin- und Rückweg zu und vom Kindergarten
  • während des Aufenthaltes in der Kita
  • bei Ausflügen und Exkursionen

 

Alle Mitarbeiterinnen kennen Unfallverhütungsmaßnahmen und werden regelmäßig geschult.

 

Die Aufsichtspflicht ist in der Kindertagesstättenordnung gesetzlich geregelt und ist Nebenpflicht der Erziehungspflicht. Die Kinder dürfen nicht „unbeaufsichtigt“ sein, was jedoch nicht bedeutet, dass eine Erzieherin permanent in der Nähe sein muss. Je nach Alter und Kompetenz dürfen Kinder Freiräume erobern, eigene Erfahrungen sammeln und lernen, eigenverantwortlich zu handeln.

 

2.3. Religiöse und Christliche Aspekte

 

Unser Kindergarten befindet sich in katholischer Trägerschaft. Damit steht der Mensch als Person mit seiner unverlierbaren, von Gott geschenkten Würde, im Zentrum unserer pädagogischen Haltung.

 

Als katholischer Kindergarten nehmen wir jedoch nicht nur katholisch getaufte Kinder auf. Wir freuen uns darüber, dass sich bei uns Kinder ohne und unterschiedlicher Konfessionen zusammen finden. Die Kinder erfahren, wie vielfältig Glauben aussehen kann und lernen, unterschiedliche Sichtweisen zu tolerieren.

 

Über Gott und die Kirche zu sprechen, gehört zu unserem alltäglichen Geschehen und Erleben. Wir sehen darin keinen gesonderten Teil unserer Arbeit.

 

Im Eingangsbereich hängt das Kreuz. Wir feiern die Feste im Jahreskreis, lesen biblische Geschichten und singen kirchliche Lieder. Wir gestalten mit den Kindern Andachten und Gottesdienste, besuchen die Kirche und sprechen mit dem Gemeindepfarrer.

 

2.4. Aufnahmegespräch und Eingewöhnung

 

Wir wissen, dass der Eintritt in den Kindergarten sowohl Kindern als auch Eltern nicht immer leicht fällt. Langjährige Erfahrungen haben alle Mitarbeiterinnen dafür sensibilisiert.

 

In jeder Gruppe unseres Kindergartens wird der Prozess der Eingewöhnung, vom Aufnahmegespräch bis zum Kitaalltag, individuell begleitet, und wir nehmen uns Zeit, damit der „Start in den neuen Lebensabschnitt“ gelingt (siehe Anhang). Dafür wünschen wir uns vor allem das Vertrauen der Eltern in unsere pädagogischen Fähigkeiten.

 

2.5. Jeder für sich und alle zusammen – Gruppenarbeit und gruppenübergreifende Projekte

 

Aus der Lebensrealität, den aktuellen Fragen und den Interessen der Kinder ergeben sich ganz unterschiedliche Projektideen. Die Kinder entwickeln und planen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Spiele, Geburtstage, Aktionen, Stuhlkreise und Ausflüge.

 

Dies bedeutet, dass jede Gruppe frei und spontan entscheidet, wie ihr Tages-, Wochen- oder Monatsplan aussehen soll. Diese Entscheidungsfreiheit stärkt das Gruppengefüge, fördert die Kreativität der Kinder und liegt uns besonders am Herzen.

 

Selbstverständlich gibt es jedoch auch gruppenübergreifende Veranstaltungen. Im Maxiclub treffen sich beispielsweise alle Vorschulkinder, andere Projekte zielen auf die 3-4 jährigen Kinder ab. Hier wird dem Umstand Rechnung getragen, dass jedes Lebensalter auch gewisse Entwicklungsaufgaben, Fähig- und Fertigkeiten mit sich bringt.

 

Die Feste im Jahreskreis (St. Martin, Ostern, Fasching, Erntedank, Nikolaus Weihnachten), Andachten, Frühlingsfeste und Jubiläen feiern wir alle gemeinsam. Hierzu laden wir oftmals auch die Eltern ein.

 

2.6. Spielend lernen – von der Bedeutung des Freispiels

 

Das Spiel gilt als Urphänomen des Lebens und ist von fundamentaler Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Hier schafft sich das Kind seine eigene Welt, übt unbeschwert soziale Handlungen ein und lernt die eigenen Kräfte einzuschätzen. Die Kinder entscheiden selbständig, mit wem sie wie lange spielen. Sie knüpfen Freundschaften, lernen Bedürfnisse zu formulieren, Konflikte zu lösen, Rücksicht zu nehmen und sich zu konzentrieren. Spielen bedeutet Kreativität, Autonomie, Neugier, Kommunikation und vor allem Spaß.

 

Die Erzieherinnen fungieren während des Freispiels als Spiel- und Ansprechpartner. Sie beobachten die Kinder und schaffen gezielt Situationen zum gemeinsamen und eigenständigen Spielen.

 

Die Gestaltung unserer Gruppenräume und das vorhandene Spielmaterial bieten vielfältige Anregungen.

 

2.7. Teilhabe der Kinder/ Mitbestimmung

 

Bereits sehr kleine Kinder können äußern, was sie beschäftigt, was sie sich wünschen und was sie überhaupt nicht wollen. Auf diese Art gestalten und bestimmen sie ihren Lebensalltag mit. Zu diesem gehört auch der Kindergarten, welcher in besonderer Weise ein geschütztes und ideales Lern- und Übungsfeld für gemeinschaftliches Handeln darstellt.

 

Wir ermutigen und bestärken die Kinder, unabhängig vom Alter, eigene Meinungen und Vorschläge zu äußern.

 

Sie erfahren, dass sie ernst genommen und respektiert werden aber auch, dass es in einer Gruppe verschiedene Ansichten geben und nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann.

 

Kinder erfahren durch Beteiligung die eigene Wirksamkeit und entwickeln ein grundlegendes Verständnis von Demokratie.

 

2.9. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf - Integration

 

Als katholische Kindertagesstätte sind wir offen für alle Kinder und werden von der Überzeugung getragen, dass Gemeinschaft nur gelingen kann, wenn man jedes Kind vorbehaltlos annimmt.

 

Wir haben die Möglichkeit in unserer Einrichtung, Kinder mit besonderem Förderbedarf (Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte oder entwicklungsbeeinträchtigte und -verzögerte Kinder) aufzunehmen. In unserer Integrationsgruppe wird dafür der pädagogische Rahmen geschaffen. Die Gruppenstärke wurde auf 20 Kinder reduziert und der Betreuungsschlüssel auf drei Erzieherinnen erhöht. Die enge Zusammenarbeit mit der Frühförderstelle garantiert einen fachlichen Austausch, Beratung und Unterstützung.

 

Wir integrieren die Kinder mit besonderem Förderbedarf in den Gruppenalltag. Dies wirkt frühzeitig Isolation und Ausgrenzung entgegen und schult gleichzeitig Toleranz und Akzeptanz.

 

Die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Pädagogen und Experten ist uns besonders wichtig und sichert eine individuelle und rechtzeitige Unterstützung der Kinder.

 

2.10. Präventives und sozialpädagogisches Konzept in der Sexualerziehung

 

In unserer Einrichtung, der Kita St. Michael, möchten wir jedem Kind eine selbstbestimmte, angstfreie und geschützte Sexualentwicklung ermöglichen. Uns ist wichtig, jedes Kind individuell und behutsam in seiner Sexualentwicklung zu begleiten.

 

Wir sehen es in unserer Einrichtung als Ziel an:

 

  • Mädchen und Jungen darin zu stärken, die eigene Sexualität und den Umgang mit ihrem Körper als einen positiven Lebensbereich kennenzulernen und zu erleben.
  • Die Kinder darin zu stärken, ihren eigenen Körper wahrzunehmen und zu akzeptieren.
  • Die Kinder zu sensibilisieren, die eigenen Gefühle und Grenzen zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren.
  • Die Gefühle der anderen Menschen wahr zunehmen und ihnen respektvoll zu begegnen.
  • Den Kindern das Erleben des gleichberechtigten Umgangs zwischen Mädchen und Jungen und von Akzeptanz zu unterstützen und zu fördern.
  • Mädchen und Jungen im Finden und Erkennen der eigenen Identität zu unterstützen.
  • Eine Atmosphäre zu schaffen, die einlädt, Fragen zu stellen und Gespräche über die Sexualität zulässt.
  • Den Kindern entwicklungsgerechtes Wissen über Sexualität zu vermitteln und geeignetes Material zur Verfügung zu stellen.

 

Für eine kindgerechte Begleitung in der Sexualentwicklung ist es wichtig:

 

  • Darauf zu achten, dass das persönliche Schamgefühl eines jeden Mädchen und eines jeden Jungen respektiert wird.
  • Durch die Raumgestaltung den Kindern die Möglichkeit geben, weitgehend ungestört und geschützt zu spielen.
  • Für das Wickeln einen geschützten Bereich in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu schaffen.
  • Darauf zu achten, eine liebevolle, persönliche Bindung aufzubauen und eine Pflegekonstanz zu gewährleisten.
  • Durch Angebote mit Materialien wie Knete, Fingerfarbe, Lehm, Matsch, Sand, Schaum etc. den Kindern wichtige Körpererfahrungen zu ermöglichen.

 

Wir arbeiten nach den Richtlinien des Kinderschutzgesetzes, der Ordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bistum Fulda ( Präventionsordnung Fulda – PrävO FD ) und richten uns nach dem diözesanen Verhaltenskodex des Bistum Fulda.

 

3. Ziele der pädagogischen Arbeit

 

Hauptziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, zusätzlich zur Familie, Grundlagen zu schaffen, damit Kinder zu starken, sozialen, vitalen, kreativen, kommunikativen und naturverbundenen Menschen heranwachsen. Menschen, die auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen können und die Aufgaben des Lebens selbstbewusst meistern.

 

Wir legen besonderen Wert darauf, die Kinder in einer liebevollen Atmosphäre zu begleiten und ihre Individualität zu achten.

 

3.1. Starke Kinder

 

„Gott hat jedem Menschen Charismen und Talente gegeben, die ihn zu einer unverwechselbaren Person machen. Deshalb ist jeder Mensch einzigartig. Jeder hat Gaben, keiner hat keine, aber nicht alle haben die gleichen Gaben. Solche Gaben helfen, das Leben zu bewältigen.“ (BEP der Bistümer in Hessen, S. 6)

 

Jedes Kind, welches zu uns kommt, bringt einzigartige Besonderheiten und unterschiedliche Voraussetzungen mit (Familie, Umgebung, Temperament, Talent, Auffassungsgabe, Lern- und Entwicklungstempo). Dies bedeutet, dass sich jedes Kind ganz individuell und unterschiedlich schnell entwickelt. Es gibt keine starren Normen für diesen Prozess.

 

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die Begabungen und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Kinder zu unterstützen und zu fördern. Wir holen die Kinder dort ab, wo sie stehen und begleiten sie ein Stück ihres Weges.

 

3.2. Soziale Kinder

 

Der Mensch lernt lebenslang, in jeder Situation, voneinander und miteinander. Das Lernen beginnt für das Kind zunächst in der eigenen Familie. Mit dem Besuch des Kindergartens erweitert sich sein soziales Umfeld. Es entstehen neue Beziehungen und erste Freundschaften.

 

    

 

Wir sind bestrebt, Werte unserer Gesellschaft vorzuleben, damit sich die Kinder daran orientieren können. Unser offenes, wertschätzendes und respektvolles Verhalten unterstützt die Kinder dabei, folgende soziale Kompetenzen zu erwerben:

 

  • Beziehungsgestaltung zu Kindern und Erwachsenen
  • Empathie, Fairness
  • Solidarität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit
  • Kompromissbereitschaft, Toleranz
  • Fähigkeit zur Konfliktlösung
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. 

 

3.3 Vitale Kinder

 

Kinder sind viel und gerne in Bewegung. Durch Bewegung entdecken sie nicht nur ihre Umwelt, sie entwickeln auch ein Gefühl für den eigenen Körper. Im Spiel lernen sie, die eigenen Grenzen einzuschätzen und sozial zu agieren. Viel Bewegung an frischer Luft stärkt zudem die Abwehrkräfte der Kinder und fördert die kognitive Entwicklung. Der Bewegungserziehung geben wir in unserer Einrichtung täglich viel Raum.

 

Neben ausreichend Bewegung ist uns auch eine gesunde Ernährung wichtig. Wir sind überzeugt davon, dass es bereits im Kindergartenalltag wichtig ist, den Wert von gesundem und ausgewogenem Essen zu vermitteln. Die Eltern unterstützen uns bei der Umsetzung des „zuckerfreien Frühstücks“. Das Mittagessen, welches wir von der Firma Grümel in Fulda geliefert bekommen, ist frisch, abwechslungsreich und vollwertig.

 

Wir vermitteln den Kindern auch die Bedeutung der Zahnhygiene und unterstützen damit die Eltern, denen natürlich bei der häuslichen Zahnpflege ihrer Kinder die Hauptaufgabe zukommt.

 

3.4. Singende, tanzende und phantasievoll-gestaltende Kinder 

 

Musik

 

Die Musik fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes, aber vor allem macht Musik Spaß! Sie ist aus unserem Kindergartenalltag nicht wegzudenken, und wir finden jeden Tag einen Anlass, um zu singen.

 

Kinder nehmen Musik sehr sinnlich wahr. Man hört die Musik, man spürt sie, man bewegt sich zu ihr und kann sie sogar selber erschaffen. Musik transportiert Emotionen, sie kann entspannen, sie kann von fremden Kulturen erzählen und die Phantasie beflügeln.

 

Gestalten

 

Wir möchten, dass die Kinder Freude am eigenen Gestalten entwickeln. Jedes Kind hat individuelle Gestaltungs- und Ausdruckswege, welche wir tolerieren. Wir unterstützen die Kinder dabei, Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, weshalb wir weitestgehend auf den Einsatz von Schablonen verzichten.

 

Unsere Gruppenräume halten die unterschiedlichsten Materialien für die Kinder bereit, mit denen sie experimentieren und sich ausprobieren können.

 

Wenn ein Kind den Kindergarten verlässt, so erhält es von uns eine Sammlung seiner schönsten Arbeiten.

 

3.5. Kommunikationsfreudige Kinder

 

Sprache und Kommunikation sind für die Gestaltung des Lebens von zentraler Bedeutung. Kinder lernen Sprache im Alltag.

 

Im Spiel und Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen lernen sie nicht nur die Bedeutung des gesprochenen Wortes. Vielmehr erwerben sie im Laufe ihrer Entwicklung die Fähigkeit, auch die nonverbalen Signale wie Augenkontakt, Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimmlage und Satzmelodie zu deuten.

 

In unserem Kindergarten gibt es jedoch auch spezifische Angebote, um die Sprachentwicklung zu fördern: Stuhlkreis, Gespräche zu bestimmten Themen, Lieder, Gedichte, Reime, Fingerspiele, Theaterstücke, Geschichten, Bilder, Hörspiele, Rätsel, Würzburger Sprachtraining.

 

Wir schaffen in unserer Kindertagesstätte eine vertrauensvolle Atmosphäre für jedes Kind, damit es ohne Ängste und Zweifel sprechen und sich ausdrücken kann.

 

3.6. Naturbewusste, forschende und neugierige Kinder

 

Wieso, weshalb, warum? Bereits unsere Kleinsten erforschen ihre Umwelt. Sie stellen Fragen, entdecken Zusammenhänge, wundern sich und begreifen.

 

Wir möchten die Kinder in unserer Einrichtung dabei unterstützen, „sich ein Bild von der Welt zu machen“. Uns kommt es dabei nicht darauf an, so viel Wissen wie möglich zu vermitteln sondern die Kinder einzuladen, die Wunder dieser Welt zu entdecken. Selbst in den alltäglichsten Dingen stecken oftmals erstaunliche Überraschungen.

 

Als katholischer Kindergarten erzählen wir auch die Schöpfungsgeschichte und vermitteln den Kindern, wie wertvoll die Natur ist, deren Teil wir sind.

 

Auf Ausflügen und Spaziergängen erkunden wir unsere Umwelt, und wir fördern den Kontakt zwischen Kindern und Tieren.

 

In verschiedenen Projekten sprechen wir mit den Kindern beispielsweise über die Jahreszeiten, die Elemente, Umweltschutz und Abfalltrennung.

 

3.7. Wachsende Kinder

 

Im Laufe eines Lebens wird der Mensch immer wieder mit Veränderungen und Brüchen konfrontiert, welche bereits im Kindesalter bewältigt werden müssen. Eine erste große Veränderung für Kinder stellt der Eintritt in den Kindergarten dar, welchen wir durch die Eingewöhnung so sanft wie möglich zu gestalten versuchen.

 

Aber auch im Kindergartenalltag werden die Kinder mit veränderten Situationen konfrontiert, sei es ein Gruppenwechsel, der Wegzug der besten Freundin oder eine neue Erzieherin. Wir nehmen die Sorgen und Probleme der Kinder dabei sehr ernst, thematisieren diese und geben ihnen Halt und Unterstützung. Auch die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern erleichtert den Bewältigungsprozess für die Kinder und macht sie stark für zukünftige Veränderungen.

 

Am Ende der Kindergartenzeit erfolgt der Übergang in die Grundschule. Die zukünftigen Schulkinder gehören in ihrem letzten Kindergartenjahr zum „Maxi-Club“. Dort werden über das gesamte Jahr verteilt verschiedene Aktionen, Aktivitäten und Projekte durchgeführt, mit welchen wir die Kinder auf die Schule einstimmen und vorbereiten, ihnen das Gefühl der Vorfreude vermitteln und Ängste nehmen wollen. Uns geht es hierbei nicht um bloße Wissensvermittlung sondern darum, den Kindern Kompetenzen an die Hand zu geben, mit welchen sie den Übergang zwischen Kita und Schule gut bewältigen können. Dabei hilft uns auch die enge Kooperation mit der Bonifatiusschule vor Ort.

 

4. Die Krippe – ein Ort zum Spielen, Lernen, Forschen und Fröhlich sein

 

Wir freuen uns sehr, dass wir in unserer Kindertagesstätte die Möglichkeit haben, bereits die Allerjüngsten, also Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, zu betreuen.

 

Zu diesem Zweck wurden die Räumlichkeiten den Bedürfnissen sehr kleiner Kinder angepasst (Wickelraum, Kleinkindtoiletten, Waschrinne, Schlafraum, Wandspielelemente u.v.m.), und auch das Außengelände bietet einen eigenen Spielbereich für die Krippe.           

 

Die pädagogischen Rahmenbedingungen und die Ziele der pädagogischen Arbeit unserer Einrichtung gelten in der Krippe gleichermaßen, werden aber natürlich an die Fähig- und Fertigkeiten und die Bedürfnisse der Allerkleinsten angepasst.

 

Besonders für die jüngsten Kinder ist die Eingewöhnungszeit eine sehr sensible Phase, für die wir uns viel Zeit nehmen und welche in enger Zusammenarbeit zwischen dem Kind, seinen Eltern und der Fachkraft erfolgt („Berliner Modell“, siehe Anhang „Die ersten Tage in der Krippe“).

 

Selbstverständlich gehört das Wickeln zum Krippenalltag dazu. Wir wickeln bedarfsgerecht und nach Absprache mit den Eltern, wobei wir großen Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre legen.

 

Frühstück und Mittagessen werden gemeinsam in der Krippe eingenommen. Hierbei unterstützen wir die Kinder natürlich, möchten sie aber auch in ihrer Selbständigkeit fördern.

 

Nach dem Mittagessen können sich die Kleinsten in ihrem eigenen Ruheraum erholen, wo für jedes Kind ein Bettchen bereit steht.

 

5. Im Dialog – Eltern und Pädagogen

 

Wir wünschen uns, dass sich aus der Elternarbeit eine Erziehungspartnerschaft zwischen Familie und Pädagoginnen zum Wohl des Kindes entwickelt 

 

Das bedeutet und umfasst für uns:

 

  • Gegenseitige Achtung, Akzeptanz, Respekt, Begegnung „auf Augenhöhe“, Verständnis
  • Gegenseitiger kontinuierlicher Informationsfluss (Elterninfowand, Elternbriefe, Gruppeninfotafeln, Tür- und Angelgespräche, Jahresplan)
  • Regelmäßige Eltern- und Entwicklungsgespräche
  • Regelmäßige Elternabende (für alle Eltern, auf Gruppenebene, zu einem bestimmten Thema)
  • Wahl des Elternbeirats, regelmäßige Sitzungen des Eltern- und Kindergartenbeirats
  • Gemeinsame Feste, Feiern, Veranstaltungen
  • Wertschätzender und konkurrenzloser Umgang
  • Verzicht auf einvernehmliche Lösungen

 

Wir wünschen uns eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. Für Kritik und Anregungen sind wir stets offen, und die Eltern können uns jederzeit ansprechen, wenn sie ein Gespräch wünschen. Wir freuen uns über aktive und engagierte Eltern, welche dazu beitragen, den Kindern eine unvergessliche Kindergartenzeit zu bereiten.

 

 

 

 

 

6. Netzwerkarbeit

 

 

 

Als katholische Kindertagesstätte ist die Verbundenheit mit der Kirchengemeinde St. Vitus und dem Gemeindepfarrer für uns selbstverständlich. Aber es bestehen noch viele weitere Kooperationen und Kontakte, welche wir sehr schätzen und pflegen und an dieser Stelle aufzählen wollen:

 

 

 

  • Gemeinde Bad Salzschlirf
  • Förderverein der Kita St. Michael
  • Bonifatiusschule
  • Feuerwehr
  • Evangelische Kirchengemeinde
  • Haus Waldeck, insbesondere die „Kindergarten-Oma“
  • Aqualux
  • Patenschaftszahnärztin Tarillion
  • Arbeitskreis für Zahngesundheit, Ernährungsberaterin
  • „Freunde mit vier Pfoten“, Pädagogische Begleitung mit Tieren
  • Frühförderstelle „Zitronenfalter“ Fulda
  • Kreisverkehrswacht Fulda
  • Grümel

 

An dieser Stelle danken wir auch allen Geschäften, Nachbarn, Vereinen und Freunden vor Ort, die uns mit ihrem Engagement unterstützen und uns viele Unternehmungen ermöglichen.           

 

Die Zusammenarbeit mit therapeutischen Fachkräften, diagnostischen Stellen und sozialen Diensten sehen wir als willkommene Ressource und sind stets offen dafür.

 

7. Prinzipien der Qualitätsentwicklung und -sicherung

 

Die Qualität unserer Arbeit ist uns sehr wichtig. Gemäß § 45 Bundeskinderschutzgesetz sind wir auch gesetzlich dazu verpflichtet, das Wohl der Kinder in der Einrichtung zu gewährleisten.

 

Die Fachberatung der Caritas informiert uns kontinuierlich, umfassend und kompetent über aktuelle Themen aus allen Bereichen rund um die Kita.

 

Wir nehmen regelmäßig an Weiter- und Fortbildungen teil, um unseren beruflichen Kenntnisstand zu erweitern und aufzufrischen.

 

In den wöchentlichen Teamsitzungen besprechen wir wichtige organisatorische Dinge und reflektieren aktuelle Ereignisse.

 

Unser Konzept dient uns als Handlungsleitfaden unserer pädagogischen Arbeit. Wir haben es gemeinsam erarbeitet und können uns damit identifizieren. Wir werden die Konzeption in regelmäßigen Abständen reflektieren und gegebenenfalls an Veränderungen anpassen.

 

Durch das Bistum Fulda wird unsere Einrichtung ärztlich und sicherheitstechnisch betreut. Es liegen für alle Mitarbeiter erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vor, welche alle vier Jahre erneuert werden müssen.

 

Des Weiteren finden regelmäßige Kontrollen durch das Gesundheitsamt und das Veterinäramt Fulda statt.

 

Es wurde für unsere Kindertagesstätte eine Gefährdungsbeurteilung erstellt, welche alle zwei Jahre überarbeitet wird.

 

Die Gemeinde als Eigentümer des Gebäudes und des Außengeländes ist verpflichtet, regelmäßig die Sicherheit des Gebäudes hinsichtlich des Brandschutzes und die Sicherheit der Spielgeräte auf der Außenanlage zu überprüfen.

 

Die Gebäudereinigung Leutke sorgt für Hygiene und Sauberkeit in unserem Haus.

 

Bad Salzschlirf, Juli 2016

 

 

 

11. Anhang

 

  Willkommen in unserer

 

Kindertagesstätte St. Michael

 

in Bad Salzschlirf

 

Wissenswertes rund um die Kita von A bis Z

 

Abholregelung

 

Die Abholregelung ist Bestandteil unseres Betreuungsvertrages. Dort tragen Sie die Personen ein, welche berechtigt sind, Ihr Kind abzuholen. Personen, deren Namen dort nicht aufgeführt sind, geben wir Ihr Kind nicht mit. Abholberechtigt sind auch nur volljährige Personen!

 

Die Abholregelungen werden in den jeweiligen Gruppen aufbewahrt. Sprechen Sie die Erzieherinnen an, wenn Sie jemanden eintragen möchten.

 

Bitte beachten Sie, dass die Kinder immer abgeholt werden müssen und ab dem Kindergartenjahr 2014/15 nicht mehr alleine nach Hause gehen dürfen!

 

Aufteilung unserer Kita:

 

Großer Spielraum im Eingangsbereich, Büro, Schlafraum, Marienkäfer (blau), Eisbären (rot), Dinos (gelb), Elefanten (grün), Personalzimmer, Turnhalle bzw. Mehrzweckraum, Küche, Toiletten und Waschräume. Zur Kita gehört ein großer Spielplatz.

 

Die „Sternschnuppen“-Gruppe befindet sich im Paul-Gerhard-Haus im Söderweg 1, 36364 Bad Salzschlirf.

 

Anrufen:

 

Bei Fragen oder Mitteilungen an uns, können Sie uns in der Zeit von 07:30 – 16:30 Uhr unter der Tel. Nr. 06648/ 37374 erreichen. Sollte es uns nicht möglich sein, persönlich ans Telefon zu gehen, erreichen Sie unseren Anrufbeantworter. Hier können Sie uns Ihre Nachricht hinterlassen oder um einen Rückruf bitten.

 

Aufsichtspflicht:

 

Die Aufsichtspflicht der Erzieherinnen erstreckt sich auf den Aufenthalt der Kinder in der Kita und auf Spaziergänge und Ausflüge ohne Eltern.

 

Sie beginnt bei der Übernahme des Kindes und endet bei der Übergabe an berechtigte Personen (siehe Abholregelung).

 

Ausflüge:

 

Während des Kindergartenjahres werden verschiedene Veranstaltungen z.B. Gottesdienste und Feste gefeiert, Ausflüge durchgeführt.

 

Bei Veranstaltungen und Ausflügen mit Eltern und Kindern, liegt die Aufsichtspflicht immer bei den Eltern.

 

Abmeldung:

 

Soll Ihr Kind die Kita nicht mehr besuchen, z.B. bei Umzug usw., sind Sie zur rechtzeitigen schriftlichen und formlosen Kündigung verpflichtet. Die Kündigungsfristen entnehmen Sie bitte dem Betreuungsvertrag. Bei Schuleintritt ist eine Abmeldung nicht erforderlich.

 

Begrüßung

 

Eine ganz wichtige Gruppenregel, auf welche wir Wert legen, ist die persönliche Begrüßung und Verabschiedung bei der jeweiligen Erzieherin.

 

Bekleidung:

 

Wir möchten Sie bitten, auf angemessene, wetterentsprechende Kleidung sowie Schuhwerk zu achten, damit wir auch bei feuchter, kalter oder sonniger Witterung das Außengelände aufsuchen können.

 

Geben Sie Ihrem Kind eine mit Namen gekennzeichnete Tasche mit Wechselwäsche mit. So können wir Ihr Kind umziehen, wenn es sich z.B. während des Spiels auf dem Spielplatz schmutzig oder im Waschraum nass gemacht hat.

 

Ziehen Sie Ihrem Kind spielgerechte und bequeme Kleidung an.

 

Kleidungsstücke, die von der Kita ausgeliehen wurden, bringen Sie bitte gewaschen zurück.

 

Kontrollieren Sie bitte ab und zu die Hausschuhe, Turnschuhe und auch die Wechselwäsche Ihres Kindes zwecks passender Größe.

 

Christliche Erziehung:

 

Das christliche Miteinander und das Weitergeben unserer Glaubenserfahrungen ist täglich ein Thema in unserer Einrichtung und fließt in die Arbeit mit ein. Uns ist wichtig, dass die Kinder bei der religiösen Erziehung in erster Linie mit der Freude und dem Glück positive Erfahrungen machen.

 

Die Ein- bis Dreijährigen

 

Seit dem 01.04.2011 betreuen wir Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in der Krippengruppe (rote Gruppe).

 

In einer an die Bedürfnisse der Jüngsten angepassten Umgebung werden max. 10 Kinder von zwei Fachkräften betreut, da diese kleinen Kinder ein großes Bedürfnis an Zuwendung und Aufmerksamkeit haben.

 

Dienstbesprechung:

 

Jeden Montag treffen wir uns von 16.30 bis 18.30 Uhr zu einer Dienstbesprechung. Es werden organisatorische, konzeptionelle oder themenbezogene Aspekte besprochen. Nur durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Absprachen gelingt es, ein gutes Arbeitsklima zu halten, damit sich die Qualität in unserer Kita weiterentwickeln kann.

 

Eigene Spielsachen:

 

An jedem Montag ist unser Spielzeugtag, d.h. an diesem Tag können die Kinder Spielsachen von zuhause mitbringen.

 

Natürlich haben wir Verständnis, wenn vor allem unsere Kleinsten sich zeitweise noch nicht von ihrem Kuscheltier trennen können. Alle Kinder sind jedoch für ihre Spielsachen verantwortlich. Wir übernehmen keine Haftung.

 

Bitte geben Sie kein Kriegsspielzeug und keine Schminksachen mit.

 

Elternbeirat:

 

In jeder Gruppe wird zu Beginn des Kindergartenjahres der Elternbeirat gewählt (pro Gruppe 1 Elternvertreter und dessen Stellvertreter). Der Elternarbeit hat eine beratende Funktion und vertritt die Eltern der Kindergartenkinder.

 

Das bedeutet u.a.

 

-       ca. 2 Kindergartenbeiratstreffen im Jahr

 

-       Organisation und Planung von Veranstaltungen

 

-       Ansprechpartner für Eltern und Erzieher sein

 

Elterninfos:

 

Im Flur finden Sie eine große Pinnwand, wo wir wichtige Informationen, beispielsweise über ansteckende Erkrankungen oder Veranstaltungen, für Sie aushängen. Gruppenbezogene Informationen finden Sie auf den Tafeln vor den jeweiligen Gruppenräumen.

 

Elternbriefe verteilen wir in die entsprechenden Halterungen vor den Gruppen oder geben Sie Ihnen persönlich mit.

 

Essen:

 

Während des Kindergartenmorgens, gegen 9.30 Uhr, essen die Kinder ein zweites Frühstück. Bitte unterstützen Sie die gesunde Ernährung Ihres Kindes mit einem möglichst zuckerfreien Frühstück! Bitte geben Sie ihm keine Süßigkeiten mit (z.B. Milchschnitte, Knoppers, Kekse, kleine Kuchen, Schokolade usw.)!

 

Die Kinder können zwischen Tee, Milch und Wasser wählen. Für den kleinen Imbiss am Nachmittag geben Sie Ihrem Kind ein Brot, Obst oder Joghurt mit.

 

Sie haben die Möglichkeit, Ihr Kind auf den aushängenden Listen im Eingangsbereich zum Mittagessen anzumelden. Bitte melden Sie Ihr Kind bis zum Ende der laufenden Woche schon für die nächste Woche an, damit die Küche planen kann. In Notfällen ist auch eine kurzfristige Teilnahme (Anmeldung bis 12.00 Uhr des Vortages oder bis 9.00 Uhr des gleichen Tages) möglich. Ein Mittagessen kostet 3,10 € und wird von der Firma Grümel aus Fulda geliefert.

 

Im Interesse Ihres Kindes sollten Sie nicht vergessen, Ihr Kind anzumelden, da wir ihm sonst kein Mittagessen anbieten können. Umgekehrt müssen wir Ihnen das Essen in Rechnung stellen, wenn Sie vergessen, Ihr Kind abzumelden!

 

Den Kindern steht ein Kühlschrank zur Aufbewahrung ihrer Mahlzeiten zur Verfügung. Bitte beschriften Sie die Brotdosen mit dem Namen Ihres Kindes und erklären Sie den Kindern, dass volle Brotdosen nach dem Essen wieder in den Kühlschrank gehören.

 

Elternbeitrag:

 

Seit dem 01.08.2015 gilt folgende Beitragsregelung:

 

Sie wählen, verbindlich für die Dauer eines Kindergartenjahres, aus folgenden Modulen:

 

U3

Mo.-Fr.

7:30 - 14:30 Uhr

Ü3 a

Mo.-Fr.

7:30 - 12:30 Uhr

Ü3 b

Mo.-Fr.

7:30 – 14:30 Uhr

Ü3 c

Mo.-Do.

7:30 – 16:30 Uhr

Fr.

7:30 – 14:30 Uhr

 

185 €

 

 

95 €

 

120 €

 

145 €

 

Bitte beachten Sie, dass Sie die Module nicht tageweise mischen können!

 

Ferien:

 

Zu Beginn des Kindergartenjahres, werden die Schließzeiten bzw. Ferientermine vom Träger nach Anhörung der Mitarbeiterinnen und des Kita- Beirates festgelegt und schriftlich mitgeteilt.

 

Freispiel:

 

Die Dauer des Freispiels hängt von der Spielintensität und den Bedürfnissen der Kinder ab. Während des Freispiels haben die Kinder die Möglichkeit, alle Materialien und Spielecken in ihren Gruppenräumen zu nutzen.

 

Förderverein:

 

Wir freuen uns über die Unterstützung unseres Fördervereins. Ziel des Vereins ist es, unsere Kindertagesstätte mit finanzieller, ideeller und materieller Hilfe zu unterstützen. Sie können gerne als Mitglied beitreten oder aktiv mitwirken. Flyer und Beitrittsformulare erhalten Sie im Büro. Weitere Informationen finden Sie an der Pinwand im Eingangsbereich.

 

Geburtstage:

 

Geburtstagsfeiern sind sehr beliebt! Schließlich steht das Kind an diesem Tag im Mittelpunkt. Das Geburtstagskind kann für seine Gruppe eine Kleinigkeit mitbringen, dies kann etwas zu essen, ein interessantes Buch oder eine spannende CD für die ganze Gruppe sein. Bitte sprechen Sie mit der jeweiligen Erzieherin der Gruppe ab, was Sie mitbringen möchten.

 

Hospitation der Eltern:

 

Die Eltern sind herzlich eingeladen, nach vorheriger Absprache, an einem Vormittag ihr Kind im Umgang mit anderen Kindern zu erleben. So können Sie sich auch ein Bild vom Gruppenalltag machen.

 

Hausschuhe:

 

Aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen tragen alle Kinder ganzjährig in der Einrichtung feste Hausschuhe oder Sandalen – bitte keine Schlappen, Clogs oder Hüttenschuhe.

 

Jahresplan:

 

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres teilen wir unseren Jahresplan an Sie aus. Dort informieren wir Sie über die von uns übers Jahr geplanten Aktivitäten und Veranstaltungen für die gesamte Kita.

 

Konzeption:

 

Pädagogische Grundsätze, Richtlinien und Rahmenbedingungen unserer Einrichtung und unserer pädagogischen Arbeit sind in unserer Konzeption festgehalten und formuliert. Diese Konzeption wurde durch den Verwaltungsrat verabschiedet und kann von Ihnen gerne gelesen werden. Fragen Sie bitte im Büro der Kindergartenleitung nach, um ein Exemplar zu erhalten.

 

Krankheiten:

 

Bitte teilen Sie uns telefonisch kurz mit, wenn Ihr Kind erkrankt sein sollte. Im Falle einer ansteckenden, meldepflichtigen Krankheit (z.B. Windpocken, Hand-Mund-Fuß-Krankheit, Masern, Mumps, Röteln, Norovirus, Läuse u.a./ siehe Betreuungsvertrag) benötigen wir ein ärztliches Attest beim Wiedereintritt des Kindes in die Kita.

 

Bei ansteckenden Erkrankungen bringen wir einen Aushang an der Elterninfowand an.

 

Auch im Falle eines kleineren Infektes und bei Antibiotikumgabe sollte Ihr Kind bis zur vollständigen Genesung die Kita nicht besuchen. Hier ist kein ärztliches Attest erforderlich.

 

Bitte unterstützen Sie uns dabei, die Zahl von Krankheitsfällen so gering wie möglich zu halten, indem Sie Ihr Kind nicht krank zu uns bringen. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu hoch.

 

Lernen:

 

Lernen im Kindergarten ist in den unterschiedlichsten Lernbereichen möglich. Wir bieten den Kindern eine Vielfalt von Erlebnismöglichkeiten:

 

?  in der Sozialerziehung und Persönlichkeitsbildung

 

?  im Denken und Sprechen

 

?  in der Wahrnehmung

 

?  in der Bewegungs- und Musikerziehung

 

?  in der Umwelt-, Natur- und Sacherziehung

 

?  im bildnerischen Gestalten

 

?  in der religiösen Erziehung

 

?  in der Gesundheitserziehung

 

Maxi - Club:

 

Die zukünftigen Schulkinder gehören in ihrem letzten Kindergartenjahr zum “Maxi-Club”. Sie erhalten in kleinen Projekten, welche jährlich variieren, eine zusätzliche Förderung neben der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den jeweiligen Gruppen. Projekte können sein: Verkehrserziehung, Brandschutzerziehung, Würzburger Sprachtraining, Bewegung, Abschlussgottesdienst und Übernachtung in der Kita mit anschließendem gemeinsamen Frühstück u.v.m..

 

Für das letzte Kindergartenjahr wird kein Kitabeitrag von den Eltern erhoben.

 

Öffnungszeiten:

 

Am Vormittag:

 

  • 7.30 - 8.00 Uhr        Frühdienst
  • 7.30 – 9.00 Uhr       Bringzeit
  • 8.00 - 12.00 Uhr      Spielzeit
  • 12.00 – 12.30 Uhr    Abholzeit
  • 12.00 – 13.00 Uhr    Mittagessen
  • 12.30 – 13.30 Uhr    Mittagsruhe (Kitatür ist abgeschlossen!)

 

Am Nachmittag:

 

  • 13.30 – 14.00 Uhr    Bring- und Abholzeit

 

Während dieser Zeit schlafen unsere ganz Kleinen in der Krippe und die Größeren in der “Traumstunde” in der Turnhalle. Wir bitten Sie daher um Ruhe und Rücksicht!

 

  • 13:30 Uhr Nachmittag haben die Kinder die Möglichkeit, sich in zwei Spielgruppen zu treffen.
  • Der Kindergarten schließt um 16.30 Uhr. Freitags schließen wir bereits 14.30 Uhr

 

Unsere Krippengruppe hat Montag bis Freitag von 7.30 bis 14.30 Uhr geöffnet.

 

Wir bitten Sie, die Bring- und Abholzeiten einzuhalten! Wir richten unseren Tagesablauf entsprechend ein und planen unsere Aktivitäten und Angebote danach. Wir erheben eine Gebühr von 5,00 €, wenn die Uhrzeiten für das Bringen und Abholen der Kinder nicht eingehalten werden.

 

Ökumene:

 

Wir pflegen den Kontakt zur katholischen und zur evangelischen Kirchengemeinde.

 

Parken:

 

Die Eltern sind verpflichtet, Ihre Kinder auf dem Parkplatz vor fahrenden Autos zu schützen. Beim Öffnen der Autotüren, muss darauf geachtet werden, dass parkende Fahrzeuge nicht beschädigt werden.

 

Bitte parken Sie nicht auf den Personalparkplätzen! Danke!

 

„Powertag“:

 

Einmal wöchentlich bieten wir einen sogenannten „Powertag“ an. Das bedeutet, dass die Kinder an diesem Tag kein Frühstück von zu Hause mitbringen. Sie bereiten alle gemeinsam in ihrer Gruppe eine Mahlzeit zu, welche sie sich im Lauf der Woche gemeinsam ausgesucht haben, z.B. Frühstücksbüffet, Müsli, Pizza, Nudeln usw. In der Regel bringen die Kinder dafür etwas von zu Hause mit. Wir geben Ihnen rechtzeitig bescheid.

 

Bitte haben Sie Verständnis, dass der „Powertag“ zugunsten anderer Aktivitäten hin und wieder ausfallen kann. Sie werden darüber rechtzeitig informiert.

 

Praktikanten:

 

Unser Kindergarten betreut und begleitet regelmäßig PraktikantenInnen, welche sich für den Beruf des Erziehers interessieren oder diese Berufsrichtung bereits eingeschlagen haben.

 

Projekte:

 

In jeder Gruppe finden kleinere oder größere Projekte außerhalb des Jahresplanes statt. In unseren Projekten finden Sie u.a. Aspekte des künstlerischen, des sprachlichen, des musikalischen Bereiches wieder, d.h. unsere Angebote für die Kinder werden sehr vielseitig und abwechslungsreich gestaltet. Hierbei ist jede Gruppe ganz eigenständig in der Planung ihrer Aktivitäten. Die Wünsche und Vorschläge der Kinder werden, wenn möglich und umsetzbar, berücksichtigt.

 

Probleme:

 

Wenn Probleme auftauchen, die Ihr Kind, Sie selbst, uns Erzieherinnen oder unsere Arbeit betreffen, bitte sprechen Sie uns direkt an! Sicher lässt sich eine Lösung finden.

 

Wir sehen in Ihnen wertvolle Partner unserer Arbeit, wünschen uns jedoch auch Ihr Vertrauen und Ihr Verständnis, dass wir nicht jeden Wunsch erfüllen können. Wir sind für konstruktive Kritik offen und dankbar.

 

Rauchverbot:

 

In unserer Einrichtung herrscht striktes Rauchverbot!

 

Regeln:

 

Regeln sind für die Orientierung der Kinder sehr wichtig. Sie geben gerade den neuen Kindern eine Hilfe beim Zurechtfinden, Schutz und Sicherheit. Die Gruppenregeln sind für alle gültig. Je nach Situation müssen sie aber neu überdacht, gegebenenfalls auch geändert werden.

 

Sprechzeiten:

 

Bei Bedarf können Sie mit Ihrer Erzieherin oder der Kindergartenleitung jederzeit einen Termin vereinbaren. Sprechen Sie uns an!

 

Träger:

 

Katholische Kirchengemeinde St. Vitus

 

Kirchstraße 10

 

36364 Bad Salzschlirf

 

Tel. 06648-2397

 

Fax. 06648-2398

 

Mail: www.vituskirche.de

 

Kuratorin: Andrea Martin

 

Tel.:06648 – 911354

 

Sechs Verwaltungsmitglieder sowie der Gemeindepfarrer regeln die personellen Angelegenheiten der Einrichtung und beschließen die Höhe der Elternbeiträge. Die politische Gemeinde ist Miteigentümer des Gebäudes und des Spielplatzgeländes.

 

Turnen:

 

Einmal in der Woche hat jede Gruppe ihren Turntag, zu dem die Kinder ihren Turnbeutel mit separatem Turnzeug mitbringen. Es ist von Vorteil, die Turnkleidung mit Namen zu versehen, da die Kinder oft nicht zuordnen können, was ihnen gehört und was nicht.

 

Bitte nehmen Sie die Turnkleidung regelmäßig zum Waschen mit nach Hause!

 

Team:

 

Unser Team besteht aus qualifizierten Mitarbeiterinnen mit den unterschiedlichsten Zusatzqualifikationen. Im Vordergrund unserer Arbeit steht ein gemeinsames, in unserer Konzeption verankertes Ziel.

 

Aber jede Erzieherin bringt, genau wie Ihre Kinder, unterschiedliche Talente, Temperamente und Ideen in unsere Kindertagesstätte ein. Diese Vielfalt macht unseren Kindergarten farbig und lebendig.

 

Unfallversicherung:

 

Jedes Kind ist beim Besuch der Kindertagesstätte gesetzlich unfallversichert bei der Unfallkasse Hessen. Dies bezieht sich auch auf den Weg von und zur Einrichtung. Der Versicherungsschutz besteht unabhängig davon, ob die Kinder begleitet werden oder den Weg zur Einrichtung alleine zurücklegen.

 

Versicherungsschutz:

 

Versicherungsschutz in der Kita besteht, sobald ein Kind angemeldet ist, und es die Einrichtung besucht. Auch sogenannte Schnupperkinder sind versichert. Gleiches gilt für Helfer, sofern eine Beauftragung (z.B. Helferliste bei Wanderungen, Festen, Hospitationen etc.) vorliegt. Privatgegenstände sind nicht versichert, außer Bekleidung und Brillen (Körperersatzstücke).

 

Zahngesundheit:

 

Nach dem Mittagessen putzen sich die Kinder ihre Zähne. Zahnbürsten und Zahncreme erhalten wir kostenfrei vom Arbeitskreis für Zahngesundheit. Außerdem pflegen wir den Kontakt zur Patenschaftszahnärztin vor Ort. Wir unterstützen die Eltern bei Ihrer Aufgabe, den Kindern die Zahnpflege nahezubringen. Die Hauptverantwortung für die tägliche Zahn- und Mundhygiene liegt aber selbstverständlich in der Verantwortung der Eltern.

 

Zusammenarbeit:

 

Eine gute und offene Zusammenarbeit mit Ihnen ist uns wichtig.

 

Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zeit mit Ihnen und Ihrem Kind.

 

Bad Salzschlirf, Januar 2016

 

 

 

Die ersten Tage in der Krippe

 

Elterninformation zur Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe der Kindertagesstätte St. Michael

 

Sehr geehrte Eltern,

 

nun steht Ihnen ein großer Schritt bevor. Sie haben sich entschieden, Ihr Kind vertrauensvoll in unsere Hände zu geben. Diese Situation wollen wir gut mit Ihnen und Ihrem Kind meistern.

 

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kindergarteneinrichtung ist für kleine Kinder eine große Herausforderung: Das Kind muss sich an eine neue Umgebung anpassen, zu fremden Personen eine Beziehung aufbauen, sich an eine täglich mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Um zu vermeiden, dass all diese Veränderungen Stress beim Kind erzeugen, ist es sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind, gerade zu Beginn, ein Stück Lebensweg Hand in Hand gehen.

 

Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen schon im Vorfeld eine Orientierungshilfe bei der Eingewöhnung und Antworten auf die am häufigsten gestellten Elternfragen geben. Unser Ziel ist es, die Eingewöhnungszeit so sanft wie möglich zu gestalten. Dies schaffen wir mit einem individuellen Eingewöhnungskonzept dank Ihrer Unterstützung. Nur so können wir gemeinsam erreichen, dass sich das kleine Kind in unserer Einrichtung wohl fühlt. Gut eingewöhnte Kinder entwickeln sich besser, sind neugieriger, damit lernbereiter und sind weniger krank.

 

Wir möchten Sie aber ausdrücklich bitten, Ihre persönlichen Fragen zur Eingewöhnung an die Fachkraft, welche die Eingewöhnung Ihres Kindes übernimmt, zu stellen. Nur so können Bedenken und Sorgen Ihrerseits geklärt und Missverständnisse vermieden werden.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kind und auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

 

Ihr Krippenteam

 

  

 

Fragen, bevor es los geht

 

Ist mein Kind für die Kindertageseinrichtung noch zu klein?

 

Die Krippengruppe der Kindertagesstätte St. Michael ist auf die Altersstufe Ihres Kindes vorbereitet, die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen sind vorhanden. Damit sich Ihr Kind einleben kann, ist eine behutsame Eingewöhnung ganz entscheidend. Während der Eingewöhnungszeit ist eine enge Zusammenarbeit von Eltern und dem pädagogischen Fachpersonal unabdingbar.

 

Sind wir „Rabeneltern“, wenn wir unser Kind in eine Kindertageseinrichtung geben?

 

Es gibt viele Gründe, sein Kind eine Kindertageseinrichtung besuchen zu lassen. Schlechte Eltern sind sie deshalb sicher nicht. Sie können sich noch immer genug Zeit für Ihr Kind nehmen. Nicht die Menge, sondern die Qualität der Zeit, die Sie mit Ihrem Kind verbringen, ist entscheidend.

 

Werde ich mein Kind an die Erzieherin verlieren?

 

Die Erziehung eines Kindes in der Krippengruppe unterscheidet sich sicherlich von der Erziehung in der Familie. Eine eigens dafür bestimmte Fachkraft begleitet Sie und Ihr Kind während der Eingewöhnungszeit. Diese Fachkraft wird Sie auch weiterhin begleiten und dafür sorgen, dass die Bedürfnisse und Interessen des Kindes genügend Beachtung finden. Ausgehend von Beobachtungen und kindlichen Äußerungen sowie Ihren Informationen als Eltern, wird die Entwicklung Ihres Kindes individuell gefördert.

 

Wie lange dauert die Eingewöhnung meines Kindes?

 

Das ist bei jedem Kind unterschiedlich. In der Regel kann man von 1-3 Wochen ausgehen. Es ist wichtig, dass Sie während der Eingewöhnung Ihres Kindes persönlich anwesend sind. In den ersten 3 Tagen begleiten Sie Ihr Kind für etwa 1 Stunde in die Krippe. Danach trennen Sie sich für kurze Zeit von ihrem Kind, verbleiben aber in der Nähe der Krippengruppe. Je nachdem, wie sicher sich ihr Kind fühlt, kann die Anwesenheitszeit Ihres Kindes in der Gruppe verlängert werden. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn Ihr Kind die neue Bezugsperson anerkannt hat und ihr vertraut. Die Eingewöhnung Ihres Kindes wird mit Ihnen – immer ausgehend von den Bedürfnissen Ihres Kindes – individuell vereinbart.

 

Wann kann ich wieder arbeiten gehen?

 

Wenn Ihr Kind sicher eingewöhnt ist, können Sie wieder zur Arbeit gehen. Kalkulieren Sie sicherheitshalber einen Zeitraum von 4 Wochen ein. Manchmal können unvorhergesehene Dinge eintreten, welche die Eingewöhnung verlängern, wie z.B. Krankheit des Kindes.

 

Kann auch eine andere Person die Eingewöhnung übernehmen?

 

Wenn es Ihnen nichtmöglich ist, die Eingewöhnung selbst zu begleiten, kann dies auch eine andere Bezugsperson des Kindes übernehmen, zu der Ihr Kind Vertrauen hat, z.B. die Oma. Die Eingewöhnung sollte nicht von wechselnden Personen begleitet werden.

 

Was muss ich zur Eingewöhnung mitbringen?

 

Bringen Sie Geduld und Zeit mit. Ein Kuscheltier oder ein Lieblingsspielzeug gibt dem Kind Sicherheit und Trost in der neuen Umgebung. Braucht Ihr Kind einen Schnuller oder eine Teeflasche, so nehmen Sie diese ebenfalls mit.

 

Was ziehe ich meinem Kind an?

 

Ziehen Sie Ihrem Kind bequeme Kleidung an, die auch schmutzig werden darf. Denken Sie auch daran, dass Ihr Kind wetterfeste Kleidung für draußen benötigen könnte. Fragen Sie die Fachkraft, welche Kleidungsstücke in der Krippe ständig verfügbar sein sollten.

 

Die ersten Tage in der Krippe

 

Was mache ich nach dem „Guten-Tag-Sagen“?

 

Die Fachkraft bietet Ihnen einen Platz an, von dem aus Sie Ihr Kind beobachten können, und wo Ihr Kind Sie jederzeit erreichen kann. Verhalten Sie sich bitte passiv. Sie sollen lediglich Sicherheit geben, damit sich das Kind mit der neuen Umgebung vertraut machen kann.

 

Mein Kind löst sich nicht von mir – was soll ich tun?

 

Lassen Sie Ihrem Kind Zeit, sich von Ihnen zu lösen. Reagieren Sie immer positiv auf seine Annäherung und seinen Blickkontakt zu Ihnen. Wenn es in den ersten Tagen auf Ihrem Schoß sitzen möchte, ist das vollkommen in Ordnung.

 

Wie ist das mit dem Füttern und Wickeln?

 

In den ersten Tagen wickeln und füttern Sie Ihr Kind selbst. Nach und nach übernimmt die Fachkraft diese Aufgabe, zunächst in Ihrer Anwesenheit, später allein.

 

Wie verhalte ich mich anderen Kindern gegenüber?

 

Wenn ein Kind auf Sie zukommt, reagieren Sie freundlich. Bleiben Sie dennoch Ihrem eigenen Kind gegenüber aufmerksam und bei Bedarf ansprechbar.

 

Wie lange bleiben wir an den ersten Tagen?

 

Sie bleiben mit Ihrem Kind etwa 1 Stunde in der Krippengruppe. Die weiteren schritte spricht die Fachkraft mit Ihnen ab.

 

Was ist, wenn mir bei der ersten Trennung die Tränen kommen?

 

Bitte versuchen Sie, Ihre Gefühle in Grenzen zu halten, wenn Sie sich von Ihrem Kind verabschieden. Außerhalb des Gruppenraumes dürfen sie ruhig weinen.

 

Wer sagt mir, wie lange, wann und wohin ich gehen soll?

 

Die Fachkraft bespricht mit Ihnen, wann Sie den ersten Trennungsversuch machen und wie lange Sie aus dem Raum gehen. Sie müssen jedoch anfangs in der Einrichtung bleiben.

 

Was geschieht, wenn mein Kind mich nicht gehen lassen will?

 

Verabschieden Sie sich kurz und eindeutig, z.B. mit den Worten: „Ich gehe kurz hinaus und komme gleich wieder.“ Lassen Sie einen persönlichen Gegenstand, beispielsweise Ihre Jacke, auf Ihrem Platz liegen. Warten Sie kurz hinter der Tür, ob Ihr Kind Ihr Weggehen doch noch akzeptiert oder ob die Fachkraft Sie gleich wieder herein bittet.

 

Was ist, wenn mein Kind weint oder schreit, wenn ich mich verabschiede?

 

Abschiedstränen sind normal. Sie sind Ausdruck einer tiefen Bindung. Wenn es der Fachkraft nicht gelingt, Ihr Kind zu trösten, holt diese Sie nach wenigen Minuten wieder zurück.

 

Wie verabschiede ich mich von meinem Kind?

 

Verabschieden Sie sich nur einmal, und zwar klar und deutlich, z.B.: „Tschüss Andrea, Mama geht jetzt. Ich komme gleich wieder.“

 

Was passiert, während ich draußen bin?

 

Die Fachkraft beobachtet das Kind, spricht mit ihm und unterstützt es dabei, den Raum zu erkunden und Kontakt zu anderen Kindern zu knüpfen.

 

Wann werde ich zurückgeholt?

 

Sie werden nach der vereinbarten Zeit zurückgeholt oder wenn Ihr Kind sich von der Fachkraft nicht trösten lässt.

 

Was mache ich, wenn ich wieder herein komme?

 

Begrüßen Sie Ihr Kind kurz und gehen Sie auf Ihren Platz. Aus der Art und Weise, wie Ihr Kind reagiert, kann die Fachkraft Rückschlüsse ziehen, wie sicher Ihr Kind sich bereits in der Krippe verhält.

 

Wie lange dauert die Eingewöhnung?

 

Wann entscheidet es sich, wie lange die Eingewöhnung dauert?

 

Jedes Kind braucht seine eigene Zeit. Erst wenn Ihr Kind genug Vertrauen zur Fachkraft aufgebaut hat, ist die Eingewöhnung abgeschlossen.

 

Was ist, wenn mein Kind eine längere Eingewöhnung braucht?

 

Dass ein Kind manchmal mehr Zeit zur Eingewöhnung braucht, ist nichts Ungewöhnliches. Meistens steht es dann in einer sehr engen Verbindung zur Mutter. Geben Sie ihm die Zeit, die es braucht. In wenigen Einzelfällen muss der Eingewöhnungsversuch mehrmals wiederholt werden. In ganz seltenen Fällen lässt sich ein Kind nicht eingewöhnen. Dann muss überlegt werden, ob das Kind zum jetzigen Zeitpunkt eine Betreuung in der Krippe überhaupt verkraften kann. Doch das ist wirklich eine Ausnahme.

 

Was geschieht, wenn mein Kind oder dessen Bezugsperson krank werden?

 

Unter Umständen muss die Eingewöhnung noch einmal von vorne begonnen werden. Dies sollte aber nach Möglichkeit mit der gleichen Bezugsperson erfolgen.

 

Wann ist mein Kind eingewöhnt?

 

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn Ihr Kind eine vertrauensvolle Beziehung zu der Bezugsperson aufgebaut hat. Dies erkennen Sie z.B. daran, dass Ihr Kind sich von der Bezugsperson trösten lässt, wenn es Kummer hat oder sich von ihr wickeln lässt. Ein gut eingewöhntes Kind ist neugierig und interessiert, die Welt der Kindertageseinrichtung zu entdecken.

 

Was ist, wenn ich noch Fragen habe?

 

Bitte scheuen Sie sich nicht zu fragen! Die Fachkräfte beantworten gerne alle Ihre Fragen. So können eventuelle Bedenken und Sorgen Ihrerseits geklärt und Missverständnisse vermieden werden.

 

Bad Salzschlirf, Juni 2014

 

 

      Die Krippe – ein Ort zum Spielen, Lernen, Forschen und Fröhlich sein - Kurzkonzept 

 

Räumlichkeiten der Krippe

 

Zur Krippe gehören ein Gruppenraum, ein Nebenraum (Spiel- und Schlafraum), ein Wickelraum und ein Waschraum.

 

Die Kinder sollen sich in ihrer neuen Umgebung wohl und geborgen fühlen. Wir möchten eine Atmosphäre bieten, die sowohl die Aktivität der Kinder fördert, als auch genug Rückzugsmöglichkeiten für ruhige Momente schafft. Die Aufteilung der Räume richtet sich nach den Bedürfnissen der Kleinsten und ist kleinkindgerecht eingerichtet.

 

Im Gruppenraum gibt es unterschiedliche Spielbereiche, wie z.B.: Puppenküche, Kreativecke, Bauecke, Wasserspieltisch, Musikecke, Autospielteppich u. a.m..

 

Im Nebenraum wird getanzt, gesungen, Geburtstag gefeiert und geschaukelt Außerdem stehen unterschiedliche Wandspielelemente zum Entdecken und Spielen zur Verfügung.

 

Der Wickelraum ist freundlich eingerichtet mit einem großen Wickeltisch mit Aufstiegshilfe.

 

Unser großzügiger Waschraum, mit 2 Kleinkindtoiletten, einer Duschwanne mit Dusche und einer Waschrinne, ist neben dem Hygieneraum auch ein beliebter Experimentierort

 

Eingewöhnung

 

Nach dem formellen Aufnahmegespräch mit der Leitung, erfolgt ein Kennenlern- und Informationsgespräch mit der Bezugsfachkraft. In diesem Gespräch wird konkret die Zeit der Eingewöhnung erklärt, die sich weitgehend nach dem „Berliner Modell“ richtet, d. h. es ist eine Phase individueller, enger Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kind und Erzieherin. Gemeinsam wird eine Schnupperzeit für das Kind und die Eltern/den Elternteil angeboten. In Begleitung der Eltern/des Elternteils entstehen erste Kontakte zur Fachkraft, den Kindern und den Räumlichkeiten. In der Regel dauert der erste Besuch ca. eine Stunde. Die Besuche werden nach und nach ausgeweitet, je nach Stabilisierung des Kindes. Beim nächsten Schritt verlassen die Eltern/das Elternteil die Gruppe, halten sich aber im Kindergartenbereich zur Verfügung. In der Schlussphase sind die Eltern/das Elternteil nicht mehr in der Einrichtung, aber jederzeit für uns erreichbar. Die Dauer und der Verlauf der Eingewöhnung sind bei jedem Kind unterschiedlich. In der Regel zwischen einer bis vier Wochen. Es wird jedem Kind die Zeit gegeben, die es braucht, um ein sicheres Bindungsverhalten zu entwickeln. Es ist wichtig, eine sichere Bindung zum Kind aufzubauen, damit das Kind Vertrauen zu seiner Bezugsperson (Fachkraft) und Umgebung erlangt und sich ohne Angst in seinem neuen Lebensraum entwickeln kann. Ein wichtiger Aspekt ist auch die beständige Anwesenheit der gleichen Bezugsperson, an die sich das Kind jederzeit vertrauensvoll wenden kann.

 

Bildung und Entwicklung

 

Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung, die den sicheren Lebensraum von zu Hause, um einen neuen Bereich, die Krippe, erweitert. Ihr Kind findet bei uns Geborgenheit und Schutz und hat dadurch die Möglichkeit, zunehmend selbstständiger und selbstbewusster zu werden. Es kann neue Lebensräume erobern, lernt neue Kontakte zu knüpfen, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und sich mit seiner unmittelbaren Umwelt auseinanderzusetzen. Dabei stellen wir den pädagogischen Rahmen zur Verfügung, in dem wir das Kind individuell annehmen, unterstützen, begleiten, Anreize schaffen und unsere Erfahrung und unser Wissen weitergeben.

 

Sozialkompetenz

 

Durch den Eintritt in die Krippe lernt das Kind ein neues soziales Umfeld kennen. Wir unterstützen es, neue Kontakte zu schließen und zu gestalten. Es lernt dabei, sich mit anderen Kindern auseinanderzusetzen, sich sprachlich zu äußern, seine Erlebnisse zu teilen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln. Diese beginnenden Freundschaften helfen dem Kind, sich geborgen und angenommen zu fühlen. Uns ist wichtig, dass das Selbstwertgefühl eines jeden Kindes durch unsere Arbeit täglich gestärkt wird. Wir sind bestrebt, Werte unserer Gesellschaft vorzuleben, damit sich die Kinder daran orientieren können.

 

Bewegung

 

Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung in diesem Alter. Die Kinder nehmen durch die Bewegung die Umwelt mit allen Sinnen wahr. Sie lernen ihren Körper immer besser kennen, erfahren sich in unterschiedlichen Bewegungsabläufen, probieren aus und werden immer selbstsicherer im Umgang mit sich, mit Distanzen, Höhen, Tiefen, Geschwindigkeiten. Die Raumorientierung wird gefördert, was den Aktionsradius des Kindes immer größer werden lässt. Um die Aktivitäten des Kindes zu stärken, bieten wir ein bis zwei Bewegungstage in der Woche an, an denen uns die große Turnhalle zur freien Verfügung steht. Dort haben wir genügend Platz für großräumige Bewegung, unterstützt durch vielfältige Materialien wie z.B.: Bänke, Matten, Klettergerüst, weiche Bauelemente, Fahrzeuge, Bälle u.v.m. Unser weitläufiger Flurbereich und unser, eigens für die Krippe abgegrenztes Außengelände, finden bei den Kindern in ihrem Bewegungsdrang großen Anklang.

 

Sprache

 

Da sich die Sprache in diesem Alter erst entwickelt, wird viel über Körpersprache, Mimik und Gestik kommuniziert. Wir nehmen uns die Zeit zuzuhören und zu verstehen. Mit einem vielfältigen Angebot begleiten wir ihr Kind beim Spracherwerb. Bilderbücher, Geschichten, Lieder, Fingerspiele, Reime usw. bieten Anreize, sich neue Wörter und Sätze anzueignen. Auch der sprachliche Austausch unter den Kindern wird von uns unterstützt und gefördert.

 

Kreativität/Musik

 

Die Phantasie soll bei den Krippenkindern entdeckt, gefördert und weiterentwickelt werden. Wir geben ihnen Raum, Zeit und die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Die Kinder lernen unterschiedliche Materialien kennen wie z.B.: Fingerfarbe, Knete, Schaum, Naturmaterialien, Tücher usw., und deren vielfältigen Einsatz und Gestaltungsmöglichkeiten mit ihnen.

 

Sie können mit Farben experimentieren, die Natur erforschen, Rollenspiele erfinden, die Beschaffenheit von Dingen ertasten, etc..

 

Musik und Tanz ist auch ein Teil der Phantasie. Viele Lieder handeln beispielsweise von Tieren, Märchenwesen oder Blumen. Die Kinder spielen die Tiere, verkleiden sich oder tanzen einfach nach der Melodie. Musik fördert das Rhythmusgefühl, das Taktgefühl und die Bewegungsfreude. Gleichzeitig unterstützt Musizieren und Tanzen das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammengehörigkeit. Wir haben unterschiedliche Musikinstrumente, deren Handhabung den Kindern spielerisch nähergebracht wird.

 

Wickeln/Essen/Schlafen

 

Jedes Kind hat sein eigenes Körbchen mit seinen Wickelutensilien im Wickelschrank. Es wird bedarfsgerecht nach Absprache mit Ihnen gewickelt. Wir erfüllen die erforderlichen Hygienestandards und achten auf äußerste Sauberkeit.

 

Das Frühstück nehmen wir alle gemeinsam ein. Wir legen Wert auf ein abwechslungsreiches kleines Frühstück. Wir helfen und unterstützen die Kinder beim Essen, sind aber bestrebt die Kinder in ihrer Selbstständigkeit zu fördern.

 

Das Mittagessen bereiten wir in der großen Küche kindgerecht vor und servieren es in unserem Gruppenraum. Wir legen großen Wert auf ein gemütliches, ruhiges Umfeld beim Essen. Wir unterstützen die Kinder beim eigenständigen Essen und vermitteln in unserer Vorbildfunktion Tischkultur. Wir möchten, dass die Kinder die einzelnen Komponenten probieren, aber das Kind entscheidet allein, ob es oder wie viel es essen möchte. Wir wecken gerne die Neugier bei den Kindern, auch Unbekanntes zu probieren, um so den Geschmackssinn zu fördern und zu erhalten.

 

Nach dem Mittagessen brauchen unsere „Kleinen“ ein bisschen Zeit, um sich auszuruhen. Wir helfen bei der Körperpflege (nach dem Essen Hände, Gesicht waschen, wickeln etc.). Jedes Kind hat sein eigenes Bett. Um sich ein wenig wie zu Hause zu fühlen, geben wir (vor dem ersten Mal Schlafen) die Bettwäsche zum Waschen mit nach Hause. Der bekannte Geruch der Wäsche soll dem Kind ein vertrautes und sicheres Gefühl geben. Zum Kuscheln bringen die Kinder ein Kuscheltier oder eine andere Einschlafhilfe von zu Hause mit. Bei leiser Hintergrundmusik geben wir jedem Kind etwas Zuwendung, bis es eingeschlafen ist.

 

Elke Böhm

 

Gruppenleitung Krippe