Bilder  vom Gottesdienst am 1. Mai an der Mariengrotte

 


Empfehlungen zur Corona Prävention in unseren Gemeinden allgemein und im Gottesdienst

Da die meisten staatlichen Vorschriften im Hinblick auf Corona ausgelaufen sind und die entsprechenden Coronaanweisungen des Bistums aufgehoben wurde, legen wir für unseren Pastoralverbund folgende Empfehlungen für die Gottesdienste fest:

  1. Soweit möglich sollen weiterhin die bekannten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Soweit es Ihnen möglich ist, testen Sie sich bitte im Zweifelsfall, bzw. lassen Sie sich testen. Wir möchten Sie ferner bitten, bei Grippe-/ Erkältungs-Symptomen zuhause zu bleiben.

       2. In den Gottesdiensten: Sofern Sie sich in der Kirche bewegen/ herumlaufen (beim Hereinkommen und Hinausgehen, sowie beim Kommuniongang) und auch beim Singen möchten wir darum bitten, dass Sie die Maske tragen. 

Die Absperrungen der Bänke werden beseitigt.

Kommunionhelfer nehmen ihren Dienst wieder auf, tragen bei der Kommunionspendung Maske und desinfizieren sich vorher und nachher die Hände

Wer die Mundkommunion empfangen möchte, stelle sich bitte aus Rücksicht auf die anderen Gottesdienstteilnehmer bei der Kommunionausteilung an letzter Stelle an.

      3. Bei der Sakramentenspendung werden für die einzelnen Sakramente im Vorfeld mit dem Sakramentenspender verbindliche Absprachen getroffen (Abstände, Masken, Gesang etc.).

Nach Ostern werden wir die Geburtstagsbesuche und turnusgemäße Hauskommunionbesuche wieder aufnehmen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Joachim Hartel, Moderator und Pfarrer.

Stand: 05.04.2022


  Die Feiern der Heiligen Messen 

Liebe Schwestern und Brüder,

nach der Übergangszeit im Dezember 2021, die geprägt war vom Weggang von Pater Robert und der damit verbundenen Beendigung der Mitarbeit der Franziskaner in unserem Patoralverbund (Pater Stipe ist noch da), wird sich der Plan der Heiligen Messen ab Januar ändern müssen.

Es stehen nur noch drei Priester im aktiven Dienst im gesamten Pastoralverbund zu Verfügung, Pfarrer Sebastian Latsch, Pfarrer Till Hünermund und Pfarrer Joachim Hartel. Diese werden unterstützt durch die Ruhestandspriester Pfarrer Christoph Werner und Pfarrer Lothar Brähler. Jeder Priester darf sonntags höchstens 3 Messen einschließlich der Vorabendmesse feiern. Am Werktag ist nur eine Heilige Messe erlaubt. Die Ruheständler bringen sich so ein, wie sie können und wollen.

Aus diesen Grundvoraussetzungen ergeben sich Änderungen, die sie bitte der allgemeinen Gottesdienstordnung entnehmen. Diese alle im Einzelnen darzulegen, würde den Umfang dieses Beitrags sprengen. Wir möchten Sie bitten, die Gottesdienstordnung genau zu studieren und sich daraus die Messen herauszusuchen, die Sie besuchen möchten.

Unser Team hat versucht die Heiligen Messen möglichst gerecht auf alle Orte aufzuteilen und zu gewährleisten, dass alle Pfarreiorte eine Sonntagsmesse garantiert haben. (Die Vorabendmesse ist eine vollgültige Sonntagsmesse)

Die eingesetzten Priester haben, im Gegensatz zu früher, keine festen örtlichen Zuschreibungen mehr,

d. h. unser Priesterteam wird durch alle Kirchorte rotieren. Dies ist ein erster Schritt hin zur geplanten Fusion aller Pfarreien und Filialen.

Wir freuen uns auf Sie und beten mit Ihnen und für Sie auf unserem gemeinsamen Weg.

Ihr
Joachim Hartel

Moderator/ Pfarrer 


 

 


 Anerkennung für jahrelanges Engagement

Frau Sabine Faust hat nach über 37 Jahren ihre ehrenamtliche Arbeit für die Pfarrgemeinde beendet. Neben dieser Zeit als Lektorin – nicht nur in den Sonntagsmessen – war sie auch viele Jahre im Pfarrgemeinderat tätig. Dort hat sie viele Jahre die Erstkommunion- und Firmkatechese mitgeleitet. 

Pfarrer Hartel überreichte ihr stellvertretend für Bischof Michael Gerber die Elisabethmedaille und die Ehrenurkunde als höchste Auszeichnung des Bistums für Laien. Für die Pfarrei bedankte sich Markus Otterbein als Sprecher des Pfarrgemeinderates und überreichte einen Gutschein.


 

 

 


 

Sternsingeraktion 2022

Die 64. Sternsingeraktion in Deutschland stand unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“, wobei der Fokus auf der Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika liegt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Sternsinger leider nicht durch die Straßen ziehen, um den Segen Gottes zu bringen und um Spenden für Not leidende Kinder zu bitten. In der Abendmesse am 5. Januar 2022 wurden durch Pfarrer Latsch und unter Mitwirkung der Sternsinger Türaufkleber und Kreide gesegnet. Die Materialien lagen dann neben den Spendendosen in der Kirche zur Abholung bereit. Auch in mehreren Geschäften wurden Sternsinger-Spendendosen aufgestellt. Am 8. Januar 2022 besuchten wir gemeinsam mit 12 fleißigen Sternsingern die drei Senioreneinrichtungen. Es wurde vor den Häusern gesungen, der Segensspruch aufgesagt und die von den Kindern gestalteten Sterngirlanden übergeben. Die Senioren waren sehr erfreut und belohnten uns mit Spenden. Die Aktion wurde von Dagmar Hölzel und Luisa Faust organisiert und ging vom 05.01. bis 02.02 2022. Es kam ein Betrag von 1600,78 € zusammen.

Die Pfarrei dankt allen Unterstützern der diesjährigen Aktion. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die verschiedenen Geschäfte, in denen wir Spendendosen aufstellen durften, an die (Kommunion-)Kinder, die als Sternsinger mit zu den Altenheimen kamen und an unsere Organisatorinnen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Spendern für ihre großzügigen Spenden.

  


 

Ein letztes Mal Lichterglanz

Anfang Februar feiert die Kirche Maria Lichtmess.
In den meisten unserer schönen Kirchen im Pastoralverbund stehen sie noch – die strahlenden Lichter der Weihnachtszeit. Prächtige Bäume und aufwendige Krippen erfreuen uns noch den ganzen Januar hindurch mit ihrem Lichterglanz. Warum unser Pastoralverbund entgegen der heute in Welt und Kirche gängigen Praxis diese Tradition pflegt, möchte ich in einem kleinen Gastbeitrag zum Fest Maria Lichtmess erklären. 

Den Gemeindemitgliedern, die bereits in den 1960er Jahren und davor aktiv katholischen Glauben gefeiert haben, ist es natürlich noch ein Begriff, dass die Weihnachtszeit, und damit auch die Zeit für Baum und Krippe am 2. Februar endete. Mit den Korrekturen des zweiten Vatikanischen Konzils (1962- 1965) wurde unteranderem auch diese alte Tradition in vielen Pfarreien für beendet erklärt. 

Aber warum die Eile? Mit dem Fest der Taufe des Herren, am ersten Sonntag nach Dreikönig, enden die biblischen Erzählungen vom kleinen Jesus und gehen über in das Auftreten des „großen“ Jesus von Nazareth.  Hier erfolgt biblisch, theologisch und liturgisch ein Schnitt, der auch unser weltliches Geschehen wiedergibt: nach den vielen Feiertagen endet für gewöhnlich der Weihnachtsurlaub und der normale Alltag des Lebens beginnt. In der Kirche nennen wir das die Zeit im Jahreskreis. 

Alltag, das bedeutet in der Regel viel Betriebsamkeit und Hektik. Schnell gehen die Ruhe und die Freude des Weihnachtsfestes wieder verloren und die guten Vorsätze des Jahreswechsels landen auf dem Haufen der gutgemeinten, aber unerfüllten Floskeln. Auch als Seelsorger bin ich nicht davor bewahrt geblieben. Gerade deshalb tut es mir gut, an dieser alten Tradition der verlängerten Weihnachtszeit festzuhalten. Wenn ich in den letzten Wochen nach der Taufe des Herren unsere Kirchen besucht habe, habe ich auch immer wieder unsere wunderschönen Krippen und Weihnachtsbäume nochmal ganz in Ruhe betrachtet. Mit dem zeitlichen Abstand kann ich nun noch einmal im Lichterglanz all das sehen, was Gott uns jedes Jahr aufs neue schenken will: Liebe, Freude, Geborgenheit, Familie, ein Stück Kontinuität und seinen Sohn Jesus Christus: das Licht der Welt. 

Am kommenden Mittwoch, dem 2. Februar, endet nun diese „verlängerte Weihnachtszeit“ in den Kirchen unseres Pastoralverbundes. In vielen unserer Kirchen feiern wir dies, in dem wir noch einmal biblisch und liturgisch zum „kleinen Jesus“ zurückkehren. Wir hören, wie Jesus vierzig Tage nach seiner Geburt, so war es jüdische Tradition, von Maria und Josef in den Tempel nach Jerusalem gebracht wurde. Dort wurde Jesus bereits von zwei alten Menschen: Simeon und Hanna erwartet. Simeon lobt diesen Moment, in dem er Jesus als das Licht für die Heiden bezeichnet. Daher auch die Bezeichnung „Lichtmess“. Auf dem Arm seiner Mutter Maria wird Jesus in den Tempel getragen und erfüllt mit seiner kleinen unscheinbaren Gestalt als Baby, die Herzen von Simeon und Hanna. Die biblischen Autoren bezeichnen daraufhin Jesus in seinem späteren Auftreten auch immer wieder als Licht der Welt. Dieses Licht der Welt scheint auch dann noch, wenn der letzte Weihnachtsbaum abgeschmückt wurde und die letzte Krippenfigur in seinem Karton verschwunden ist. Mit dem Fest Maria Lichtmess betont die Kirche dies deutlich. 

Doch warum pflegen wir nun diese alte, längst abgeschaffte Tradition, beziehungsweise beleben diese aktiv als Seelsorgeteam in einigen unserer Gemeinden wieder neu? Der ein oder andere mag diese Bemühungen belächeln, für nostalgisch oder gar rückwärtsgewandt bezeichnen. Für uns als Seelsorger ist diese Tradition aber mehr als bloße Sentimentalität. Ganz bewusst setzen wir mit dieser Tradition ein Zeichen für einen Glauben, mit dem sich dringend mehr beschäftigt werden sollte. Die Erscheinungen von Jesus als Kind in der Krippe und im Tempel, die Erscheinungen von Jesus bei der Hochzeit zu Kana oder bei seinen ersten öffentlichen Synagogenbesuchen sind keine frommen Märchen. Jesus ist wirklich auf diese Welt gekommen, zu uns Menschen. Damit uns diese Wahrheit leichter bewusst wird, ist es vielleicht eine gute Hilfe, nach der offiziellen Weihnachtszeit noch ein bisschen Zeit zu haben, um dieses Geheimnis von der Menschwerdung Gottes in aller Ruhe betrachten zu können. 

Vielleicht kehren Sie am 2. Februar auch noch einmal in einem unserer Gottesdienste an die Krippe zurück, dort wo das Licht der Welt liegt. Vielleicht kommen auch Sie noch einmal ganz bewusst mit dem weihnachtlichen Lichterglanz in Berührung und lassen sich erfüllen vom Licht der Welt. Die Weihnachtsbäume hören dann auf zu strahlen. Nach dem 2. Februar übernehmen WIR die Aufgabe von Krippe und Baum und verkünden als leuchtende Zeugen, dass Jesus als das Licht für die Welt zu uns gekommen ist. 

Gönnen Sie sich noch ein letztes Mal Lichterglanz! 

Herzlichst Ihr Gemeindereferent Pascal Silbermann