Unter dem linken Button "Aktuelle Woche" finden Sie die aktuelle Gottesdienstordnung,  

unter "Terminkalender" eine Übersicht der Veranstaltungen.

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 Abschied von den Franziskaner-Patres

Pater Mladen, seit 2014 unser Ortsgeistlicher, und Pater Ljubo, seit 2012 unser Pfarr-Administrator, nahmen in einer Festmesse Abschied von unserer Pfarrei. Sie gehen zurück in ihre kroatische Heimat. In der gut besuchten Kirche zelebrierten die Patres zusammen mit Diakon Vogel unter Mitwirkung des Singkreises St.Vitus die Festmesse.

Die Predigt hielt Pater Ljubo. Er begann mit der Frage: "Was ist nach den vielen Jahren gemeinsamem Gemeinde-Leben noch nicht gesagt worden?"Dazu fielen ihm drei Worte ein: "Abdanken": eine Verabschiedung mit Dank nach 40 Jahren, die den Beginn eines neuen Weges bedeuten kann. "Aufhören": es ist gut, jetzt aufzuhören. Mit dem Anfangen beginnt das Aufhören. "Anfangen": Am Anfang war die Schöpfung! Jeden Tag fangen wir so oder so neu an. Doch in der Kirche trauen sich viele nicht neu anzufangen! Franz von Assisi sagte: „Lasst uns anfangen zu leben und zu lieben"! In der Sonderkollekte wurde für kroatische Studenten in der Heimatgemeinde der Patres gesammelt.

Vor dem Schlusssegen wurden Dankesworte gesprochen und Geschenke überreicht. Gisela Wyczysk, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, fasste die Werdegänge der Patres zusammen. Sie erinnerte an den Humor, die Offenheit und die Freundlichkeit, die Pater Mladen ausstrahlte. Pater Ljubo habe sich stets als zuverlässiger Partner für die Pfarrei erwiesen. Sie dankte den beiden für die gute Zusammenarbeit und das sehr gute Mit- und Füreinander. Maria Post vom Verwaltungsrat und Gisela Wyczysk überreichten den Patres zur Erinnerung je ein Mariengrotten-Bild. Auch Bürgermeister Kübel bedankte sich für die allzeit gute Zusammenarbeit, besonders die Kita St. Michael betreffend. Er überreichte Bilder aus dem Kurpark. René Töne von der Evangelischen Kirchengemeinde dankte in Vertretung für die verhinderten Pfarrer für das gute ökumenische Verhältnis zwischen beiden Kirchen. Claudia Wehner, Lehrerin der Bonifatiusschule, dankte für die religiöse Begleitung des Unterrichts. Obermessdiener Fabian Schüler wies daraufhin, dass sich die Anzahl der Messdiener in der Amtszeit von Pater Mladen auf nunmehr 24 verdreifacht hat, was mit Sicherheit der liebenswerten und fröhlichen Art des Paters geschuldet sei.

Nach dem Schlusssegen verabschiedeten sich die Patres von jedem einzelnen Kirchenbesucher persönlich und überreichten Rosenkränze, mit der Bitte für sie zu beten, was sie auch für die Bad Salzschlirfer tun werden.

Vor der Kirche war ein kleiner Umtrunk vorbereitet, zu dem die Blaskapelle "InTakt" aufspielte. Abgerundet wurde die Abschiedsfeier von den Kindern der Kita St. Michael, die den Patres ein Ständchen brachten,

 


 

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Das "Kleine Pfarrfest"'

 


Impressionen von Fronleichnam

 


Christi Himmelfahrt


Impressionen der Karwoche

Kreuzweg an Karfreitag

 

 


 

Palmsonntag

 


Neue Gemeindereferentin:

Kristin Hirsch stellt sich vor

Unsere neue Gemeindereferentin Kristin Hirsch stellte sich im Rahmen des Gottesdienstes am 7. April der Pfarrgemeinde vor. Mit 15 Wochenstunden wird sie fortan bei uns präsent sein und freut sich auf Begegnungen und Gespräche. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit wird die religionspädagogische Arbeit in der Kindertagestätte sein. 

Kristin Hirsch ist 33 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Bimbach. In den vergangenen vier Jahren befand sie sich in Elternzeit Von 2005-2009 studierte sie Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule in Paderborn und schloss mit dem Diplom ab. Anschließend absolvierte sie das Anerkennungsjahr in Kassel und verbrachte dann, gemeinsam mit ihrem Mann, ein Jahr als „Missionarin auf Zeit“ im westafrikanischen Ghana. Hier arbeiteten die beiden in einem Straßenkinderprojekt. Nach der Rückkehr beendete sie ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin in der Gemeinde St. Kilian in Kalbach.


Das Kur- und Gästehaus St. Bonifatius ist Geschichte

Die Pfarrei verabschiedete die Vinzentinerinnen 

Nun ist es endgültig. Die Vinzentinerinnen verlassen Bad Salzschlirf, das Kur- und Gästehaus St. Bonifatius hat seine Pforten geschlossen. Im Gottesdienst am 7. April 2019 wurden die letzten Schwestern des Konventes von der Pfarrgemeinde verabschiedet. So manche Tränen flossen in Erinnerung an die lange Zeit, die die Pfarrei mit den Ordensschwestern im Kurort erlebt hat. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses waren zur Verabschiedung gekommen.

 

Am 7. Mai 1897 war das Kur- und Gästehaus St. Bonifatius in Bad Salzschlirf als Herberge für erholungsbedürftige Priester eröffnet worden. Das Spektrum der Aufgaben der Schwestern wuchs zusammen mit dem prächtigen Haus am Ufer der Altefeld, nach den Weltkriegen diente der Bau als Lazarett, in den 60er Jahren auch eine Zeitlang als Kindergarten. Die Gästezahlen stiegen, Seminare und Besinnungstage gehörten zum Programm ebenso wie der besonders liebevolle Umgang mit den Gästen durch die Ordensschwestern.

Pfarrgemeinderatssprecherin Gisela Wyczysk erinnerte daran, dass in dem Haus in all den Jahren 125 Ordensschwestern in der Alten- und Krankenpflege, in einer Haushaltsschule, im Kindergarten und der Gästebetreuung wirkten. Nach und nach und mit mehreren Umbauten entstanden 84 Zimmer, verschiedene Gruppenräume und eine schöne Hauskapelle, in der regelmäßig Gottesdienste abgehalten wurden. In den letzten 22 Jahren wirkte Pfarrer im Ruhestand Karl Knapp aus Hausgeistlicher und half auch bei Bedarf in der Pfarrgemeinde aus. Krankengymnastik, Massagen und medizinische Bäder gehörten zum Hausangebot. Gisela Wyczysk und Maria Post vom Verwaltungsrat überreichten den Schwestern zur Erinnerung Bilder-Collagen mit den schönsten Plätzen des Kurortes.  

Als Oberin des Bad Salzschlirfer Konventes fungierte in den letzten 10 Jahren Schwester Brunhilde Wehner. Auch sie blickte kurz auf die Geschichte des Bonifatiushauses zurück. „Alles hat seine Zeit“, erklärte sie und zitierte Heinz Schenk. „Es ist alles nur geliehen, jede Stunde voller Glück“.  13 000 Übernachtungen habe das Haus im letzten Jahr gezählt, die Dienstgemeinschaft sei stets ein gutes Mit- und Füreinander gewesen. Schwester Brunhilde freute sich, dass das Haus nicht leer stehen wird, ein Interessent aus der Schweiz übernimmt die Einrichtung. „Es wird etwas Neues“, deutete sie an. Die Oberin dankte für alle guten Begegnungen und verabschiedete sich auch im Namen ihrer Mitschwestern mit einem herzlichen Vergelt´s Gott.

Dankesworte für das langjährige Wirken der Ordensschwestern fand auch Bürgermeister Matthias Kübel. Er wies auf das stets gute Miteinander mit dem Ordenshaus hin, dem die Gemeinde zu großem Dank verpflichtet sei. Auch als großer Arbeitgeber habe das Gästehaus einen wichtigen Posten im Ort eingenommen. Die innige Verbundenheit mit den Schwestern drückte Herbert Post als Sprecher des Singkreises St. Vitus aus. Viele Veranstaltungen habe der Singkreis im Bonifatiushaus begleitet und dabei immer die freundliche Atmosphäre genossen. Der Singkreis lädt die Schwestern, die ins Hedwigsstift nach Fulda umziehen, zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein.   

Die Messe zelebrierten Pfarradministrator Pater Ljubo Lebo und unser Ortsgeistlicher Pater Mladen Sesar. Die Messdiener waren mit einem großen Aufgebot angetreten.

 Weitere Bilder der Verabschiedung finden sich unter dem Button links - Gruppen - Bonifatiushaus.

 


 Fastenessen 2019

Der Pfarrgemeinderat lud am 5. Fastensonntag nach dem Hochamt zum Fastenessen ins Pfarrheim ein. Auf dem Speiseplan stand ein „Eintopf mit roten Linsen und Süßkartoffeln“. Köchin des leckeren Gerichts war wieder Karin Schütz. Markus Otrterbein begrüßte im Namen des Pfarrgemeinderates die Besucher und informierte kurz über das Schwerpunktland der diesjährigen Fastenaktion, das mittelamerikanische San Salvador.