2015: 

Das unbekannte Fest

 

Was ist Pfingsten? Beim ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag, 25. 5. 2015,  im Kurpark erwähnte Pfarrer Christian Schulte von der evangelischen Kirchengemeinde in seiner Predigt, dass im christlichen Europa nur rund 30 % aller Befragten richtig raten oder wissen, was Pfingsten bedeutet. Damit ist es das unbekannteste christliche Fest bei uns, der Heilige Geist ist die unbekannte Person der Dreieinigkeit. Christus sei ja bekannt als der Erlöser; über die Kraft des Heiligen Geistes rätselten viele, wozu sie gut sei.

 

Die Schriftlesung macht deutlich, so Schulte, dass der Heilige Geist für Verständigung über die Grenzen der Nationen hinweg  sorge, er schaffe Verständigung, nicht nur international, sondern auch praktisch hier im Ort. „Unsere Verständigung kann unsere Liebe sein, ein Lächeln, eine helfende Hand“, unterstrich der Pfarrer.

 

Schulte erinnerte daran, dass in 2017 der 500. Jahrestag der Reformation begangen werde. Das sei eine lange Zeit der Trennung gewesen, aber auch da wirke der Heilige Geist, dass man einander vergeben könne. Der Heilige Geist machte die Jünger mutig, zu zeigen, dass sie Christen waren. Der Geist wehe, wo und wann er wolle. Er bewirke, dass man das Richtige zur richtigen Zeit sage, er schenke Vertrauen, damit wir mutig neue Wege gehen, dass wir andere in den Blick nehmen. Mit dem Wunsch, dass der Geist Gottes mit uns gehe, segneten Pater Mladen Sesar von der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrer Schulte die Gläubigen, die sich auch von ein paar Regentropfen nicht vom Gottesdienst vor der Musikmuschel hatten abhalten lassen.

 

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Elisabeth Seifert am Keyboard. Die Kollekte ist bestimmt für den Verein „Hilfe für die Ärmsten der Armen“ im Ort.