Unsere Messdiener

Ein Ministrant (von lateinisch ministrare ‚dienen') oder Messdiener ist ein liturgischer Dienst in der römisch-katholischen Kirche. Noch der Codex Iuris Canonici von 1917 schrieb in Can. 813 die Anwesenheit eines Ministranten bei der Feier der heiligen Messe verpflichtend vor.

Unsere Messdiener in St. Vitus begleiten die Messen und weitere liturgische Feiern wie Taufen und Beerdigungen. Der Nachwuchs wird von den älteren Messdienern in den Dienst eingeführt. Neben den kirchlichen Pflichten pflegen die Messdiener ihre Gemeinschaft  mit Ausflügen und weiteren Unternehmungen. Sie stellen sich in der Karwoche als Klapperkinder zur Verfügung. 

 


Aktuelles 

Das SIEHT man doch! 
Die MINIS ST. VITUS haben die Rhön unsicher gemacht 
Okay, vielleicht war es diesmal doch zu viel Weihrauch. Wir geloben Besserung. Der schöne Spätsommer hat uns noch einmal in Ausflugsstimmung versetzt und so sind wir mit allen, die spontan dabei waren, am 12.09. in aller Frühe in die hohe Rhön aufgebrochen. Mit dabei waren einige alte Hasen unserer MINIS und zwei der Kommunionkinder, die Interesse am Messdienen haben.  
Am Guckaisee angekommen, war die Überraschung nicht schlecht: Wir haben uns auf Sonne eingestellt und waren in einer riesigen Nebelwolke angekommen. Man konnte gerade so über den See hinwegschauen. Wenn unser Weihrauchfass doch nur so viel Dampf auf einmal produzieren könnte….

 

Mit guter Laune haben wir uns dann an den Aufstieg gemacht. Entlang an den Hängen der Rhön, durch manchen Wald, der für ein Märchen taugen würde. Zwischendurch war es so nebelig, dass wir den Pferdtskopf und wenig später das Fliegerdenkmal fast übersehen hätten. Aber, die Aussicht war toll. Wie getitelt: Den Ausblick SIEHT man doch! 
Oben auf der Wasserkuppe haben wir uns das Radom von außen angesehen und sind danach natürlich zur Sommer-Rodelbahn. Nach einigen flotten Runden den Hang runter und wieder hinauf haben wir uns gestärkt und sind weiter in Richtung des Segelflugplatzes gezogen.  
Zum Glück kam mit uns auch die Sonne auf dem Berg an.  
Wir haben nicht schlecht gestaunt, wie so ein Segelflieger angeleint und mit einem davor gespannten Motorflieger in den Himmel gehievt wird, bevor er alleine fliegt.  
Auf dem Rückweg zum Guckaisee ist uns noch was Besonderes passiert. Auf einem Acker in der Nähe des Flugplatzes waren einige Leute mit einem altertümlichen Holzgestell zu Gange. Es sah aus wie eine Mischung aus Fahrrad und Segelflieger. Die fragten uns dann, ob wir kurz Zeit hätten, beim Start des Seglers zu helfen. Da haben wir uns nicht lang bitten lassen. An zwei langen Seilen haben wir uns aufgestellt, mit Kommando so schnell es ging Anlauf genommen und das angeleinte Holzflugzeug in Gang gebracht. Nach einigen hundert Metern Sprint hatten wir es in der Luft. Allerdings flog es auch nur einige hundert Meter weit. Das war ein ziemlicher Spaß. Vielleicht machen wir das im Frühling als Höhentraining, um fit für’s Klappern zu werden.
 
Danke an alle, die an diesem tollen Tag dabei waren und besonders an die Eltern, die uns als Taxi unterstützt haben. ???? 
Eure MINIS ST. VITUS