Maria daheim

Ausstellung im Heimatmuseum

Seit 100 Jahren können Menschen die imposante Mariengrotte am Fuß des Strangesberges zu Besinnung, Gebet und als Ausflugsziel nutzen. Der Verein der Heimatfreunde hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, im Heimatmuseum eine Ausstellung zusammenzutragen, die sich mit der Marienverehrung im häuslichen Bereich befasst. 14 Familien aus unserem Ort stellten dazu über 30 Exponate dafür zur Verfügung: Marienfiguren aus Holz, Ton, Stein und Porzellan, Bilder, Ikonen, Schmuck und Wandteppiche. Fotografien zeigen Schnappschüsse rund um die Entstehung der Mariengrotte.

Hildegard Brehler, die Vereinsvorsitzende der Heimatfreunde, begrüßte die Besucher zur Ausstellungseröffnung. Sie dankte den Familien für die Leihgaben und lud die Gäste ein, die Exponate in Ruhe zu studieren. Sie wies auch auf zwei Ausstellungswände hin, auf denen die Bilder von Bad Salzschlirfer Grundschülern  und Kindergartenkindern zu sehen sind, die sich am Malwettbewerb der katholischen Pfarrgemeinde St. Vitus zum Grottenjubiläum beteiligt hatten. Die Kinder hatten die Grotte besucht und danach ihre Eindrücke farbenfroh zu Papier gebracht.

Pfarrgemeinderatssprecherin Gisela Wyczysk dankte Hildegard Brehler für die liebevolle Gestaltung der Ausstellung in den Parterre-Räumen des Heimatmuseums. „Lassen Sie die Bilder und Plastiken auf sich wirken“, empfahl Wyczysk den Besuchern. Die Ausstellung zeige, wie Maria früher üblicherweise in vielen Häusern verehrt worden sei. Ihr Dank galt auch Anton Schwarz, der bereits Anfang Mai eine Foto-Ausstellung zur Mariengrotte in der Bad Salzschlirfer Kurparkresidenz eröffnet hatte. Dabei habe er aus über 300 zusammengetragenen Bildern 80 ausgewählt, vergrößert, gerahmt und in thematisch passenden Gruppen zusammengestellt.

Den Gruß der politischen Gremien übermittelte Bürgermeister Matthias Kübel. Er dankte den Heimatfreunden für ihr Engagement im Heimatmuseum. Sein Dank galt auch der katholischen Pfarrgemeinde für die Pflege der Mariengrotte. Das Bauwerk stelle ein wichtiges Element und eine Bereicherung für den Kurort dar. Die Ausstellung im Heimatmuseum schlage eine Brücke zwischen der Grotte und der Marienverehrung in den Häusern. Damit werte der Heimatverein ganz im Vereinssinne die volkstümlichen Dinge auf. Kübel wünschte der Ausstellung viele Gäste und dem Verein weiterhin gutes Gelingen.

Die Ausstellung im Heimatmuseum (Fuldaer Straße 5) ist vom 17. bis 21. Juni von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Öffnungszeiten: 24. 6, 28. 6., 1. 7. und 5. 7. von 15 bis 17 Uhr .